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Schriftgröße Bemaßung


frankferrari

Empfohlene Beiträge

Hallo,

 

ich bin absoluter Neuling und hangle mich gerade an Hand eines Tutorials durch die Funktionen VWs.

Jetzt verstehe ich allerdings nicht, warum meine Schrift so groß bleibt, wie Sie ist. (ich vermute um den Faktor 10)

 

Maßstab 1:10 (Schriftgröße anpassen an)

Bemaßungsschrift -> Textstil "DIN Text"

"DIN Text" Schriftgröße 14p bzw. ca. 5mm

 

Bilder anbei..

 

kann mir jemand helfen?

Bildschirmfoto 2022-04-19 um 11.07.02.png

Bildschirmfoto 2022-04-19 um 11.07.38.png

Bildschirmfoto 2022-04-19 um 11.10.32.png

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Hallo
Wenn man ein 5mm grosses Element im Massstab 1:10 Bemasst mit einer 14pt Schriftgrösse ist das im prinzip normal, dass es so aussieht. Die kleinen Bearbeitungen sind nicht geeignet um diese im Massstab 1:10 vollständig abbilden zu können. D.h. man müsste den Massstab der Konstruktionsebene

 

 

auf 1:2 oder 1:1 einstellen.


Den Workflow jetzt von dieser Ausgangslage zu beschreiben kann jetzt komplex werden, da sind auch nicht alle der selben Meinung. Grundsätzlich sehe ich es so:

1. Der eingestellte Massstab der Konstruktionsebene ist der Leitmassstab. D.h. alle Massstababhängigen Elemente (Schrift, Bemassungen, Linienendzeichen u.s.w. werden für diese Massstab skaliert). Wenn Du jetzt etwas bemassen möchtest, was nicht für diesen Leitmassstab gedacht ist, muss es verkleinert oder vergrössert werden.
2. Wir haben für diesen Workflow auf unserer VSSM Vorgabe (sieht nach Schreiner-Plänen aus) einen Workflow vorbereitet, dass das anlegen von Elementen auf der Konstruktionsebene erleichtert, die dann im Plan (Layout) unterschiedlich dargestellt werden. Das verkleinern/vergrössern, bzw. die Auswahl des richtigen Faktors und Bemassungsstandards, erfolgt mit Scripten. Die Erfahrung ist, dass unsere Auszubildenden damit signifikant schneller unterwegs sind als mit Konkurrenzprodukten oder Konkurrenzworkflows.

Falls die Massstabstrennung nicht mit Klassen/Bemassungsstandards/Textgrössen/Linienendzeichen erfolgt, kann im Prinzip auf einer Konstruktionsebene nur das gezeichnet werden, was für den selben Massstab gedacht ist. Bzw. ein Massstab pro Konstruktionsebene. Also die Profile müsste man auf eine Konstruktionsebene kopieren, welcher man dem Massstab 1:5, 1:2 oder 1:1 gibt.

Wie man Elemente für verschiedene Massstäbe auf einer einzigen Konstruktionsebene unterbringt, siehe hier. Wir machen das ind er Schweiz generell so und haben mit diesem Workflow sehr gute Erfahrungen gemacht. Wobei man hier sagen muss, dass wir in der Schweiz im 10tel viel mehr Bemassungen und Bearbeitungen vermassen und wir den 10tel als Leitmassstab haben. 


Falls es sich um Zeichnungen nach DIN-Norm handeln sollte, da gibt es eigentlich nur 1:1 Schnitte, alles andere wird nicht vermasst bzw. nur mit Hauptmassen grob im 20stel. Hier kann ich nicht so recht Stellung nehmen. Ich kenne den optimalen Workflow nicht. Generell denke ich, dass wir in der Schweiz auch von den Zeichnungsnormen her effizienter unterwegs sind.

Kurz ein Movie hierzu:

 

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