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VW 2016 Zeichenmaßstab immer 1:20?


Hirnholz

Empfohlene Beiträge

Hallo miteinander,

Wir zeichnen seit gestern mit Vectorworks 2016.

In dieser Version ist der Zeichenmaßstab beim öffnen einer neuen Zeichnung immer auf 1:20 voreingestellt.

Mir ist bekannt, dass man hier den Maßstab ändern oder sich ein Vorlagendokument erstellen kann.

Es ist für mich allerdings nicht nachvollziehbar warum hier 1:20 die Grundeinstellung ist.

Mir wurde gelehrt, dass im Modellbereich von CAD Programmen immer im Maßstab 1:1 gezeichnet wird.

Kann man diesen Maßstab generell auf 1:1 umstellen und wenn ja - wo.

 

Viele Grüße Hirnholz

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Moin,

wie du schon erwähnt hast ist es am Besten ein Vorgabedokument zu erstellen.

Mit rechter Maustaste aufs leere Blatt und dann Maßstab auswählen. Anschließend auf Datei und als Vorgabe speichern.

Beim Neustart dann kein neues Blatt öffnen sondern Kopie als Vorgabe öffnen. Bei jedem Neustart kann man das Fenster direkt mit Enter bestätigen. Ich stelle in der Programmeinstellung auch aus das zum Start ein neues Dokument geöffnet werden soll.

Viel Erfolg

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Hallo Hirnholz

egal welchen Maßststab du für die Konstruktionsebene wählst, Deine Eingaben machst Du 1:1 also 1000 mm gibts Du ja nicht als 50 mm ein, nur dass würde bedeuten, dass Du im Maßstab 1:20 arbeitest (so war es auf dem Papier). Die Maßstabseinstellung auf den Konstruktionsebenen regelt doch nur die Dicke der Linienstärken oder den Abstand der Schraffurlinien da dieser in Vectorworks so eingestellt werden können dass sie beim Ausdruck egal welcher Maßstab gewählt wird auf dem gedruckten Blatt immer gleich sind. Daher ist es empfehlenswert auf der Konstruktionseben dem Maßstab einzustellen der im Ausdruck der Hauptmaßstab der Darstellungen sein wird. Dann sieht beim Zeichnen auch alles so aus wie im Ausdruck. Nur bei größeren Maßstabsänderungen muß man dann in den Einstellungen der Ansichtsbereiche eventuell die Liniendicken oder Schraffurabstände korrigieren.

Ich finde es sehr angenehm, dass ich mir keine Gedanken darüber machen muß, wieviel Meter der Abstand von Schraffurlinien im Maßstab 1:250 haben müssen damit sie im Ausdruck 2 mm Abstand Haben!

Aus dem Maßstab 1:20 der Vorlagedatei schließe ich, dass Du eine Interiorcad Version benutzt und Extragroup davon ausgeht das für die Innenraumplanung 1:20 der Hauptmaßstab der Planungen ist. Bei meiner DesignerVersion ist es 1:100 und richtet sich sicher an Architekten für die dies der Hauptmaßstab ist.

mfg

petitbonum

mfg

petitbonum

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@Hirnholz

Ich finde den Einwand von Dir berechtigt, dass man doch das Modell eigentlich im Maßstab 1:1 zeichnet.

 

@petitbonum

So positiv, wie Du das Konzept von Vectorworks darstellst, würde ich es nicht sehen.

 

Warum?

Viele Kollegen, so auch ich, erzeugen mit einem Gebäudemodell Zeichnungen in unterschiedlichem Maßstab. Insofern finde ich es konzeptionell nur mittelgut, dass ich für das Gebäudemodell einen Maßstab einstellen muss - selbst wenn ich diesen Maßstab dann in den Ansichtsbereichen übersteuern kann.

 

Hinzu kommt, dass man von Vectorworks dazu gezwungen wird, die Beschriftung und Bemaßung in der Konstruktionsebene zu machen. Wenn ich also Pläne mit unterschiedlichem Maßstab aus einem Modell erzeugen will, muss ich nicht nur für jeden Plan eine Beschriftungsklasse erzeugen. Ich muss auch vor dem Beschriften den Maßstab der Konstruktionsebene umstellen.

 

Besser wäre meines Erachtens...

... wenn die Vectorworks Beschriftungstools ALLE im Ergänzungsbereich der Ansichtsbereiche funktionieren würden. Dann könnte ich dort bemaßen, wo ich es brauche. In der jeweiligen Planzeichnung.

