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Open GL: "zu wenig Arbeitsspeicher" - Butter oder Margarine ?


halfcouple

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Je komplexer meine Zeichnungen werden umso öfter bekomme ich beim OpenGL Rendering die Meldung "Zu wenig Arbeitspeicher".

Wenn ich den Taskmanager parallel starte sehe ich dass die Meldung immer etwa ab 4 GB kommt, obwohl 16 GB vorhanden sind.

In der englischen VW- Knowledgebase bin ich jetzt auf folgendes gestoßen:

 

32bit vs 64bit rendering modes:

In addition to the above information, certain rendering modes, namely OpenGL, Wireframe and Hidden Line, are still completely 32bit. Therefore they can only use a maximum of 4GB (But more realistically, 2GB) of RAM.

 

If you encounter "Out of Memory" errors when rendering in OpenGL, Hidden Line or Wireframe even though you have over 4GB of RAM installed, this is often the main cause.

 

Soll das tatsächlich heißen, dass VW ein 64 Bit Programm mit einem Rendering Modul auf Basis von 32 Bit ist ????

Was ist das denn für ein Unfug ????? Wenn das Programm diese Optionen schon anbietet sollten diese bei entsprechend vorhandener Hardware ausgeführt werden können.

 

Das ist ungefähr so wie wenn man Butter kauft und dann feststellt dass im Paket Margarine drin ist,- sehr ärgerlich !

VW 2021 EN Spotlight WIN 10

Intel Core i5, RAM 16 GB, NVIDIA Geforce GTX 760

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Hallo halfcouple

 

Vectorworks ist kein reines 64Bit Programm...oder besser gesagt, noch nicht. Wie gross ist denn deine Datei oder hast du besonders viele Polygone im Modell? Ich habe hier ein 3D-Architekturmodell mit 35'000 Objekten und erhalte die Meldung nicht.

 

Viele Grüsse, Marc

Leiter BIM Consulting

ComputerWorks Schweiz

________________________________________

Vectorworks - Führende BIM-Spitzentechnologie und Flaggschiff der Nemetschek Gruppe

Weltweit verwirklichen über eine halbe Million Architekten und Designer grossartige Projekte mit Vectorworks!

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Die Datei ist 50Mb groß. Ich denke mal, die Anzahl der Polygone ist das Problem. Ich habe sehr kleinteilige Symbole im Millimiterbereich ( Lochbleche, Rohrkonstruktionen, Strangprofile ), meistens mit abgerundeten Kanten, und "stapel" diese dann zu Konstruktionen mit 20-30m Kantenlänge aufeinander. Da werden wohl einige hundertausend Polygone zusammenkommen. Im Rendermodus "very high" wird sich das dann potenzieren....

Was mich am meisten geärgert hat ist, dass ich wochenlang nach Hardwareproblemen gesucht habe, um dann eine so banale Erklärung zu finden. Auf Dauer werde ich wohl abgespeckte Symbole bauen oder Renderworks benutzen müssen, wobei ich mich Frage, ob letzteres mich nicht vom Regen in die Traufe führt...

 

PS.:

Gafikkarte ist eine NVIDIA GeForce GTX 760 - ist die vielleicht in so einem Fall der "Flaschenhals" ?

Oder lässt die Bemerkung "....ist kein reines 64Bit Programm...oder besser gesagt, noch nicht...." hoffen, dass es in Zukunft eine andere Lösung geben wird ?

VW 2021 EN Spotlight WIN 10

Intel Core i5, RAM 16 GB, NVIDIA Geforce GTX 760

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Hallo Hirnholz

 

Deine Aussage würde aus meiner Sicht stimmen, wenn du auf deinem Rechner Vectorworks ohne Betriebssystem verwenden würdest :-) und du auch sonst kein Programme oder Tasks am Laufen hast...

 

Viele Grüsse, Marc

Leiter BIM Consulting

ComputerWorks Schweiz

________________________________________

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Auweija, da hab ich ja was losgetreten.....

 

hab das mal beobachtet... ja, auf einer Maschine, auf der nichts anderes läuft, dümpelt VW tatsächlich bei 2-3 GB Abeitspeicherauslastung rum *), mit normalem Zeichnen kommt man da nicht drüber. Wenn mit dem Rendering ohne Renderworks tatsächlich bei 4 GB Schluss ist, braucht man wohl tatsächlich nicht mehr Arbeitsspeicher . Ich weis natürlich nicht, wie sich das bei anderen Hardware-Konstellationen mit anderen Grafikkarten verhält.

