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Systemanforderungen für neuere Mac-Generationen


Mhld

Frage

Geschrieben

Gibt es irgendwo aktuellere Systemanforderungen für Mac-Geräte mit M2- und M3-Chipsätzen?

Die offiziellen Systemanforderungen benennen immernoch Intel i7-Prozessoren und als GPU die M1-Chipsätze.

Apple ist mittlerweile bei M3 angekommen.

 

Wir stellen uns gerade die Frage, ob ein MacBook Air 2024 mit M3-Chip die Mindestanforderungen (oder sogar mehr) erfüllt?

Ist immerhin eine 8-Core CPU und eine 10-Core GPU, halt "nur" mit max. 24 GB RAM…

 

Ansonsten ist ja vermutlich davon auszugehen, dass ein MacBook Pro mit M3 Pro-Chip (12-Core CPU, 18-Core GPU und 36 GB RAM) problemlos mit VW 2024 fertig wird, oder? Aber auch hier wäre interessant, ob für die "High-End"-Anforderung sogar ein M3 Max-Chip erforderlich wäre…?

 

M. Mühldorf

0711 Architekten

7 Antworten auf diese Frage

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Hallo Mhld,

 

unsere Systemvoraussetzungen basieren auf die Angaben, welche von unserem Hersteller Vectorworks Inc. aus den USA kommen:

 

https://forum.vectorworks.net/index.php?/articles.html/articles/sysreq2024/

 

Aus interner Erfahrung kann ich aber mitteilen, dass ein M2 wie auch ein M3 Prozessor durchaus kompatibel sind. Eventuell kannst Du auch gerne den Fachhandelspartner aus Deiner Region fragen.

Gruß


Gençay Küçük

Vectorworks Germany  GmbH

http://www.vectorworks.de

Geschrieben

Bei den Systemanforderungen handelt es sich je Kategorie immer um die Mindestanforderung bzw. Mindestempfehlung. Wenn Rechner besser ausgestattet sind funktioniert das natürlich mindestens gleichwertig oder besser.

 

Ansonsten gibt es diverse Vergleichsseiten für synthetische Benchmarks um die Leistung einordnen zu können. Zwei Beispiele:

https://www.cpu-monkey.com/de/compare_cpu-apple_m1_max_24_gpu-vs-apple_m3_pro_12_cpu_18_gpu

https://www.cpubenchmark.net/compare/4585vs5750/Apple-M1-Max-10-Core-3200-MHz-vs-Apple-M3-Pro-12-Core

Darauf ist ersichtlich dass im Grundsatz der M3 Pro schneller ist als ein M1 Max.

 

Für VW ist vor allem auch immer die Speicherkonfiguration wichtig zu berücksichtigen. Bei vielen Funktionen im Arbeitsalltag ist der Unterschied von den Chip Generationen oft nicht erheblich bemerkbar. Wenn der Spiecher ausgeht sieht dies dagegen ganz anders aus. Um eine Einschätzung zum Verbrauch zu haben öffnet man am besten auf dem aktuellen Rechner das grösste Projekt welches verfügbar ist und schaut sich die RAM Auslastung einmal an. 3D-BIM Modelle von grossen Gebäuden erfordern allermeistens mehr Speicher als kleinere Projekte.

VW2024 SP8 R1 (Build 787494) Architektur

 

macMini M4 Pro 12C | 24GB | M4 Pro 16C | macOS 15

Ryzen 9 7900X | 64GB | RX 7800XT 16GB | Win11 | Linux Mint 22

Geschrieben

Danke für die Beiträge. Ich denke, dann ist der Apple-Chip bei Neugeräten vermutlich nicht die begrenzende Komponente, sondern vielmehr die Tatsache, dass z.B. das MacBook Air nur über max. 24 GB RAM RAM verfügt…

 

M. Mühldorf

0711 Architekten

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Mhld:

Ich denke, dann ist der Apple-Chip bei Neugeräten vermutlich nicht die begrenzende Komponente, sondern vielmehr die Tatsache, dass z.B. das MacBook Air nur über max. 24 GB RAM RAM verfügt…

 

 

Ich finde, grundsätzlich, ja.

