Diese (nun und künftig folgende) Zusammenstellung ist entstanden, da ich selbst im Laufe meines Studiums und Arbeitslebens mit verschiedenen CAD-Systemen in Kontakt gekommen bin und dabei erleben konnte, wie unterschiedlich damit gearbeitet wurde — und wie merkwürdig es ist, dass Büros so selten bis nie erwägen, umzusteigen, ganz gleich, wie groß der Unterschied zu einem effizienten CAD-Einsatz ist. Und wenn doch, dann fällt einem natürlich die aggressive "wir-steigen-um"-Website von Graphisoft ein, mit der sie immer mal wieder Werbung für ihr Produkt ArchiCAD machen und die den Eindruck erweckt, es wären kaum noch Büros auf dieser Welt, die nicht ArchiCAD nutzen. Was dahintersteckt, wieviele Büros davon auch wieder zu anderen Programmen zurück- oder weitergewechselt sind, wird nicht mitgeteilt. Ich weiß, dass dies definitiv vorkommt und die Büros auf der Liste bleiben.
Nun zählt dieses Programm im deutschsprachigen auf jeden Fall zu den großen Playern, erfüllt aber meine Erwartungen kaum. Den Erfolg der propagierten "Effizienzsteigerung beim Umstieg auf ArchiCAD" müsste man immer in Beziehung zum vorhergehenden Standard setzen, dies wird auf der Website kaum einmal angedeutet. Umgekehrt, es wurde sogar ein Landschaftsarchitekt angeführt, der berichtete, wie toll alles mit den (ebenfalls ArchiCAD nutzenden) Architekten funktionierte. Das Problem dabei: Der betreffende Landschaftsarchitekt kennt die Funktionen von Vectorworks offensichtlich nicht, er geht auch nicht darauf ein. Vielleicht ist es kein Bericht, sondern eine Werbeaussage. Die Art, wie frei man mit Vectorworks entwerfen kann, würde niemand mit der starren Art von ArchiCAD eintauschen wollen, der sich ein wenig damit auskennt.
Der Erfolg mag viele Ursachen haben, eine ist sicher, dass sie auch als eine der ersten Firmen in den 90ern kostenlose Studentenversionen angeboten haben, damals eine ganz neue Sache. Damit wurden viele geprägt, die heute Büros leiten und die Entscheider sind, was zum Einsatz kommt. Gerne lasse ich gelten, dass AC zum damaligen Zeitpunkt viele überzeugen konnte, mit fehlt dazu das Wissen, da ich bis Anfang der 2000er beide nicht kannte und mir so kein Vergleich möglich ist. Allein am Markt war AC auch damals nicht.
Mitunter treffe ich auch auf fundierte Behauptungen bei Kollegen, die effektiv nur ein Programm kennen (tatsächlich: ging mir auch einmal so) und daher wissen, dass dieses eine das beste ist. Da bewegen wir uns im Feld der Psychologie, nicht aber (eines Versuchs) eines ernsthaften Vergleichs. Genau dies möchte ich anregen, denn nur weil man ein System kennengelernt hat, bedeutet das nicht, dass es kein besseres gibt. Meine Präferenzen sind klar, wenngleich ich vorab bereits kundtun kann, dass ich auch bei VW immer wieder stichhaltige Kritikpunkte finde.
Neben den beiden Protagonisten in dieser Liste habe ich auch Allplan und AutoCAD kennengelernt. Beides ist zeitlich zu weit weg und meiner Meinung nach keinesfalls für Architekten geeignet, egal wie gut darin was auch immer möglich ist (bzw. war). Kurios daran ist, dass Nemetschek mit Allplan (für Bauingenieure) einen deratigen Erfolg hatte, dass die Firma sowohl die Entwickler von Vectorworks (2000), als auch ArchiCAD (2006) aufkaufen konnte und beide unter einem Konzern zusammengehören.
Und ich gebe zu, Freunde haben mir bereits gesagt, dass ich Revit toll fände, wenn ich das richtig kennenlernte. Doch ich müßte erst eine Weile damit arbeiten, um mir eine Meinung zuzutrauen. Dieser Mangel an (noch gründlicherer) Vergleichsmöglichkeit ist mir bewusst und ich lade jeden, der sich damit und mit einem der beiden hier behandelten Programme auskennt, ein, ebenfalls seine Einschätzung dazu abzugeben. Mit der Bitte um Begründung und Nachvollziehbarkeit. ; )
Frage
Adrian Radio-an
Hallo an alle interessierten Nutzer!