 

Grundsätzlich hat dies aber den Riesenvorteil dass man VW auf jeder halbwegs modernen Kiste zum laufen bringen und in fast jeder Umgebung arbeiten kann, also z.B. auch kein hochgezüchtetes teures Laptop auf die Baustelle mitnehmen muss.

 

Schade allerdings, dass es umgekehrt dann wohl definitv keine Leistungssteigerung im Rendering durch mehr Arbeitsspeicher geben kann. Naja, irgendeine Daseinsberechtigung muss Renderworks ja schließlich haben...

 

*) getestet mit Intel Core i5-475CPU @ 3,2 GHz, Win7, 64 Bit, NVIDIA Geforce GTX 760

 

PS.: Irgendwie fühlt sich man alt, wenn man sich daran erinnern kann, dass der erste Rechner den man stolz nach Hause getragen hat, eine 40 MB Festpaltte und 256 kB Arbeitspeicher hatte....

VW 2021 EN Spotlight WIN 10

Intel Core i5, RAM 16 GB, NVIDIA Geforce GTX 760

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Ich persönlich finde es gut, hast Du was losgetreten :)

Was bringen mir 64GB RAM, sowie eine Nvidia Quadro Karte, zwei mal 8 Core Xeon wenn Vectorworks damit nicht umgehen kann. Dafür kann Cinema 4D V15 ordentlich aus dem Vollen schöpfen mit Team-Rendern.

Ich würde mir persönlich schon lange ein 64bit VW wünschen, da ich persönlich viel mit dem Fenster *zu wenig Speicher vorhanden* umgehen muss….andere Geschichte….

OpenCL und Nvidia Quadro wollen leider nicht wirklich so ein Traumpaar werden.

Hoffe das bringt man als Christbaumgeschenk noch hin, irgendwie Softwaretechnisch.

Designer 2016 + RW, C4D Studio 17, VRAYforC4D, Adobe Creative Cloud, AutoCAD 2015

Windows 10 Enterprise x64, 2x Intel Xeon 12 Core (E5-2690 v3), 64 GB RAM, Nvidia Quadro M4000

Projektleiter Messe- und Eventbauten

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Hallo zusammen,

 

Ich arbeite mit der Int. Version von VW 2014, und von daher schon eine Weile länger.

 

Im Amerikansichen Forum gibt's zu dem Thema einiges sehr aufschlussreiches zu lesen

 

Das "Problem" ist die neue Open GL Render Engine in VW 2014.

Wenn sie funktioniert ist sie sehr schnell, und das Arbeiten macht echt Spaß.

Als VW 2014 im September rauskam hat mich die Geschwindigkeit in der Grafik bei einem Projekt gerettet, daß ich mit VW2013 in 3D schon kaum noch bearbeiten konnte.

Der Geschwindigkeitszuwachs in der Grafik ist wirklich klasse. :heart:

 

Allerdings ist die neue Open GL Engine recht empfindlich wenn es darum geht große Anzahl von Polygonen oder Geometrie mit vielen Verticies zu rendern.

Da sieht man dann sehr oft den Memory Error. :huh:

Und das nervt gewaltig! Das gehört sich einfach nicht für eine Pro Software.

Kein anderes Programm das ich habe lässt sich soweit herab.

 

DIe Strategie ist, komplizierte Geometrie zu vereinfachen. Oder die Datei in VW 2013 zu bearbeiten.

Hier ist ein Link wo Problem und Lösung beschreiben sind.

 

http://techboard.vectorworks.net/ubbthreads.php?ubb=showflat&Number=192805#Post192805

 

Anders geht's nicht.

Ich habe schon einige meiner über Jahre erstellten Symbolbibliotheken weggeworfen,

bzw. überarbeitet. :@

 

Ein kleiner Trost ist, daß ich auch Dateien, die VW 2014 wegen "out of Memory" nicht mehr rendert

bislang problemlos In C4D exportieren und dort dann ohne solche …… Meldungen rendern konnte.

egal ob Open Gl oder mit GI und HDRI Backgound.

 

 

BG

 

Horst M.

