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Wanddicken manuell verändern ohne gleich neuen Wandaufbau anlegen zu müssen.


sh-angel

Empfohlene Beiträge

Hallo,

 

ich zeichne gerade an einem Grundriss bei dem das Aufmass (nicht von mir erstellt) die verschiedensten Wanddicken ergab (Altbau, gewachsene Struktur). Jetzt habe ich das Problem, dass ich z. B. eine Stahlbetonwand in div. Dicken benötige. Muss ich dann wirklich für jede einzelne Dicke einen eigenen Wandaufbau erstellen oder gibt es irgendeine Möglichkeit die einfach in der Indopalette anzupassen? (wenn ich Stahlbetonwand xy auswähle dann ist die Dicke ja nicht veränderbar.

 

Danke

Vectorworks 2019 SP1 - Architektur (Innenarchitektur)

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Vielleicht in 3D die zusätzlichen Dicken ranmodellieren und mittels Architektur --> Vorsprung in Wand anlegen verdicken bzw verjüngen mit Nische anlegen.

 

Ich würde aber tatsächlich Wände anlegen. Du kannst bereits gezeichnete Wände kopieren in der Infopalette in einen nicht gesicherten Wandaufbau umwandeln und dann mit Rechtsklick auf die Wand den Wandaufbau bearbeiten. Geht ja eigentlich recht fix.

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Privat: Vektorworks 2019, Architektur, immer aktuell | Windows 7 64 Bit | Intel Xeon 4x 3,3 GHz | RAM 8 GB | Palit GTX 750 TI (2013 war das up to date ;))

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Es scheint über die "unstyled walls" zu funktionieren.

 

Die kann man im OIP bearbeiten und z.b. Materialien oder eine Schale zuweisen.

Danach kann man sich einzelne herauspicken und deren Schalendicke anpassen.

 

Das Problem ist dass die unstyled Walls ihre Dicke immer nur von der Mittellinie

aus ändern, egal wie sie gezeichnet wurden.

:@

Also wenn man sie von der Mitte auszeichnen kann geht das schon.

 

Ich glaube für mich wäre das anlegen von zig Betonbestandswändenstilen

mit verschiedenen Wanddicken insgesamt weniger fehlerträchtig.

 

 

Oder, da sich der Bestand ja selten ändert, würde ich gleich frei mit Solids modellieren,

vor allem wenn Wände viele Unregelmässigkeiten haben, wie Vorsprünge in den Ecken etc.

Die IFC Daten usw. kann man ja von Hand nachtragen.

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manuell und auf die schnelle geht es nur mit den ungesicherten wänden. das ist aber wie schon erwähnt wurde immer nur von der mittelachse aus editierbar. hier aber ein weiterer ansatz, zwar mit etwas mehr vorbereitungsaufwand, da gesicherte wände angelegt werden müssen, aber ja auch dauerhaft nutzbar:

 

um im rahmen einer noch nicht abgeschlosssenen planung den wandaufbau immer wieder komfortabel anpassen zu können und dabei die tragende ebene (> mauerwerk/beton etc) in ihrer dimension und position aber schon abschließend definiert wurde, geht man z. b. folgendermaßen vor:

 

1) eine gesicherte wand anlegen - oder eine gesicherte wand aus den vw-vorgaben auswählen, welche dem aktuellen stand der planung entspricht und zeichnen.

1a) auswahl der leitlinie "linker rand", "mittelline", "rechte linie" oder "beliebige linie" (> empfehlung linker rand, da wände immer von links nach rechts im uhrzeigersinn gezeichnet werden sollten, damit innen/außen als "richtig herum" definiert ist > wichtig für das einsetzen der fenster und türen etc)

1b) leitline in bezug auf "wand" oder hier natürlich dann die hier dann notwendige leitline in bezug "kern" (hierfür kann im bearbeitendialog der jeweils gesicherten wand eine der vorhandenen schalen als kern - hier die tragende schale - festgelegt werden) auswählen.