Allerdings muss man sich die Angebotspreise der älteren Geräte schon genau anschauen

ob sie sich wirklich lohnen. Z.B. beim M1 Ultra Studio gegen M2 Max Studio hat

sich das insgesamt nie rentiert. Und neben der reinen Rechenleistung ist die Peripherie

wie Speicher, Wifi, .... meist auch immer besser oder schneller geworden.

 

Ich hab immer noch meinen M1 Mini mit eben max. 16 GB.Der war damals eigentlich

nur zum Apple ARM testen vorgesehen.

Trotzdem kann man darauf doch vieles bearbeiten und der M1 Mini ist zwangsläufig

immer noch mein daily driver.

 

Nur wollte ich neulich eine (kleine) iPhone Lidar Punktwolke in ein Geländemodell

umwandeln .... das war dann schon zu viel.

 

Meine jemals grössten Projekte gehen mit 16 GB nicht wirklich, sind aber auch auf

dem unlimitierten PC alles andere als flüssig zu bearbeiten.

Aber den Komfort, wie früher, Projekte gleichzeitig in 2 CAD und einer 3D App

offen zu halten und Safari Tabs liegen zu lassen kann man sich auf dem 16 GB M1

komplett abschminken.

(ein Safari Tab mit der UEFA website braucht 2 GB !?)

 

Ich würde für mich mindestens 64 GB (*) wählen. Eher mehr um für ein paar Jahre

gerüstet zu sein. Weil meine Macs erfahrungsgemäss hier mindestens doppelt

so lange in Betrieb waren als früher ein PC.

 

Zu den Apple SoCs .....

Der M1 war damals ein klasse Einstieg von Apple.

Nur haben der M1 Max und vor allem der M1 Ultra nicht mehr skaliert.

Das war beim M2 behoben und er war 20% schneller.

Die M3s waren wieder deutlich schneller.

Ausserdem haben M3s Hardwarebeschleunigung für Raytracing. Für die die GPU

Rendering machen wollen oder eben für Spiele.

Den M3 Max bekommt man leider nur in einem Macbook Pro. Das Studio muss

leider auf den M4 warten.

Allerdings hat Apple den M3 Pro limitiert, der ist daher nicht mehr so interessant

vom Preis Leistungsverhältnis wie vorher.

 

Und so wie es in den iPads ausschaut ist der M4 noch mal richtig schneller

als sein Vorgänger geworden. Wenn man irgendwie noch warten kann würde

ich das tun. Könnte allerdings auch 2025 werden.

 

(*)

Ausser ich kann irgendwann nicht mehr länger auf ein passendes Mac Studio warten

und muss mir ggf. einen weiteren Interims Mac Mini mit M4 holen. Dann ggf. eben

nur 24 GB. Oder einen M4 Pro mit etwas mehr Speicher, wenn Apple endlich

in die Pötte kommt.

 

💻 MacBook Pro M4 Max 128 GB  macOS 26 Tahoe

 

VW 2014 -> 2026 ARCH US - perpetual
🇪🇺 Europe

Geschrieben (bearbeitet)

Moin zusammen,

 

meinen M1max muss ich nun abgeben und werde mir einen Macbook Pro mit M4 max 

bestellen.

Die Frage mit der ich mich beschäftige ist, ob ich bei 64GB RAM bleiben kann, oder besser den mit 128GB kaufen soll - muss…

Dazwischen liegen ja immerhin schmerzhafte 900,-€.

Garnicht so selten nutze ich VWX mit 3D Modellen >500MB und Panoramen für C4D. Auch Enscape  ist dabei mit von der Partie, und mein M1max mit seinen 64GB hat mich dabei auch beim drehen von Ansichten  im Volumenrendering wirklich selten genervt, und wenn half das ausschalten von 1200 3D Stühlen o.ä. meistens weiter.

 

Aber man weiß ja nie, was noch kommt ….

und 3-5 Jahre werde ich den neuen auch wieder nutzen wollen und Apple hat ja dafür gesorgt

das man in solchen Momenten die Glaskugel zumindest mal anschauen muss.

