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Lena

Isometrie 30/30 einstellen?

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

 

ich arbeite mit einer Studentenversion Vectorworks 2014 mit dem Schwerpunkt Architektur an einem Mac.

Für das Studio muss ich nun eine Isometrie darstellen mit den Winkel 30°/30°. Das Gebäude ist in Vectorworks 3D aufgebaut. Via Ansicht kann ich die Kavalierperspektive 18°/40° und die Paraellperspektive 30°/45° auswählen.

Wie stelle ist dies auf 30°/30° für eine Isometrie ein?

 

Ich danke für eure Antworten

 

Liebe Grüsse

 

Lena

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Hallo Lena

das geht garnicht. Die Parallelperspektive und die Kavalierprespektive sind schon zwei "konsturierte Projektionen die es meines Wissens nach in anderen CAD-Programmen nicht gibt (stammt noch aus der 2D1/2 D Zeit von Vectorworks). Einstellen kann man da nichts und eine echte Grundrissaxonometrie läßt sich nur mit Umständen daraus erstellen eine Isometrie aber gar nicht hier hilft nur die Übereckansicht von Hand so einzustellen das die Schrägen ~ 30 Grad betragen, Höhen und Längen werden aber nach den gesetzmäßigkeiten der echten Projektion verkürzt oder über dem Grundriss wie von Hand neu zeichnen

mfg

petitbonum

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Hallo,

 

ich verstehe den Kommentar von petitbonum nicht so ganz, aber ich sehe eigentlich kein größeres Problem eine 30°/30° Isometrie zu erstellen:

 

Du baust dein Haus in 3D und schaltest dann auf "Ansicht rechts vorne oben, links vorne oben, usw." Diese Ansicht resultiert bei einem zur X- und Y-Achse rechtwinkligen Grundriss in einer Isometrie von 30°/30°. Dann als Ansichtsbereich speichern und aufs Layout legen.

 

Es gibt ein Problem mit der Maßstäblichkeit: eine Wand die im Grundriss 10m lang und 5m hoch ist, ist (aus mir nicht erklärbaren Gründen) nicht 10m lang und 5m hoch in der projizierten Isometrie, sondern 8,165m x 4,082m.

 

Länge, Breite, Höhe sind jedoch proportional! Das führt zu folgendem Workaround:

Skalieren -> Referenzlänge 8,165 -> Neue Länge 10m -> Voilá

Hab das auf einer Konstruktionsebene getestet, bei mehreren muss man wohlmöglich aufpassen.

 

 

gruß

hgb


Windows 7 32bit | Vectorworks 2013 SP1 R1 (Build 170593)

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Hallo hgb

dann schau doch mal unter den Stichworten echte Projektion und konstruierte Projektion! Es handelt sich hierbei um Darstellungsarten die aus dem Handzeichnen stammen und die unterschiedliche Vereinfachungsformen/Annäherungen an die echte Parallelprojektion bzw der Perspektive darstellen, die beide sehr aufwändig zu konstruieren sind. Ob und wo heute noch solche Vereinfachungen sinnvoll sind ist sicher eine andere Frage aber wenn nach einer echten 30/30 Isometrie gefragt ist dann sollten die dafür gültigen Konstruktionsregeln auch eingehalten werden.

mfg

petitbonum

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Aus meiner Sicht sind die "gültigen Konstruktionsregeln" für isometrische Axonometrien:

 

1. X, Y und Z Achse sind unverzerrt

2. X, Y und Z Achse stehen in der Projektion im Winkel von 120°

 

Mir scheint als reden wir hier ja schon aneinander vorbei (?) siehe

Höhen und Längen werden aber nach den gesetzmäßigkeiten der echten Projektion verkürzt

 

hast du einen Link mit einem Beispiel zu der Art von isometrischer Darstellungen über die du sprichst? Laufen die von mir genannten Konstruktionsregeln bei dir unter "unterschiedliche Vereinfachungsformen"? Hast du dazu eine Quelle?

 

Gruß

hgb


Windows 7 32bit | Vectorworks 2013 SP1 R1 (Build 170593)

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Hallo hgb

nein wir reden nicht aneinander vorbei. Deine Definition der Isometriei ist was die echten Längen aller Linien angeht richtig, der Winkel ist jedoch frei wählbar und um (wie z. B. bei einem Würfel) zu vermeiden das schlecht lesbare Isometrien entstehen kann man auch andere Winkel wählen. Die Verzerrung die Du Dir nicht erklären konntest entsteht, da Vektorworks Objekte im Raum mit einem im Unendlichen liegenden Fluchtpunkt darstellt (Echte Projektion - die Art wie Schattenbilder von Objekten durch Sonnenlicht entstehen) Drehst Du ein Objekt verkürzen sich nicht zur Bildebene parallel liegende Kanten. Da Du nun bei der Ansicht rechts schräg oben im Grundriss und im Raum jeweils genau um 45° gedreht hast sind die Verkürzung in Höhe und den nach hinten laufenden Kanten exakt gleich daher funktioniert Dein Skalierfaktor. würdest Du aber unterschiedliche Winkel wählen würden auch die Verkürzungen unterschiedlich und sich nicht mehr mit eine Skalierung beheben lassen. Es geht eben nur bei diesem einen Spezialfall der 120° Isometrie mit zwei 30° Winkeln zur senkrechten. Dreh doch mal Deinen Würfel um 15° im Grundriss und stell dann die Ansicht rechts schräg oben ein, da stimmen dann weder Winkel noch kannst Du einen Skalierungsfaktor finden der die die Längen auf originalen Maße stellt.

Zur Info schau mal bei Wikipedia unter Axonometrie und zur vertiefenden Erklärung dieser komplexen Materie auf das als Link angegeben Skript der Uni Darmstadt. Ist leider alles ziemlich Mathematisch verklausuliert! Ob man das im Zeitalter der 3D-Computerdarstellungen die einem immer die echte Projektion und auf Wunsch auch auf einen Klick die Perspektive noch braucht hängt sicher von der Aufgabenstellung ab wird aber sicher die Ausnahme bleiben!

mfg

petitbonum

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