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Gebäudemodell zu Vollkörper


architekt 2001

Frage

Geschrieben

Geschrieben Freitag um 09:42

Hallo zusammen,

ich habe mir ein Gebäudemodell (LDMO2-Auflösung) gekauft, das aus sehr vielen einzelnen 3D-Polygonen besteht.

Jetzt meine Frage: Gibt es in Vectorworks eine saubere Möglichkeit, diese vielen Teilflächen zu einem geschlossenen Volumenkörper zu verbinden?

Ziel wäre im besten Fall ein „echter“ Vollkörper, sodass ich später beim Kantenrendering nur die äußeren Silhouetten bzw. Außenkanten sehe – und nicht die ganzen internen Teilflächen.

Mir geht es weniger um eine optische Verschmelzung, sondern wirklich um eine saubere Geometrie (für Darstellung + ggf. Weiterbearbeitung 3d druck etc).

 

Hat jemand einen Workflow dafür oder einen Tipp, wie man so ein importiertes LOD/Polygonmodell sinnvoll in einen geschlossenen Körper überführt?

Vielen Dank schon mal!

Viele Grüße
 

Bildschirmfoto 2026-05-15 um 10.33.33.png

Bildschirmfoto 2026-05-15 um 10.34.08.png

Bildschirmfoto 2026-05-15 um 10.34.35.png

testdatei ldmo2.vwx

5 Antworten auf diese Frage

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Hy,

hast du die Testdatei auch in einer Vollversion? Die Ausbildungsversion kann man nur mit einer Edu Lizenz öffnen.

  • Like 1

- Vectorworks 2026 ARCH (aktuell) / Windows 11

- 10th Gen Intel i7-10750H @ 2.60GHz - 32GB RAM - RTX 2070 Laptop GPU

Geschrieben

Die „Linien“ im Modellbereich kannst du über die Darstellung „Einstellungen Volumenmodell“ bzw. die Option „Kanten zeichnen“ deaktivieren.
 

Wenn die Flächen ein wirklich wasserdichtes Volumen erzeugen, kannst du sie in einen Punktkörper umwandeln und diesen anschließend in einen einfachen Vollkörper konvertieren.
 

Tatsächlich kann dieses „wasserdicht“ bei komplexeren Geometrien aber recht tricky werden. Das Beispiel hier sieht noch relativ überschaubar aus, aber sobald offene Kanten, doppelte Punkte, nicht-planare Flächen, Mini-Lücken oder sehr große Koordinaten ins Spiel kommen, wird die Umwandlung schnell unzuverlässig.
 

Ich habe mir dafür mal Skripte geschrieben, die Punktkörper bereinigen bzw. korrigieren. Damit erhöhe ich zumindest deutlich die Chance, dass aus nicht ganz sauberen Meshes am Ende tatsächlich Volumen (auch 3D-Druck-fähig) entstehen. Eine 100%-Lösung ist das aber leider auch nicht, vor allem nicht bei sehr großen Koordinaten oder hunderttausenden triangulierten Polygonen.


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  • Like 1
Geschrieben

Am Rande:

Die meisten 3D-Gebäudemodelle in LoD2 sind doch kostenlos über die jeweiligen Geoportale zugänglich.

Über GIS oder auch den KIT Model Viewer lassen sich die *.gml-Dateien recht gut für Vectorworks aufbereiten. Beim KIT Model Viewer z. B. über den DXF-Export, der sich dann in Vectorworks importieren lässt.

Geschrieben

für den 3D-Druck mach ich das immer so:

 

pro Gebäude die 3D-Polygone in einen Punktkörper umwandeln (falls es nicht schon Punktkörper sind)

ein groben Extrusionskörper über das Gebäude zeichnen der den Punktlörper vollständig umschließt

Punktkörper und Extrusionskörper auswählen und Schnittvolumen anlegen. (funktioniert nur bei geschlossenen Punktkörper)

Das Schnittvolumen kann man dann noch in einen einfachen Vollkörper umwandeln.

 

Die Vollkörper kann man dan einfacher Zusammenfügen/Erweitern/Zerschneiden

Fürs Rendering macht es nicht wirklich einen Unterschied.

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