1c) wände zeichnen

 

wenn sich dann die innere oder äußere schale im aufbau (> dicke/matarial etc) ändert, dupliziert man einfach die bisher eingesetzte gesicherte wand, editiert die schale(n) wie gefordert. dann aktiviert man die wände, welche sich ändern und wählt im infofenster der wände im dritten pulldown menü (von oben herab) die option "ersetzen". daraufhin wählt man im sich daraufhin öffnenden dialog die neu editierte und ebenfalls gesicherte wand aus und legt fest, welche der schalen als ausrichtung beim ersetzen dient. wenn man hier entsprechend den kern (mauerwerk oder beton etc) auswählt, werden die geänderten schalen jeweils nach außen oder innen verändert - die kernschale bleibt aber wo sie ist! dies ist der relevanteste schritt, um zu gewährleisten, dass die tragende schale an ihrer position verbleibt!

 

zum thema siehe auch:

http://vectorworks-hilfe.computerworks.eu/2016/index.htm?#t=VW_2016_Handbuch_Vectorworks%2F27_VW_WerkzBef_V-Z%2FVectorworks_31-.htm%23CSH_50

VW2022 Architektur SP5.0.1 R1 • Artlantis 2021 • macOS 12.6

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Ja, das ist die generelle Methode wie man mit Wänden und Stilen in VW arbeitet.

 

Aber ab 25 Wandstilen macht es keinen Spass mehr.

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Ja, das ist die generelle Methode wie man mit Wänden und Stilen in VW arbeitet.

 

Aber ab 25 Wandstilen macht es keinen Spass mehr.

 

ja, das sehe ich auch so, vor allem im Altbau hat man ja dutzende Wandstärken die oft nur um 1 cm variieren... sehr mühsam mit Stilen.

Da geht mir eine Wand, deren Stärke man in der Infopalette rasch ändern kann, massiv ab. Ich kenne es von früher so, dass ich das Material und die grafische Darstellung vorgebe und die Stärke bei Bedarf auf variabel stellen kann, nur leider geht das in Vectorworks meines Wissens nach nicht. Vor allem der Funktion, beidseitig fixe Putzstärken anzugeben und die Mittelschichtstärke auf diese Art variieren zu können trauere ich sehr nach, die habe ich früher täglich verwendet und nun bin ich wieder bei 2D zeichnen gelandet...

Vielleicht kann man das auf die Wunschliste schreiben?

Gruß, Angelika

_________________

VW 2022 ARCH US

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wie gesagt, man kann sich ja so ein wandarchiv aufbauen, auf das man immer wieder zurückgreifen kann. und die gesicherten wände sind ja eigentlich auch schnell dupliziert und editiert, das ist wahrlich kein hexenwerk. man muss nur alles sorgfältig bezeichnen...

VW2022 Architektur SP5.0.1 R1 • Artlantis 2021 • macOS 12.6

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Ich finde auch dass die Stilduplikate schnell erstellt sind.

Es wird halt einfach irgendwann unübersichtlich mit den vielen Stilen.

 

Weil es doch eigentlich die selbe Wand ist.

Früher hab ich dann noch mehrere Versionen des selben Wandstils

wegen der Höhen anlegen müssen. Das kann man inzwischen im OIP

ändern, aber auch nicht ganz so wie ich mir das gewünscht hätte.

 

Ich frag mich nach jedem Projekt ob mir die Architekturelement jetzt

mehr geholfen oder nur behindert haben.

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Hallo

bevor man sich über viele, sich nur um wenige Zentimeter unterscheidende Wanddicken ärgert und nach einfach in der Infopalette in der Breite anpassbaren Wänden ruft (obwohl ich die auch manchmal gerne hätte;-) sollte man sich doch noch mal Gedanken über die Genauigkeiten beim Aufmaß und beim Zeichnen machen vor allem darüber wo normalerweise ohne darüber nachzudenken die Maßungenauigkeiten des Aufmaßes beim Aufzeichnen im so präzisen CAD-Zeichnen verdrückt werden - Genau! in den in der Regel nicht meßbaren sonder übrigbleibenden Wandstärken. Wer dann schon mal beim Bohren nach 30 cm durch die Wand durch war, die im Aufmaß 40 cm dick dargestellt war macht sich dann vielleicht doch noch mal Gedanken über die sogenannten Schleppfehler. Wenn ich selbst gemessen habe nehme ich gerne auch mal ein paar cm vom Raum weg auch wenn ich weiß das der Laserdisto 2 Stellen hinterm Komma anzeigt. Zwei Meter weiter im Raum hätte ich sicher noch ein anderes Ergebnis erhalten und in der Regel sind Wände auch früher aus den gleichen Steinformaten mit ähnlichen Putzstärken gebaut worden. (Ausnahmen bestätigen die Regel!)