Diese (nun und künftig folgende) Zusammenstellung ist entstanden, da ich selbst im Laufe meines Studiums und Arbeitslebens mit verschiedenen CAD-Systemen in Kontakt gekommen bin und dabei erleben konnte, wie unterschiedlich damit gearbeitet wurde — und wie merkwürdig es ist, dass Büros so selten bis nie erwägen, umzusteigen, ganz gleich, wie groß der Unterschied zu einem effizienten CAD-Einsatz ist. Und wenn doch, dann fällt einem natürlich die aggressive "wir-steigen-um"-Website von Graphisoft ein, mit der sie immer mal wieder Werbung für ihr Produkt ArchiCAD machen und die den Eindruck erweckt, es wären kaum noch Büros auf dieser Welt, die nicht ArchiCAD nutzen. Was dahintersteckt, wieviele Büros davon auch wieder zu anderen Programmen zurück- oder weitergewechselt sind, wird nicht mitgeteilt. Ich weiß, dass dies definitiv vorkommt und die Büros auf der Liste bleiben.
Nun zählt dieses Programm im deutschsprachigen auf jeden Fall zu den großen Playern, erfüllt aber meine Erwartungen kaum. Den Erfolg der propagierten "Effizienzsteigerung beim Umstieg auf ArchiCAD" müsste man immer in Beziehung zum vorhergehenden Standard setzen, dies wird auf der Website kaum einmal angedeutet. Umgekehrt, es wurde sogar ein Landschaftsarchitekt angeführt, der berichtete, wie toll alles mit den (ebenfalls ArchiCAD nutzenden) Architekten funktionierte. Das Problem dabei: Der betreffende Landschaftsarchitekt kennt die Funktionen von Vectorworks offensichtlich nicht, er geht auch nicht darauf ein. Vielleicht ist es kein Bericht, sondern eine Werbeaussage. Die Art, wie frei man mit Vectorworks entwerfen kann, würde niemand mit der starren Art von ArchiCAD eintauschen wollen, der sich ein wenig damit auskennt.
Der Erfolg mag viele Ursachen haben, eine ist sicher, dass sie auch als eine der ersten Firmen in den 90ern kostenlose Studentenversionen angeboten haben, damals eine ganz neue Sache. Damit wurden viele geprägt, die heute Büros leiten und die Entscheider sind, was zum Einsatz kommt. Gerne lasse ich gelten, dass AC zum damaligen Zeitpunkt viele überzeugen konnte, mit fehlt dazu das Wissen, da ich bis Anfang der 2000er beide nicht kannte und mir so kein Vergleich möglich ist. Allein am Markt war AC auch damals nicht.
Mitunter treffe ich auch auf fundierte Behauptungen bei Kollegen, die effektiv nur ein Programm kennen (tatsächlich: ging mir auch einmal so) und daher wissen, dass dieses eine das beste ist. Da bewegen wir uns im Feld der Psychologie, nicht aber (eines Versuchs) eines ernsthaften Vergleichs. Genau dies möchte ich anregen, denn nur weil man ein System kennengelernt hat, bedeutet das nicht, dass es kein besseres gibt. Meine Präferenzen sind klar, wenngleich ich vorab bereits kundtun kann, dass ich auch bei VW immer wieder stichhaltige Kritikpunkte finde.
Neben den beiden Protagonisten in dieser Liste habe ich auch Allplan und AutoCAD kennengelernt. Beides ist zeitlich zu weit weg und meiner Meinung nach keinesfalls für Architekten geeignet, egal wie gut darin was auch immer möglich ist (bzw. war). Kurios daran ist, dass Nemetschek mit Allplan (für Bauingenieure) einen deratigen Erfolg hatte, dass die Firma sowohl die Entwickler von Vectorworks (2000), als auch ArchiCAD (2006) aufkaufen konnte und beide unter einem Konzern zusammengehören.
Und ich gebe zu, Freunde haben mir bereits gesagt, dass ich Revit toll fände, wenn ich das richtig kennenlernte. Doch ich müßte erst eine Weile damit arbeiten, um mir eine Meinung zuzutrauen. Dieser Mangel an (noch gründlicherer) Vergleichsmöglichkeit ist mir bewusst und ich lade jeden, der sich damit und mit einem der beiden hier behandelten Programme auskennt, ein, ebenfalls seine Einschätzung dazu abzugeben. Mit der Bitte um Begründung und Nachvollziehbarkeit. ; )
iMac 27" 3.6 GHz Intel 8-Core i9
40 GB 2'667 MHz DDR4
VW 2023 Architektur (64 Bit), SP immer aktuell
… learning-by-doing VW seit 2009
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KroVex
Ich finde dein Vorhaben super und würde es gerne unterstützen. Ich habe ähnliches bereits schon vorgehabt - unteranderem mal nach AC-Experten gesucht, welche bereit währen einen direkten VW/AC Verglei
zoom
Ich kenne die Auswahl des CAD so, das Büro bestellt alle relevanten Hersteller ein und lässt der "IT" und den erfahrenen CAD Nutzern alles vorführen. Darauf hin wird entschieden. (Ich kenne auch Ein
Adrian Radio-an
Hallo an alle interessierten Nutzer! Diese (nun und künftig folgende) Zusammenstellung ist entstanden, da ich selbst im Laufe meines Studiums und Arbeitslebens mit verschiedenen CAD-System
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