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Grafikkarten vergleichen


Manuel Roth

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen

 

Wir haben bei uns im Büro einige PCs die im Moment nicht genutzt werden. Nun haben wir das Gefühl, dass einige der momentan aktiven Workstations weniger gut ausgerüstet sind, als die ungenutzten. Dies möchten wir nun überprüfen um eventuell einige PC auszuwechseln. Ich bin mir aber nicht ganz sicher, wie wir die Grafikkarten untereinander am besten vergleichen können. Auf was müssen wir achten und was ist nicht so wichtig.

 

PS: Mir ist bewusst, dass dieser Theard schnell zu einer riesigen Diskusion über Computertechnik wird. Das möchte ich am liebsten vermeiden. ? Ich bin einfach auf der Suche nach einer Vergleichseinheit wie beim RAM die Gigabite (je mehr je besser). Wesshalb mehr Gigabite besser ist, ist für mich nebensächlich.

Freundliche Grüsse

 

Manuel Roth

_________________________________________________
Vectorworks 2022 SP3 | Architektur | Windows 10

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vor 32 Minuten schrieb Manuel Roth:

Auf was müssen wir achten

 

- Grösse VRAM

- Bezeichnung

- Architekturgeneration

 

- ggf. Outputoptionen (wie DVI-D, standard oder Mini DP oder HDMI ....)

- ggf. Stromverbrauch vs Netzteilausstattung

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Wenns nicht zu technisch sein soll, empfehle ich dir einfach mal von allen PC's die Ausstattung (va. CPU/RAM und Grafikkarte) aufzulisten.

 

Dann stellst du die Ergebnisse hier rein und beschreibst uns welche Arten von Arbeitsplätzen ihr habt:

-Anzahl/Auflösung der Bildschirme

-Anwendungen die neben Vectorworks genutzt werden (va. Rendersoftware und ihre Engines)

-Die Art wie Vectorworks genutzt wird (2D/3D/Renderings, Entwurf, Ausführung etc.)

-typische Auslastung des RAM und VRAM in grossen Vectorworks-Projekten. RAM ist während hochauflösenden Renderworks-Renderings am meisten ausgelastet, VRAM im OpenGL-Modus beim Überfliegen des Modells.

 

Weil es vor Allem von der Anwendung abhängt, welche Hardware besser passt. Das lässt sich nicht so pauschal sagen.

Bearbeitet von herbieherb

Vectorworks 2024 - Architektur - Win 10

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Um zu gucken, was bei einem System bremst kannst du HWInfo64 installieren und es im Hintergrund laufen lassen, während du ein Modell mit möglichst komplizierter Geometrie in OpenGL betrachtest / drehst. Das ist soweit ich weiss der einzige Fall, wo die GPU wirklich gefordert wird.

 

Der Windows 10 Task-Manager zeigt auch die GPU Auslastung an, aber meiner Erfahrung nach bremst in Vectorworks als erstes die single core performance der CPU. In HWInfo kannst du Max CPU/Thread Usage einblenden was zusammen mit Total CPU Usage ein guter Indikator dafür ist.

 

So sieht das z.B. bei mir aus, wenn ich alle Ebenen gleichzeitig einblende ;) Vectorworks ist in der Bedienung zwar extrem langsam (hängt bei jedem Klick für mehrere Sekunden, währenddessen GPU Usage ca. 5% (Hallo Spotify/Firefox)), aber wenn ich das 3D Modell drehe, ist es eigentlich recht flüssig (grüner Balken bei ca. 65%).

Ich bin mir ziemlich sicher, dass mehr GPU auf das Problem werfen hier nichts bringen würde. Total CPU Usage ist auch nie über 30% und RAM / VRAM sind auch leer, bleibt also eigentlich nur single core Leistung.