mfg

petitbonum

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Hallo,

 

danke für die vielen Rückmeldungen. Das wäre dann ein Wunsch für die Wunschliste, dass man nicht für jede kleinste Wanddickenveränderung gleich so einen Aufwand machen muss. Im Moment arbeite ich jetzt mit ungesicherten Wänden, denen ich einfach nur die Schraffur von Stahlbeton gegeben habe. Ich kenn das aus meinem alten CAD-Programm, dass man die Wanddicke individueller einstellen kann. Klar kann ich mir eine Bibliothek anlegen, aber das kostet halt Zeit. Wir arbeiten erst seit kurzem hier im Büro mit Vectorworks und bisher ich auch noch als einzige.

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Ja, für den Bestand, wenn er denn so wild ist, würde ich auch mit ungesicherten Wänden arbeiten.

Vielleicht sogar mit Hilfskonstruktion für die Mittellinien, wenn nötig.

Alle auf eine Klasse mit Beton, Dicken danach, gruppenweise, individuell in der OIP nachjustieren.

 

Das hat den Vorteil gegenüber dem Selbstmodellieren, dass man echte Wände hat und Türen

und Fenster einsetzen kann.

 

 

Für die Entwurfswände würde ich dann aber auf jeden Fall richtige Wandstile anlegen.

D.h. man zeichnet mit einer möglichst passenden Wand aus den Vorgaben mal los,

dann wird deren Wandstil in der Dateibibliothek abgelegt.

Man gibt der einen sinnvollen und gut lesbaren Namen und passt sie ggf an.

Z.B. je Material eine eigene Klasse usw.

Dieser erste eigene Wandstil wird dann einfach für weitere Wände dupliziert und wieder

leicht angepasst. Z.B. Dicke von 24 cm au 36 cm, Betonkern gegen Ziegel austauschen,

Schale Putz links und oder rechts dazu, etc.

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So werden ich es erst mal machen. Danke

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Hallo

bevor man sich über viele, sich nur um wenige Zentimeter unterscheidende Wanddicken ärgert und nach einfach in der Infopalette in der Breite anpassbaren Wänden ruft (obwohl ich die auch manchmal gerne hätte;-) sollte man sich doch noch mal Gedanken über die Genauigkeiten beim Aufmaß und beim Zeichnen machen vor allem darüber wo normalerweise ohne darüber nachzudenken die Maßungenauigkeiten des Aufmaßes beim Aufzeichnen im so präzisen CAD-Zeichnen verdrückt werden - Genau! in den in der Regel nicht meßbaren sonder übrigbleibenden Wandstärken.

 

Zumindest bei meiner täglichen Arbeit ist das ein wenig anders. Ich bekomme z.B. vom Geometer lasergemessene Punkte der Raumecken etc. und soll daraus einen Plan mit 3D Wänden machen. Laut Normen bezüglich Planerstellung und Abrechnung der Mengen kann ich nicht einfach runden auf eine passende Wandstärke, sonst sieht man ja dass der eingemessene Eckpunkt im Plan neben der CAD-Wand liegt und die ermittelten Mengen passen auch nicht zusammen (Ich muss sehr oft eine den Abrechnungsnormen entsprechende Massenaufstellung im CAD mitliefern). Daher bleibt für mich derzeit leider nur 2D, alles andere wäre zu unübersichtlich und ungenau. Das alte Programm vor mittlerweile über 10 Jahren konnte das ganz einfach in 3D, klar wünscht man sich das auch für Vectorworks.

Gruß, Angelika

_________________

VW 2022 ARCH US

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Ich bekomme z.B. vom Geometer lasergemessene Punkte der Raumecken etc. und soll daraus einen Plan mit 3D Wänden machen.

 

oh,

dann macht das (in VW) aber keinen Spass mehr :)

 

Denn dann handelt es sich bei den Wandflächen ja gar nicht mehr um planare Flächen,

sondern um Verwundene. Da müsstest Du in VW ja für Wandvorder- und Rückseite eine

Nurbsfläche anlegen und danach ein Volumen über Flächen erzeugen.

Mit diesen Volumen hat sich das mit Wänden eh erledigt und Fenster/Türausschnitte

müssten manuell ausgeschnitten werden.

 

Architekturwandtools sind immer eine Vereinfachung und Idealisierung.

 

 

Auch bilden die Eckpunkte allein noch keine grössere Genauigkeit ab.