 

In naher Zukunft werden ich die ersten VR und AR Versuche und Anwendungen dazukommen.

 

Da meine persönliche SpekulationsFähigkeit  für technische Entwicklungen begrenzt ist wende ich mich

ratsuchend an dieses Forum, und würde mich freuen, wenn vielleicht auch die Kompetentschaft der Computerworks Kolleg:innen was dazu beiträgt. 😉

Eure Glaskugel ist diesbezüglich vielleicht ein bisschen weitreichender.

 

LG 

 

 

 

Bearbeitet von Horst_M

VWX2024 & 2025 Designer; deutsch; aktueller SP

Macbook Pro 16" M4max 128GB; 32" 4k Monitor; SpaceMouse

MAC-OS Sequoia, aktueller SP

C4D, Enscape

 

Geschrieben

Da man ja, um mehr als 36 GB (Max binned) oder 48 GB (Pro binned)

haben zu können zum un-binned Max gezwungen wird ist das ganze

eh schon so teuer dass ich die 128 GB nehmen würde.

Sind dann 6000 €, für jemanden der gar kein Mobilgerät braucht

und für das Geld eh lieber einen Ultra hätte.

Ob das dann auch für weitere 5+ (?) Jahre ausreichen wird,

keine Ahnung.

 

Ein einfacher M4 mit 32 GB wäre schon gut 2 mal so schnell und

würde Speichermässig schon etwas lindern, aber wie lange wohl ...

Der Mini M4 Pro mit 64 GB ist schon ok aber zum Modellieren

aber noch nicht wirklich zum Rendern. Und bei 3000 € will/darf

man so schnell auch nicht wieder upgraden.

 

Das MBP mit Max wäre dann praktisch ein richtiger und kein

Interimsrechner mehr. Aber schade wenn man den Display

nie öffnet, die Batterie kaputt lädt und dafür den Mobilaufpreis

zahlen muss.

💻 MacBook Pro M4 Max 128 GB  macOS 26 Tahoe

 

VW 2014 -> 2026 ARCH US - perpetual
🇪🇺 Europe

Geschrieben (bearbeitet)

Moin, 

in zwischen habe ich einen  16" M4max mit 128GB RAM sein etwa 4 1 Monat im Einsatz.
Die Gründe hat Zoom ja aufgleistet, letztlich kann man sich dem nicht verschleißen.
Man gibt ja nicht jedes Jahr 6T€ für einen Rechner aus.
weil ... siehe oben 😉.  Noch dazu, wenn es der einzige ist und man ohne Desktop PC fast immer "mobil" arbeitet sind Reserven gut.

Der Mac ist erwartungsgemäß flott und ich habe mir als Übungsprojekt ein etwas komplexeres Modell einer Messehalle vorgenommen.
Die Arbeit im HomeOffice mit der Spacemouse und einem 32" 4k Monitor klappt organisch, auch wenn

ich das Modell Im Volumenmodell (Einstellung Geometrie auf sehr hoch, Anti Alias: hoch),
mit der Spacemouse bewege.

Der neue 3D-Zauberwürfel unten lks, in VWX 2025, ist übrigens ein schöner Helfer wenn ich unterwegs bin und die Hand in Richtung fehlender Spacemouse zuckt.
Gestern habe ich versuchsweise das Modell, das etwas 50% ferig ist, im Renderstil Innenansicht als Panorama exportiert und dabei die Speicherauslastung beobachtet.
Die ging immerhin bis auf >80GB. Der Workfile für das Modell hat aktuell 280MB. (allerdings mit dem ganzen dwg-2D Zeugs noch drin).
Das Rendern ging lokal mehr als doppelt so schnell wie später mit der Nomad Cloud. 

 

BG 

Beispiel im Anhang. (mit der Bodentextur bin ich noch nicht happy. 🙂)
 

Renderworks eigen HMRO-lo.jpg

Bearbeitet von Horst_M
  • Like 1

VWX2024 & 2025 Designer; deutsch; aktueller SP

Macbook Pro 16" M4max 128GB; 32" 4k Monitor; SpaceMouse

MAC-OS Sequoia, aktueller SP

C4D, Enscape

 

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