VW 2022 Designer deutsch aktueller SP

Macbook Pro mit i9 CPU und  AMD Radeon Pro 5600M Grafik

OS: Big-Sur, auch aktuell.

C4D Studio R25

 

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  • 4 Monate später...

So, nachdem ich mich heute über ca.30 "Out of Memory" Abstürze in 2 Stunden gefreut habe, nur weil ich ein paar etwas komplexere Schnitte rendern wollte und mich vorsichtig an die Leistungsgrenzen von VW herangetastet habe, hole ich diesen Thread nochmal nach vorne...

 

Je nachdem wie extrem man VW beim rendern überfordert, wird beim Absturz sogar die Datei zerschossen und man kann nur noch rücksichern. Ich bin jetzt bei einer automatischen Backup-Zeit von 5 min angekommen. Es ist schon sehr traurig wenn man von seinem Zeichenprogramm nur maximal 5min stabile Laufzeit erwarten kann...

 

Es ist das alte Problem: Sowie die Marke von 4GB Arbeitsspeicher überschritten wird tut sich nichts mehr. Man kann nur versuchen die Zeichnung abzuspecken oder das ganze in kleine Häppchen zu zerlegen. Teilweise habe ich sogar die Dateien zu VW 2013 zurückexportiert. VW 2013 hat zwar das gleiche Problem ist aber, was das Rendern angeht, etwas leistungsfähiger und stabiler.

 

Frage an die Gemeinde ( und an den hoffentlich mitlesenden Support ) :

 

- Mit was rendert man am besten fertige VW Zeichnungen? Ist Renderworks eine brauchbare Option, oder schmiert das auch bei 4 GB Arbeitspeicher ab ?

- Gibt es vielleicht Licht am Ende des Tunnels und wir können uns alle über VW2015 freuen welches dann mehr als 4 GB Arbeitsspeicher handeln kann ?

 

:huh:

VW 2021 EN Spotlight WIN 10

Intel Core i5, RAM 16 GB, NVIDIA Geforce GTX 760

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Hallo halfcouple

 

OpenGL wird von der Grafikkarte gerechnet. Renderworks dagegen verwendet den Prozessor und den RAM. Daher ist es eigentlich der falsch Thread für deine Situation. :-/

 

Du schreibst du wolltest Schnitte "rendern". Wie ist das zu verstehen? Sind die Schnitte perspektivisch und du renderst mit der Darstellungsart "Renderworks" Oder verwendest du die Standardschnittdarstellungsart "Nur Kanten"?

 

Je nachdem wie extrem man VW beim rendern überfordert...

Kannst du beschreiben wie du vorgehst? Tritt das Problem schon in einer einfachen Testdatei auf? Evtl. liegt das Problem bzw. die Ursache auch angelegten Materialien oder an den Lichteinstellungen. Daher wäre es wichtig zu wissen, was du für eine Modell / Gebäude renderst.

Eine fachlich korrekte Antwort wirst du vermutlich erhalten, wenn du die Datei zur Analyse dem Helpdesk von Computerworks zukommen lässt.

 

Viele Grüsse, Marc

Leiter BIM Consulting

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Hallo Marc,

 

danke für die schnelle Antwort, zunächstmal muss ich eingestehen dass ich, was das Hardware-Zusammenspiel von Grafikkarte, RAM und Prozessor angeht eher als DAU einzuordnen bin... :blush:

 

Ja , das Problem wird mit Sicherheit an meinen Symbolen und/oder meiner Datei liegen, die Symbole sind teilweise auch sehr alt und von Version zu Version umkopiert worden.

 

Ja, ich benutze VW ohne Renderworks mit der Standarteinstelleung "Ohne Kanten" ( Hidden Line ) für Section Views.

