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Wer gucken will was die Zukunft so bringen wird ....


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Danke für die Links - sehr interessant, aber auch ernüchternd.

 

In meiner Wahrnehmung ist es nicht unbedingt ein positives Merkmal, wenn 70% der neuen Features auf Kundenwünschen basieren. Ich würde mir wünschen, dass der Hersteller eine klare Vision verfolgen würde, wo die Entwicklung mittelfristig hinführen soll. Vielleicht gibt es diese Vision - aber ich kann sie nicht erkennen.

 

Stattdessen kommen jedes Jahre viele neue 'Features' dazu. Das Grundgerüst von Vectorworks, die graphische Benutzerschnittstelle, ächzt und biegt sich stark unter der Last der Features. Jedes neue Werkzeug verlangt vom Benutzer die Navigation durch weitere Dialogboxen und Einstellungsfelder (siehe Structural Member), bei denen man die Parameter erst kennenlernen und verstehen muss. Uns geht es meistens so, dass viele der Werkzeuge in der Praxis dann doch nicht flexibel genug sind und man an vielen Stellen tricksen muss, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen.

 

Mein Vorschlag wäre daher eher: Verschlankung des Programms, Reduktion der 'Werkzeuge', Ertüchtigung und Weiterentwicklung des generischen Modellierens und Zeichnens und vereinfachtes datenbankbasiertes Arbeiten. Das bedeutet: ich modelliere ein Bauteil und 'sage' Vectorworks im Nachhinein durch einen Datenbankeintrag, ob es eine Wand, eine Stütze oder eine Decke oder ein Unterzug ist.

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Das sehe ich schon auch so.

(keine neuen "Features", Verschlankung, Aufräumen, Optimieren)

 

Für mich war VW 2016 ein ganz schlimmes, featureüberladenes Update.

Diese brauche ich erstens nicht und zweitens, wenn, dann hab ich keinen Spass daran

solange ich ständig mit der schwachen Basis kämpfen muss.

 

Ich hab mir aber nochmal die "What's New Videos" von 2010-2015 angeschaut.

Da waren zu 80% solche wie-könnte-ich-ohne-das-leben Verbesserungen an den bereits

vorhandenen Tools.

Gegenüber 2016 sieht VW 2017 bis jetzt wieder besser aus da es eigentlich nur die

Entwässerungstools und Web VR als einzige komplett neue Tools angekündigt wurden.

Der Rest besteht bisher einzig auf dringenden Verbesserungen der bestehenden Tools.

Wobei nach meiner Liste der Weg zum Ziel noch sehr lange ist, um auch nur die gröbsten,

wirklich behindernden Schnitzer auszuräumen.

 

Die Grafikengine wird seit einiger Zeit von Grund auf überarbeitet, was in langfristig mehr

Verlässlichkeit und Flexibilität bis hin zu mehreren gleichzeitigen Ansichtsfenstern gehen

wird (nicht in 2017).

Die unsägliche C4D Schnittstelle ist auch im grösseren Sinne in Arbeit. Da wird für 2017

auf jeden Fall was kommen, wobei noch nicht mehr dazu gesagt wird.

 

 

Es sind übrigens nicht alle Änderungen angekündigt worden, wie das im Vorjahr geschehen ist

als es ausschliesslich für die Teilnehmer des Kongresses veröffentlicht wurde.

Es werden noch die üblichen kleinen, branchenspezifischen Toolverbesserungen kommen,

auf die ich natürlich am meisten gespannt bin.

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Hallo zusammen

 

Aus meiner Sicht ist es absolut richtig viele Anwenderwünsche umzusetzen. Es geht ja dabei nicht um präzise beschriebene Anwenderwünsche, sondern um Tendenzen. Diese sollten zwingend von einem CAD/BIM-Hersteller aufgenommen werden. Dass dabei Visionen nicht zu Kurz kommen müssen, zeigt aus meiner Sicht gerade die Version 2016 mit "Energos", "Subdivsion" und "Marionette".

 

Hier übrigens eine Art Leitbild von Vectorworks:

http://www.computerworks.ch/software/vectorworks/vectorworks-allgemein/hersteller-vwinc.html

 

Freut euch schon jetzt auf die Version 2017...sie wird auch für euch beide, viele tolle Neuerungen enthalten!

 

Viele Grüsse, Marc

Leiter BIM Consulting

ComputerWorks Schweiz

________________________________________

Vectorworks - Führende BIM-Spitzentechnologie und Flaggschiff der Nemetschek Gruppe

Weltweit verwirklichen über eine halbe Million Architekten und Designer grossartige Projekte mit Vectorworks!