Die Wand könnte ja auch noch gebogen oder gar gebeult sein.

Da müsste man weiter Unterteilungspunkte abnehmen, oder am besten gleich

eine Punktwolke.

Dann ist in den Ecken vielleicht auch gerade mehr oder weniger Putz aufgetragen

worden, also ein andere Tiefenniveau als der Grossteil der Restwand etc.

 

Von daher würde ich mich auf die beiden unteren Punkte beschränken die die

Winkelabweichung, und vielleicht noch eine Wanddickenänderung darstellen.

Die Eckpunkte sind aber ein guter Hinweis darauf ob eine Wand hinreichen

gerade im Raum steht oder komplett schief und krumm ist.,

was man ganz schnell mal übersehen kann wenn man nur an einer Wand entlang

misst und nicht noch die Diagonalen mitmisst.

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Hallo ah3

dann frage doch mal Deinen Geometer mit wievielen Gerätestandpunkten er gearbeitet hat und welche Genauigkeit er Dir für seine Messpunkte danach noch garantiert. Die Grundfläche des Raumes wird sicher sehr genau sein, bei den Wandstärken habe ich da so meine Zweifel, das sie ja aus Rückrechnungen ermittelt werden und in den seltensten Fällen direkt gemessen werden können. Diese Ungenauigkeit kannst Du durch die Genauigkeit beim Zeichnen nicht ausgleichen. In den Wandmassen verteilt sich dann die Ungenauigkeit des Aufmaßes.

mfg

petitbonum

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oh, dann macht das (in VW) aber keinen Spass mehr :)

 

Leider. So ein grafischer Aufwand wird vom Bauherren nie bezahlt, da können wir nie kostendeckend arbeiten. Daher 2D und händische Massenrechnung, wie anno dazumal.

Zum Thema Genauigkeit gebe ich euch Recht, da gäbe es noch viele Punkte. Es ist aber so, dass der Plan den ich abliefere nur in sich schlüssig sein muss und zwar in 1 Meter Höhe über dem Fußboden. Wenn dann der Messpunkt grafisch sichtbar neben der Wand liegt weil ich die Wandstärken runde um nicht immer einen neuen Stil anlegen zu müssen, ist das sichtbar und scheidet somit aus.

Wie das mit BIM weitergeht ist mir derzeit noch schleierhaft, die umfassenden Informationen die ich in 2D Plänen habe kann ich unmöglich in 3D umsetzen, und wie ich die Massenauswertung an die komplexen Mengenermittlungen laut ÖNormen anpassen kann ist mir auch ein Rätsel. Aber das passt nicht in diesen Thread, da möchte ich nicht abschweifen.

Gruß, Angelika

_________________

VW 2022 ARCH US

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Wie gross ist denn die Abweichung und wie gross ist die Toleranz des zugehörigen Bauteils? Innerhalb dieser Toleranz zu runden ist doch bei einer Massaufnahme durchaus legitim. Zumal es einfach nicht logisch ist, dass am gleichen Bau überall unterschiedliche Wandstärken geplant wurden. Da muss man sich dann als Zeichner schon fragen ob es nicht genauer ist, der Massaufnahme mit gesundem Menschenverstand zu begegnen. Der Plan ist ja kein Abbild der Realität, er unterliegt immer einer Vereinfachung innerhalb gewisser Toleranzen.

Vectorworks 2020 - Architektur - Win 10

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Wie gross ist denn die Abweichung und wie gross ist die Toleranz des zugehörigen Bauteils? Innerhalb dieser Toleranz zu runden ist doch bei einer Massaufnahme durchaus legitim. Zumal es einfach nicht logisch ist, dass am gleichen Bau überall unterschiedliche Wandstärken geplant wurden. Da muss man sich dann als Zeichner schon fragen ob es nicht genauer ist, der Massaufnahme mit gesundem Menschenverstand zu begegnen. Der Plan ist ja kein Abbild der Realität, er unterliegt immer einer Vereinfachung innerhalb gewisser Toleranzen.

 

Wir arbeiten viel im Denkmalschutz, d.h. 17., 18., 19. Jahrhundert. da gibt es in jedem Raum unterschiedliche Wandstärken (Mauerwerk und Putz gemeinsam). Unser Plan soll so weit möglich ein Abbild der Realität sein und kein Idealbild.

