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Ermittlung mittlere Dämmstärke Flachdach


ChIrps

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Ich habe mit dem Entwässerungstool eine Gefällefämmung auf einem Flachdach angelegt - funktioniert soweit gut. Da des Bauphysikers Wünsche zu beachten sind, sollte ich nun irgendwo die resultierende mittlere Dämmstärke ablesen können. Eine Berechnung über das Volumen funktioniert natürlich, ist aber umständlich. Kennt jemand einen einfachen Weg?

 

Vielen Dank und Grüße

ChIrps

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Hallo ChIrps

 

- Kopie des Flachdaches erstellen

- Alle Schalen ausser die Dämmung löschen

- Menu Bearbeiten -> 3D-Information -> Volumen 

- Volumen mit Fläche dividieren

 

Gruss, Marc

Leiter BIM Consulting

ComputerWorks Schweiz

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Vectorworks - Führende BIM-Spitzentechnologie und Flaggschiff der Nemetschek Gruppe

Weltweit verwirklichen über eine halbe Million Architekten und Designer grossartige Projekte mit Vectorworks!

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Hallo Manuel

 

Die Entwässerung ist ein Objekt, welches zu einem Boden gehört und daher meines Wissens keine Datenbank integriert hat. Da man die Werte für den Bauphysiker ja nicht so oft herausziehen muss, finde ich diese Lösung einfach und anwendbar. Ist aber als Wunsch gemeldet.

 

Gruss, Marc

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Könnte man eigentlich nicht mal ein SubObject()/ParentObject()-Filterkriterium machen? Das würde ganz viele andere Problemstellungen auch lösen (z.B. die Wohnungsgrösse ?) und sollte relativ einfach umzusetzen sein.

 

Für oben genanntes Problem würde man dann folgendermassen filtern:

=DATENBANK(C='Gefällsdämmung' & ParentObject(PON='Slab')

=DATENBANK(C='Gefällsdämmung' & ParentObject(PON='Slab')

Mit =Volumen erhielte man dann das Volumen aller Objekte in Klasse Gefällsdämmung nach Decke aufsummiert. Mit =ParentObject(Fläche) käme dann die Fläche der entsprechenden Decke raus.

 

Umgekehrt würde man dann für Wohnungsgrössen einfach die entsprechenden Räume gruppieren und ein solches Filterkriterium einstellen:

=DATENBANK(ParentObject(T=GRUPPE) & PON='Space'))

In der Objektliste könnte man dann mit einem einfachen =FLÄCHE die Wohnungsgrösse auslesen.

 

Vileicht wärs aber auch gescheiter etwas ähnliches ins Datenstempel-Tool zu integrieren, weil sich die direkt an Änderungen anpassen?

 

 

Ganz allgemein find ichs sehr gefährlich, dass =VOLUMEN(COMP='Schalenname') nicht konsequent das tatsächlich in der Zeichnung vorhandene Volumen dieser Schale ausgibt, sondern nur das was in den Objekteinstellungen eingestellt ist plus allfällige 3D-Modifikationen.

Vectorworks 2020 - Architektur - Win 10

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Mit filtern über Klasse gehts übrigens. Dazu muss man für die Gefällsdämmung-Schale eine separate Klasse anlegen, welche man nur hierzu benutzt. Dann braucht man noch ein eindeutiges Kriterium um die Decken mit Gefällsdämmung-Schale zu identifizieren, z.B. den Schalennamen. 2D-Modifikatoren, welche nicht auf sämtliche Deckenschichten angewendet werden muss man vermeiden (gibt falsche Ergebnisse für die Fläche).

 

In einem normalen Tabellenfeld (keine Liste) kann man dann diese Formel verwenden:

=VOLUMEN(INOBJECT & INSYMBOL & (C='Klassenname'))/FLÄCHE(COMP='Schalenname')

Vectorworks 2020 - Architektur - Win 10

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Hallo Marc, vielen Dank für den Hinweis. Die Begründung, daß man den Wert nicht oft für den Bauphysiker herausziehen muß, ist aber wenig tröstlich, denn normalerweise bekomme ich ja eine Vorgabe für die mittlere Dämmstärke vom Bauphysiker, und die muß ich umsetzen. Mit der von Dir beschriebenen Methode ist das zwar möglich, muß aber bei jeder Geometrie-Änderung wiederholt werden.

Offenbar stecken die Volumenwerte ja im im Objekt drin, und wenn ich sie mit der Vorgehensweise herausziehen kann, müßte es ja auch "automatisiert" gehen, oder?

Ausgesprochen irritierend finde ich es aber, daß die Tabellenfunktion "=Schalenvolumen" die Volumenveränderungen durch eine  Entwässerung schlicht ignoriert: das Volumen wird immer mit der Grund-Schalendicke berechnet...  gleiches gilt offenbar für die Berechnung des U-Werts - oder habe ich was übersehen?

Ich freue mich auf die Umsetzung des gemeldeten Wunsches!

Gruß, Christian

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  • 3 Wochen später...

Ich halte die Sache für komplexer, da nicht die mittlere Dämmstoffstärke für den Bauphysikerin ausschlaggebend ist, sondern der mittlere U-Wert um DIN -Konforme Werte zu erhalten. Hierzu muss der U-Wert an der geringsten und an der höchsten Dämmstoffstärke für eine dreieckige oder Rechteckige Fläche mit etwas aufwendigere Formeln bemittelt werden, damit man ein genaues Ergebnis erhält.

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