 

Ja, ich habe es mit einfachen Testdateien ausprobiert und es läuft tadellos, solange ich z.B. keine Unmengen von Symbolen mit abgerundeten Kanten etc. verwende. ( Mit Unmenegen meine ich z.B. 5.000 - 10.000 Stanzobjekte mit abgrundeten Ecken als "nested Symbols", oder 200 Lochbleche mit jeweils 300 Löchen als Extrudierte Objekte, oder ähnlicher Unfug ;) )

 

Eigentlich ist es genau das Problem was im von Horst hier zitierten Thread

 

http://techboard.vectorworks.net/ubbthre...Post192805

 

beschrieben ist. Wenn ich also meine Symbole überarbeite und auf sehr detailliete Darstellung Verzichte, vielleicht auch noch die Auflösung der Sheets heruntersetze und mich extrem Bemühe alles klein und einfach zu halten gibt es keine Probleme. Aber eigentlich möchte ich Optionen, die mir das Programm vorgibt auch ohne Stress nutzen können, an dieser Stelle bin ich dann bewusst DAU und möchte einfach Knöpchen drüchen und Unfug machen dürfen, ohne dass mir meine Datei um die Ohren fliegt.

 

Wenn Vectorworks ohne Renderworks diese Aufgabe nicht schafft kann ich ja gerne Renderworks dazukaufen, aber ich befürchte einfach von Regen in die Traufe zu kommen und hinterher vor dem selben Problem zu stehen. Tatsache ist , dass es -CPU, RAM und Gafikarte hin oder her- eine magische Grenze bei der RAM Nutzung gibt, deren Überschreitung offensichtlich diesen bekannten "Out of Memory" Fehler erzeugt.

 

Ich bin ja nicht unzufrieden mit VW, das Progamm hat viele Vorzüge die ich nicht missen möchte, aber mir stellt sich einfach die ganz pragmatische Frage wie ich mit den von mir zusammengebauten "Datei-Monstern" weiterarbeiten kann.

 

 

... Hat was von "Zauberlehrling" oder "Frankenstein",- oder ... ? ;)


Hallo Marc,

 

danke für die schnelle Antwort, zunächstmal muss ich eingestehen dass ich, was das Hardware-Zusammenspiel von Grafikkarte, RAM und Prozessor angeht eher als DAU einzuordnen bin... Blush

 

Ja , das Problem wird mit Sicherheit an meinen Symbolen und/oder meiner Datei liegen, die Symbole sind teilweise auch sehr alt und von Version zu Version umkopiert worden.

 

Ja, ich benutze VW ohne Renderworks mit der Standarteinstelleung "Ohne Kanten" ( Hidden Line ) für Section Views.

 

Ja, ich habe es mit einfachen Testdateien ausprobiert und es läuft tadellos, solange ich z.B. keine Unmengen von Symbolen mit abgerundeten Kanten etc. verwende. ( Mit Unmenegen meine ich z.B. 5.000 - 10.000 Stanzobjekte mit abgrundeten Ecken als "nested Symbols", oder 200 Lochbleche mit jeweils 300 Löchen als Extrudierte Objekte, oder ähnlicher Unfug Wink )

 

Eigentlich ist es genau das Problem was im von Horst hier zitierten Thread

 

http://techboard.vectorworks.net/ubbthre...Post192805

 

beschrieben ist. Wenn ich also meine Symbole überarbeite und auf sehr detailliete Darstellung Verzichte, vielleicht auch noch die Auflösung der Sheets heruntersetze und mich extrem Bemühe alles klein und einfach zu halten gibt es keine Probleme. Aber eigentlich möchte ich Optionen, die mir das Programm vorgibt auch ohne Stress nutzen können, an dieser Stelle bin ich dann bewusst DAU und möchte einfach Knöpchen drüchen und Unfug machen dürfen, ohne dass mir meine Datei um die Ohren fliegt.

 

Wenn Vectorworks ohne Renderworks diese Aufgabe nicht schafft kann ich ja gerne Renderworks dazukaufen, aber ich befürchte einfach von Regen in die Traufe zu kommen und hinterher vor dem selben Problem zu stehen. Tatsache ist , dass es -CPU, RAM und Gafikarte hin oder her- eine magische Grenze bei der RAM Nutzung gibt, deren Überschreitung offensichtlich diesen bekannten "Out of Memory" Fehler erzeugt.

 

Ich bin ja nicht unzufrieden mit VW, das Progamm hat viele Vorzüge die ich nicht missen möchte, aber mir stellt sich einfach die ganz pragmatische Frage wie ich mit den von mir zusammengebauten "Datei-Monstern" weiterarbeiten kann.

 

 

... Hat was von "Zauberlehrling" oder "Frankenstein",- oder ... ? Wink

VW 2021 EN Spotlight WIN 10

Intel Core i5, RAM 16 GB, NVIDIA Geforce GTX 760

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