Für unsere Bedürfnisse wäre eine Wand, deren Stärke ich über die Infopalette einstellen kann, idealerweise auch konisch, eine große Zeitersparnis. Wie gesagt kenne ich das von anderen CAD schon lange, es muss also machbar sein. Ich möchte keinen eigenen Stil erstellen für Bestandswand 33cm, 34,5cm, 36cm, 40cm, 41,5cm, 56cm, 62cm,.....das könnte ich so endlos fortsetzen, das macht keinen Sinn für meine tägliche Arbeit. Ich wünsche mir einen Wandstil, der flexibel ist. Bis dahin kann ich nur bei 2D bleiben. Ich werde nicht meinen Anspruch an die Planerstellung herabsetzen um mich dem CAD-Programm anpassen, das muss jeder nach seinen eigenen Bedürfnissen und denen seiner Kunden entscheiden.

Wie bereits oben geschrieben, handelt es sich um meinen Wunsch zur Arbeitserleichterung, und offenbar bin ich damit ja nicht allein ;)

Gruß, Angelika

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VW 2022 ARCH US

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Bei ungesicherten Wandstilen finde ich auch nachvollziehbar dass die Wandstärke über die Objektpalette steuerbar sein sollte. Bei gesicherten Wandstilen möchte ich das jedoch lieber zentral im Zubehör einstellen.

Sehe ich genauso, ich arbeite sehr viel mit Wandstilen und bin sehr froh über die verschiedensten Einstellungsmöglichkeiten.

Gruß, Angelika

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VW 2022 ARCH US

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Grundsätzlich habe ich ja nichts gegen Wandstile, aber etwas flexibler sollten sie meiner Meinung nach schon sein, ich kenn das aus anderen Programmen und fand das ehrlich gesagt, wesentlich praktischer.

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Hallo zusammen

 

Ich verwende Wände mit Wandstil und Wände ohne Wandstil im gleichen Projekt. Je nachdem welche Vorzüge ich gerade verwenden will. Zudem kann ich mit einem rechten Mausklick eine nicht gesicherte Wand direkt in eine Wand mit Wandstil umwandeln.

 

Gruss, Marc

Leiter BIM Consulting

ComputerWorks Schweiz

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Vectorworks - Führende BIM-Spitzentechnologie und Flaggschiff der Nemetschek Gruppe

Weltweit verwirklichen über eine halbe Million Architekten und Designer grossartige Projekte mit Vectorworks!

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Grundsätzlich habe ich ja nichts gegen Wandstile, aber etwas flexibler sollten sie meiner Meinung nach schon sein, ich kenn das aus anderen Programmen und fand das ehrlich gesagt, wesentlich praktischer.

 

Ich auch. Vectorworks hat gegenüber anderen CAD Programmen viele Vorteile die ich nicht mehr missen möchte, und gerade deshalb finde ich es so schade, wenn etwas in anderen Programmen schon vor 10 Jahren Standard war und sehr rasch ging, aber in Vectorworks geht es nicht oder nur sehr umständlich.

@Marc: es geht um die Flexibilität der ungesicherten Wand, die kann in Vectorworks leider nicht viel. Ist nur an der Mittelachse veränderbar, ich hätte z.B. gerne, dass ich die Eckpunkte eines Wandendes einzeln anklicken kann und die Breite aufziehen indem ich z.B. Geometerpunkte fange. Ist vielleicht speziell und braucht nicht jeder, aber wünschen wird man sich's ja dürfen :)

Das sind so ein paar wichtige Punkte in meinem täglichen Arbeitsablauf, die mich derzeit in 3D so langsam machen, dass wir uns entschieden haben vorwiegend 2D zu zeichnen.

Gruß, Angelika

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ich hätte z.B. gerne, dass ich die Eckpunkte eines Wandendes einzeln anklicken kann und die Breite aufziehen indem ich z.B. Geometerpunkte fange.

 

Diese Lösung macht auch aus meiner Sicht Sinn und wurde kürzlich von uns so an den Hersteller weitergeleitet. :)

 

Gruss, Marc

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ich hätte z.B. gerne, dass ich die Eckpunkte eines Wandendes einzeln anklicken kann und die Breite aufziehen indem ich z.B. Geometerpunkte fange.

 

Diese Lösung macht auch aus meiner Sicht Sinn und wurde kürzlich von uns so an den Hersteller weitergeleitet. :)

 

Gruss, Marc

 

Super, das freut mich sehr zu hören!

Gruß, Angelika

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