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Werkplan Schnitte und Ansichten 2d versus 3d


MID

Empfohlene Beiträge

Hallo,

 

ich habe eine Frage, die sich mir schon seit langem aufdrängt:

 

wer von euch Kollegen im Forum macht 1:50-Pläne (also Ausführungspläne) im 3d?

D.h. mit Schnitten und Ansichten aus dem Modell heraus?

Bei uns im Büro bewegt sich eine Gruppe in diese Richtung und die andere bleibt lieber beim herkömmlichen 2d.

Problem ist, dass wir z.T. im Projekt.Sharing hybride Lösungen bekommen...

 

Hat jemand hiermit Erfahrung in diesem Belangen?

Ich wäre froh um ein Feedback dazu.

 

MID

MiD

Vectorworks 2022/23 Arch / MacBook Pro 15 inch Ende 2017 / 2.9 GHZ / Intel Core i7 / macOS Monterey 12.6.3

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Auch für uns eine endlose Thematik ohne anständiges Ergebnis. Selbst die 1:50 Grundrisse beinhalten immer wieder Punkte die wir in 3D nicht zufriedenstellend darstellen können. Das Ergebnis ist ein 2D / 3D Mix, mit der Folge das kleine Ungenauigkeiten entstehen. Ansichten können meiner Meinung nach, mit ausreichend Informationen erstellt werden. Für Schnitte ist aber alles reine 2D Zeichnung.

 

Wir nutzen aber auch noch VW2015

 

Keine Hilfe - aber eine weitere Meinung dazu.

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Hallo zusammen

 

Aus meiner Sicht hängt die Antwort mit der Art des Projektes und dem gewünschten Detaillierungsgrad im 1:50 zusammen. Geht man nach der Schweizer SIA 400 sind 1:50 Schnitte eigentlich ganz gut aus dem 3D-Modell ableitbar (siehe Anhang).

Aber auch ich würde z.B. die Sickerleitung, Fusspfetten, Dachwasser, usw. als Ergänzung zum Schnitt zeichnen und nicht ins Modell hinein modellieren. Wer aber gerne modelliert, hat auch diese Bauteile mit Vectorworks in kurzer Zeit modelliert.

 

Ich vermute aber, dass man den Detaillierungsgrad des 3D-Modell zu Beginn eher tief halten sollte und dadurch vielleicht auch eine grössere Akzeptanz im Büro erreicht. :-)

 

Viele Grüsse, Marc

 

P.S: An der Swissbau Mitte Januar haben wir übrigens eine BIM-Werkstatt wo man genau solche Fragen stellen kann. Hier der Link:

http://www.computerworks.ch/software/swissbau-2016.html

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Leiter BIM Consulting

ComputerWorks Schweiz

________________________________________

Vectorworks - Führende BIM-Spitzentechnologie und Flaggschiff der Nemetschek Gruppe

Weltweit verwirklichen über eine halbe Million Architekten und Designer grossartige Projekte mit Vectorworks!

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hallo marc

 

wenn es um ein modell im mst. 1:50 geht, dann müsste zbsp. die fusspfete aber modelliert werden. umso mehr wenn wir von BIM reden...

Warum empfiehlst du die ergänzungen? sollte nicht alles in der konstruktionseben liegen?

 

ich bin auch der meinung, dass möglichst viel aus dem modell generiert werden sollte.

 

gruss

snowside

Mac OS X 10.9.5, VW 2012 SP5 R1

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Hallo,

 

alle mir bekannten Beispiele aus der Praxis, bei denen versucht wurde, komplett in 3D zu zeichnen, sind bislang nicht erfolgreich gewesen. Reibungslos funktionierende Beispiele kenne ich nur aus 'Demo-Projekten', bei denen die Probleme, die in der Realität auftreten, umschifft wurden.

 

Meines Erachtens könnte das an einem konzeptionellen Fehler heutiger CAD/ BIM Lösungen liegen:

- Für die scheinbar wesentlichen Bauteile gibt es spezialisierte 'Werkzeuge', also z.B. Wand, Decke, Dach, Treppe etc.

- Zur Anwendung dieser Werkzeuge muss sich der Benutzer ein mit jeder Programmversion wachsendes Arsenal an Optionen, Einstellungen und Eigenheiten der Anwendung merken.

- Aufgrund der Komplexität des Bauens stoßen die Tools trotz ihrer eigenen Komplexität selbst bei kleinen Projekten an ihre Grenzen.

- Die Folge ist, dass Automatismen nicht mehr richtig funktionieren und gebastelt und improvisiert werden muss (bspw. mehrschichtige Wandaufbauten und das Verhalten in der Fensterleibung).

 

Fazit

- Ich würde mir wünschen, dass es keine spezialisierten Tools mehr gibt (kein Deckenwerkzeug, kein Wandwerkzeug etc.).

- Stattdessen modelliert man alle Bauteile mit den gleichen 3D Werkzeugen.

- Den modellierten Bauteilen weist man ihre Identität und ihre Eigenschaften in Datenbankfeldern zu.

Vectorworks 2023, Spotlight auf macOS

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Grundsätzlich wird man in den kommenden Jahren sicherlich auf das Konzept setzen müssen, grundsätzliche Konstruktionen in 3D zu konstruieren (erweiterter Rohbau) und den Großteil der Detailpunkte in 2D.

 

Sicherlich kann man im Bereich einfacher Baukonstruktionen ein Großteil der Geometrie aus einem 3D-Modell ableiten, bei komplexeren Konstruktionen mit notwendiger höherer Detaildichte wird dies so jedoch nicht funktionieren. Da ein paar Posts zuvor ein 1:50 Schnitt gezeigt wurde habe ich mal ein Detail in 1:10 beigefügt, von welchem wir in unseren Projekten z.T. 300-400 Stück konstruieren.

 

Diese Konstruktionen in 3D-zu konstruieren ist mit derzeitigen Tools mit akzeptablem Zeit- und Ressourcenaufwand nicht realisierbar - was bleibt ist das konventionelle Konstruieren in 2D.

 

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UP+ Architekten + Stadtplaner

Uffelmann . Pruin Partnerschaft mbB

http://www.upp-architekten.de . VW2013/2014/2015/2016/1017 Arch / RenderWorks auf OS X / macOS

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