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Dass dabei Visionen nicht zu Kurz kommen müssen, zeigt aus meiner Sicht gerade die Version 2016 mit "Energos", "Subdivsion" und "Marionette".

Die genannten 3 Technologien sind für sich betrachtet sicher sehr spannend.

Was ich persönlich aber vermisse, ist eine Idee, wie man all die Funktionen und Technologien in die Software integrieren kann. Hier sehe ich bereits jetzt Defizite:

 

1)

Schalte mal alle Werkzeuge und Paletten sichtbar. Es sind jetzt schon viel zu viele.

Das Softwarekonzept pro Werkzeug ein Icon zu haben, stammt aus den frühen Jahren der graphischen Benutzerorberfläche. Jedes Werkzeug enthält darüber hinaus in der Methodenzeile nochmals unzählige Icons. Die Erfinder hatten sicher nicht die Idee, dass eine Anwendungssoftware allein bereits hunderte Werkzeuge enthält.

Mit jedem Feature und jeder Technologie kommen weitere Icon hinzu. Kaum ein Anwender kann da den Überblick behalten.

 

2)

Seltsam ist bspw. auch, dass es neben Werkzeugen, mit denen man das Modell bearbeitet auch 'Werkzeuge' wie bspw. das Tool zum Ändern der Sichtbarkeit gibt. Das Tool selbst ist praktisch. Es ist aber inkonsequent, dass etwas, das zur Bedienung der Zeichnungsstruktur dient, im 'Werkzeugkasten' auftauchst.

 

3)

Viele 'intelligente' Objekte werden mit jeder neuen Version komplexer. So muss man sich durch hunderte Dialogfelder klicken, unzählige Werte eingeben, deren Sinn und Funktionsweise (z.B. diverse Bezugslinien etc.) man zuvor erlernen muss. Aus meiner Erfahrung schrecken viele Anwender davor zurück, sich durch all dies durchzukämpfen.

 

4)

Dazu gibt es viele Kleinigkeiten, die die tägliche Arbeit umständlich machen:

- z.B. Bedienung der Objekt Info Palette - ohne Maus geht's kaum.

- Warum kann man die Reiter Objekt, Daten und Rendern nicht in separaten Paletten anzeigen?

 

Da steht ja eigentlich nur, dass man das beste Programm anbieten möchte, aber nicht was dies ausmacht.

 

Das Dilemma ist meines Erachtens:

- Der durchschnittliche Anwender hat keine Zeit, grundlegend über seine Programme nachzudenken. Wenn er sich etwas wünscht, ist es ergebnisbezogen aus der aktuellen Situation heraus. Das sollte man unbedingt berücksichtigen, aber das große Ganze darf nicht aus dem Blick geraten.

- Als Hersteller will man seine Bestandskunden nicht vergraulen. Außerdem muss man gegenüber den Mitbewerbern mit umfangreichen Features und neuesten Technologien hervorstechen. Beides verhindert, dass der Hersteller das Programm einer Generalüberholung unterzieht, um die intuitive Benutzbarkeit wieder auf das Niveau zu heben, wo es ganz zu Beginn mal war.

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1)

Schalte mal alle Werkzeuge und Paletten sichtbar. Es sind jetzt schon viel zu viele.

Das Softwarekonzept pro Werkzeug ein Icon zu haben, stammt aus den frühen Jahren der graphischen Benutzerorberfläche. Jedes Werkzeug enthält darüber hinaus in der Methodenzeile nochmals unzählige Icons.

Mit jedem Feature und jeder Technologie kommen weitere Icon hinzu. Kaum ein Anwender kann da den Überblick behalten.

 

Das sehe ich ganz anders. In Vectorworks gibt es eben nicht genug Icons.

 

Icons haben den Vorteil dass sie ständig sichtbar sind und man sich an ihre Position

gewöhnt. In Vectorworks wird aber ein Grossteil der Funktionen hinter den ewig langen

Menü Drop Downs versteckt. Ich denke nicht dass sich ein User darum schert

dass die Programmierer Tools (Icons) und Commands (Drop Downs) unterscheiden.

Alte UI Regel, wenn in einem Drop Down bis zu 7 Einträge sind kann man die Wörter

überblickend erfassen, sind es mehr muss man sie einzeln lesen. Deswegen führt man

normalerweise weitere Hierarchien ein.

Ausserdem ist ein einziger Klick auf ein Icon einfach schneller erledigt als ein Dropdown

zu öffnen, zu suchen, Maus positionieren, ...