 

image.thumb.png.dc79c4bd2d1ea2dc3b1e45d697ae539c.png

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Ja, single-core Leistung hat limitierenden Einfluss auf die OpenGL-Performance. Wir verbauen die High-End-Grafikkarten auch nur wegen dem VRAM. Die beste OpenGL-Leistung erreichen wir mit unseren momentan ältesten Modellen mit 4-Core Prozessoren, welche halt hoch getaktet sind. Im Alltag merkt man davon in Vectorworks aber nichts. Die Ladezeit, welche man da spürt ist die Zeit, in welcher das Modell in den VRAM lädt. Darum ist bei der Grafikkarte wirklich einziger wichtiger Faktor die Grösse des VRAM und wie schnell der getaktet ist (wie schnell er gefüllt werden kann). Der GPU-Core Load dümpelt beim CAD immer in wenigen Prozentbereichen, weil die Grafikkarten eigentlich auf andere Anwendungen ausgelegt sind. In Games werden möglichst einfache Modelle mit sehr komplizierten Effekten dargestellt. Da bremsen vor Allem die GPU Recheneinheiten. Im CAD sinds sehr komplexe Modelle, welche sehr einfach dargestellt werden. Da bremst dann halt der Speicher, in den man die Modelle lädt und die CPU, welche die Modelldaten liefert.

Bearbeitet von herbieherb
  • Like 1

Vectorworks 2024 - Architektur - Win 10

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vor 20 Stunden schrieb zoom:

- Bezeichnung

Was meinst du damit und was kann ich daraus herauslesen?

 

vor 3 Stunden schrieb herbieherb:

Darum ist bei der Grafikkarte wirklich einziger wichtiger Faktor die Grösse des VRAM und wie schnell der getaktet ist

Die Grösse des VRAMs finde ich im Taskmanager im Reiter Leistung unter GPU. Dort wird sie als dedizierter GPU-Speicher angegeben. Doch wo finde ich die Taktrate?

Freundliche Grüsse

 

Manuel Roth

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Vectorworks 2022 SP3 | Architektur | Windows 10

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Bezeichnung: Typ der Grafikkarte, z.B. Nvidia GTX1070 oder AMD Radeon RX 5700 XT

Am einfachsten findest du die Bezeichnung im Geräte-Manager unter Grafikkarten.

Alle anderen Angaben wie Taktraten, Rechenkerne, Speicherbandbreite etc. findet man dann im Internet via die Typenbezeichnung. Das musst du nicht extra raussuchen ;)

  • Like 2

Vectorworks 2024 - Architektur - Win 10

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vor 2 Stunden schrieb Manuel Roth:

Die Grösse des VRAMs finde ich im Taskmanager im Reiter Leistung unter GPU. Dort wird sie als dedizierter GPU-Speicher angegeben.

 

Genau.

 

Ich meinte es erst mal allgemein. Worauf man achten sollte um zu vergleichen.

Wichtig ist das Baujahr, neuere Generationen werden tendenziell schneller sein.

Und der Typ, z.B. wird eine 1080 schneller sein als eine 1030.

Eine alte 1080TI aber vielleicht immer noch schneller als eine neue RTX2060 usw.

 

Wenn man eine alte Hochleistungskarte hat die aber damals nur 512 MB VRAM

hatte, dann kann man sie heute deswegen in VW fast vergessen, auch wenn sie

sonst von der Geschwindigkeit irgendwie noch reichen würde.

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Hallo Zusammen,

 

ich nutze in meinem P50 eine Nvidia Quadro M2000M mit 4GB GDDR5 RAM. Flüssiges Arbeiten mit Vectorworks 2019 ist auch damit nur bedingt möglich ?

 

Ein Wechsel zu einer Desktop Workstation mit einer Nvidia Geforce  RTX2080ti mit 11GB GDDR6 RAM ist bereits beschlossene Sache. 32GB RAM Arbeitsspeicher und ein i7/i9 sind ebenfalls ein muss. Hoffe das ich dann endlich kreativ so flüssig arbeiten kann wie ich mir das wünsche.....