Um während des Arbeitens in der Konstruktionsebene auch mal die Strichstärken etc. kontrollieren zu können, gäbe es ein Aufklappemenü neben dem Schalter für die Strichstärkendarstellung, mit dem ich einstellen kann, welcher Maßstab bei den Strichstärken in der Konstruktionsebene simuliert werden soll.

Vectorworks 2023, Spotlight auf macOS

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Hallo Phrodus

egal wie Du es drehst, im Modellbereich gibt jeder die Maße 1:1 ein und auf was man sich dann den Skalierungsfaktor stellt, das kann jeder für sich entscheiden aber wenn ich einen 1:100 Entwurf zeichne und in meiner Konststruktionebene den Maßstab (Skalierungsfaktor !) auf 1:1 gestellt habe, dann sind alle Schraffuren schwarz wozu das taugen soll leuchtet mir nicht ein, die Schraffuren absolut anzugeben finde ich dann noch unpraktischer aber auch das kann man sich ja in VW einstellen wenn man so arbeiten will.

Das die Bemaßung in Ansichtsbereichen nicht assoziativ ist finde ich auch verbesserungswürdig ich denke aber, dass da dran gearbeitet wird, dies aber sicher programiertechnisch nicht ganz einfach ist. Bei allen anderen Beschriftunge habe ich aber keine Probleme diese direkt als Ergänzung in den Ansichtsbereich zu zeichnen da ist dann alles auf einem Layoutplan in den richtigen Größen ohne dass ich im Modellbereich irgendetwas umstelle.

mfg

petitbonum

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egal wie Du es drehst, im Modellbereich gibt jeder die Maße 1:1 ein und auf was man sich dann den Skalierungsfaktor stellt, das kann jeder für sich entscheiden aber wenn ich einen 1:100 Entwurf zeichne und in meiner Konststruktionebene den Maßstab (Skalierungsfaktor !) auf 1:1 gestellt habe, dann sind alle Schraffuren schwarz wozu das taugen soll leuchtet mir nicht ein, die Schraffuren absolut anzugeben finde ich dann noch unpraktischer aber auch das kann man sich ja in VW einstellen wenn man so arbeiten will.

 

Dein Einwand ist in meinem Konzept doch berücksichtigt. Es gibt weiterhin die Maßstabseinstellung. Als Aufklappmenü, jederzeit änderbar. Strichstärken und Schraffuren kann ich dann jederzeit für jeden beliebigen Ausgabemaßstab kontrollieren.

 

Wie gesagt: ich möchte mit meinem Gebäudemodell Pläne mit unterschiedlichem Maßstab generieren. Das derzeitige Vectorworkskonzept zielt aber darauf, dass ich mein Gebäudemodell für einen bestimmten Ausgabemaßstab anlege. Dass ich die 'echten' Gebäudemaße verwende ändert daran nichts. VW will, dass ich im Konstruktionsbereich beschrifte und bemaße.

 

Bei allen anderen Beschriftunge habe ich aber keine Probleme diese direkt als Ergänzung in den Ansichtsbereich zu zeichnen .

Der Multistempel funktioniert auch nicht. Und die Unterstützung der Arbeit im Ergänzungsbereich ist auch sonst halbherzig: ich würde während der Arbeit Ergänzungsbereich auch gerne Klassen steuern können oder das automatische Füllwerkzeug verwenden, um bspw. Flächen anzulegen.

 

Ich finde nach den vielen Jahren könnte das Programm mal eine konzeptionelle Straffung gebrauchen. Seit ich es kenne (und ich kenne es seit MiniCAD) sind hunderte Funktionen und ebenso viele Paletten und Icons angestückelt worden aber das Programm ist dadurch auch ein gutes Stück unübersichtlicher und weniger logisch geworden.

Vectorworks 2023, Spotlight auf macOS

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Hallo Phrodus

eine konzeptionelle Straffung wäre sicher angebracht aber ich vermute, dass für jeden Befehl oder Werkzeug das wegfällt jemand hier lauthals protestiert, da das genau der Weg war den er seit Jahren benutzt. Da wird deutlich das solch komplexe Computerprogramme nichts anderes sind als Sprachen mit ihrer jeweils eigenen Grammatik und die verändert sich bei Sprachen auch in der Regel vom strengen zum chaotischen hin. Neu entwickelte Programme habe es da erstmal einfacher...

mfg

petitbonum

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