Tastaturkombinationen sind schön, vor allem wenn man immer nur in der selben App arbeitet.

Wenn man wie ich die Maus bevorzugt und auch noch abwechselnd in mehreren Apps

unterwegs ist sind die nicht mehr so toll.

Allerdings sind mir die Methodenschalter derzeit auch zu weit weg, UIOP mag ich nicht weil

ich wieder runter auf die Tastatur gucken muss.

 

Was ich gar nicht verstehe ist warum nicht, wie sonst üblich eine Trennung von erzeugenden

Werkzeugen (Rechteck, Linie, ..) und bearbeitenden Werkzeugen (Schneiden, Verschieben, ..)

Vorgenommen wurde oder erstellt werden kann. Ich kann dort nicht mal eine Trennlinie einfügen.

Ich müsste mir zum Hierarchieren mehrere Einzelpaletten erstellen.

 

Und die wichtigsten Tools Würde ich eben gerne am unteren Ansichtsrand platzieren bzw. andocken,

(Das ging sogar noch bevor SP3, wenn auch nicht so wie man es gerne hätte)

und die Methodenschalter hätte ich gerne als Schwebepalette.

Die gesamten Modifizieren, Model und AEC Tools gehören natürlich als Icons in Palettenuntergruppen

verfügbar gemacht. (3D Modellierung + 3D Bearbeitung, Flächenmodellierung, Flächenbearbeitung)

 

 

 

Wenn es zu viele Icons werden würden dann gäbe es ja auch Tabs für mehrere ablaufbezogene

"Workspaces", z.B. einen zum Modeln, einen zum Visualisieren, einen für die Planbearbeitung, ...

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Schön, dass mal jemand über das GUI diskutieren mag.

 

In Vectorworks wird aber ein Grossteil der Funktionen hinter den ewig langen

Menü Drop Downs versteckt.

Da kann ich Dir nur zustimmen. Das ist wirklich nicht gut gelöst.

Bei meiner Kritik an den Icons war es aber auch nicht meine Absicht, Icons durch Menüs und Dialogboxen zu ersetzen.

Mich stört, dass bei den Icons alles unstrukturiert, wild und gleichwertig durcheinandergewürfelt ist: Werkzeuge zum Navigieren, zur Elementerstellung, Veränderung, 2D, 3D, simple Tools (z.B. Parkplatzwerkzeug), Planbeschriftungswerkzeuge etc.

 

Allerdings sind mir die Methodenschalter derzeit auch zu weit weg, UIOP mag ich nicht weil

ich wieder runter auf die Tastatur gucken muss.

Geht mir auch so. Man könnte natürlich alle Kürzel umdefinieren, aber dann muss sich jeder Mitarbeiter neu eingewöhnen. Besser wären Kürzel in der Nähe der linken unteren Tastaturseite.

 

Was ich gar nicht verstehe ist warum nicht, wie sonst üblich eine Trennung von erzeugenden

Werkzeugen (Rechteck, Linie, ..) und bearbeitenden Werkzeugen (Schneiden, Verschieben, ..)

Vorgenommen wurde oder erstellt werden kann. Ich kann dort nicht mal eine Trennlinie einfügen.

Geht mir auch so (siehe oben). Ebenfalls unpraktisch ist, dass die Werkzeugpaletten nicht auf Wunsch auf die kleinste benötigte Größe zurücksnappen.

 

und die Methodenschalter hätte ich gerne als Schwebepalette.

Absolute Zustimmung. Ich hoffe, jemand von Computerworks liest mit.

Insgesamt wäre es gut, wenn sich bei der Softwareentwicklung jemand darum kümmern würde, dass die Arbeitsabläufe geradlinig, ungestört und mit geringen Mausbewegungen und möglichst wenig Klicks und Menüs durchlaufen werden können.

Dieser gesamte Bereich wird bei Vectorworks in meiner Wahrnehmung zu stiefmütterlich behandelt.

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Ich denke wir sind uns da recht einig :)

 

Kann man endlos fortführen.

Wie umständlich weise ich einer Klasse ein Material zu, hinter den Zuweisungen zu Objekten,

die sonst im OIP stattfindet.

Ist MD+V "Einfügen Irgendwo" (letzter Mauspunkt) wirklich der Standard gegenüber

CMD+ALT+V "Einfügen am ORT".

Kann man beim "Verschieben um Punkte" ohne Kopieroption jemals einen eventuellen

Zahlenwert zulassen und das Objekt verschieben + n*Kopien im selben Abstand erzeugen.

Darf es 2 DWG Importeinträge geben die praktisch das Gleiche machen.

Und so weiter.

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