Bearbeitet von futurelike

Workstation: Ryzen 9, 64GB RAM, Geforce RTX 2080ti, 28' Zoll 4K Monitor

Mobile Workstation: 15,6' Gigabyte Aero i7, Geforce RTX 2070 maxQ, 4K OLED

Vectorworks Design Suite 2023, Lumion 10.5 PRO

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Schau mal, ob du mit deinen 3D-Modellen auf dem aktuellen Rechner RAM oder VRAM überhaupt füllst. Falls nicht, wirst du auch mit dem neuen PC nur einen geringen Unterschied merken, wobei da vor Allem der Prozessor etwas ausmacht. In Lumion wirst du aber sicher von der sehr teuren Grafikkarte profitieren. Ist ja ein GPU-Renderer.

Bearbeitet von herbieherb

Vectorworks 2024 - Architektur - Win 10

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Ja, habe die Quadro M2000M explizit Vectorworks zugewiesen. Dachte das es Vectorworks gut tut.... weil klare Zuweisung der Resourcen.

 

@herbieherb: Wie kann ich heraus finden ob meine 3D Modelle wie viel RAM oder VRAM nutzen?

Workstation: Ryzen 9, 64GB RAM, Geforce RTX 2080ti, 28' Zoll 4K Monitor

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Am 30.8.2019 um 17:37 schrieb Luke:

Wenn du die GPU nur für Vectorworks ausgewählt hast, ist sie sicher Overkill

Kommt ganz drauf an. Wenn du echt grosse Modelle bearbeitest (was bei Spotlight schnell der Fall ist) und mehrere 4k oder 8k Bildschirme damit betreibt, kann so eine Grafikkarte durchaus benötigt werden.

 

vor 13 Stunden schrieb futurelike:

Wie kann ich heraus finden ob meine 3D Modelle wie viel RAM oder VRAM nutzen?

Unter Windows gehst du in den Taskmanager im Reiter Leistung. RAM hat da einen eigenen Bereich und VRAM findest du bei der Grafikkarte. Der nennt sich da dedizierter Arbeitsspeicher. Öffne ein grosses Projekt in Vectorworks und schau mal, wie sich der RAM/VRAM bei der OpenGL-Darstellung und aktualisieren von hochauflösenden Ansichtsbereichen (z.B. OpenGL, Kantenrenderings, Renderworks, was du halt so brauchst) bei deinen typischen Anwendungen verhält. Optimalerweise wird beides max. um die 80% ausgelastet.

Vectorworks 2024 - Architektur - Win 10

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  • 1 Monat später...

Der neue Rechner ist ausgesucht, und ich dachte, bevor ich auf den Bestellknopf drücke höre mal Eure Meinung bevor ich wieder unter motorisiert bin:

 

Prozessor: Intel i7 9700K 8x 3,6Ghz, Turbo bis 4,9GHz

RAM: 32GB Dual Chanel DDR4 RAM 2666Mhz

Grafik: Nividia Geforce RTX 2080ti 11GB DDR6 VRAM

HDD: SSD 256GB M.2 (Win10 64bit Pro & Programme) und SATA III 512GB SSD (Daten)

 

Nutzen möchte ich weiterhin Vectorworks 2019 (2020) Spotlight, Lumion 9 (10 PRO)

 

Ersetzt mein jetziges System (Lenovo XEON Laptop P50, Nividia Quadro M2000M) mit dem ich äußerst unzufrieden bin in Bezug auf Performance und Hardware Verarbeitung. Nun die Gretchen Frage: Kann ich mit der oben genannten Hardware flüssig in den beiden genannten Programmen arbeiten? Auch parallel? Eines meiner Projekte hat derzeit eine Größe von rund 800MB.

Workstation: Ryzen 9, 64GB RAM, Geforce RTX 2080ti, 28' Zoll 4K Monitor

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