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kubaturen mittels drohnen scan in Vectorworks berechnen?


Roman Volken

Frage

Geschrieben (bearbeitet)

Hallo !

 

hat jemand Erfahrung mit Kubaturenberechnung mittels Drohnenscans in Vectorworks zu berechnen? 

 

Damit man zum Beispiel bei einer Aufschüttung die benötigten Kubaturen berechnen kann? 

Wenn ja gibt es dazu irgendwo informationen? 

 

Gruss! 

 

Bearbeitet von Roman Volken

6 Antworten auf diese Frage

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Keine Erfahrung.

Aber so weit ich sehe kann man mit Punktwolken in VW mehr oder weniger

nur manuell drüber zeichnen.

Ich finde die Darstellung von Punktwolken nicht besonders übersichtlich (*)

aber mit aktiviertem Clip Cube kann man typische Architekturgeometrie

schon einigermassen nachzeichnen.

Für digitale Gelände hab ich's in den Videos so gesehen dass man auch

Stake Objects/3D Höhenpunkte durch snappen auf die Wolke manuell

aufbringt.

 

Wichtig scheint mir eine gute Scanqualität à la Leica Scans.

Z.B. meine iPhone 15 Lidar Punktwolken waren wegen des Rauschens für

die halbautomatische Geometrieerstellung in Bricscad wenig hilfreich.

 

Bei guten Beispielscans von Gebäuden kann man in Bricscad Räume und

Geschosse erkenne lassen, Wände und Decken praktisch automatisch

erstellen lassen und nach beliebigen Toleranzvorgaben "optimieren".

Also kleine Winkelabweichungen begradigen oder Masse runden lassen.

 

Ich nehme an die Punktwolken von Dronenscans entstehen in der Regel aus

Photogrammetrie, nicht per Lasermessung. Dann ist schon ein Mesh vorhanden (?)

Da hab ich noch keine Erfahrung weil ich bisher die Datenmenge gescheut habe.

Muss ich aber mal versuchen.

 

vor 3 Stunden schrieb Roman Volken:

Wenn ja gibt es dazu irgendwo informationen?

 

Umfassend kenne ich noch keine.

Aber für die Verwendung von Punktwolken und Photogrammetrie in VW gibt

es bei Youtube VW US (und DE ?) einige Videos.

Z.B. die über VW Nomad in iOS.

 

 

💻 MacBook Pro M4 Max 128 GB  macOS 26 Tahoe

 

VW 2014 -> 2026 ARCH US - perpetual
🇪🇺 Europe

Geschrieben

Hallo Roman Volken

 

Aus der Punktwolke kannst du direkt ein Geländemodell erzeugen. Danach modellierst du die Aufschüttung (entweder Modell direkt bearbeiten oder mit Modifikatoren) und lässt in der Infopalette den Auftrag/Abtrag berechnen.

 

Gruss, Marc

Leiter BIM Consulting

Vectorworks Switzerland

________________________________________

Vectorworks - Führende BIM-Spitzentechnologie und Flaggschiff der Nemetschek Gruppe

Weltweit verwirklichen über eine halbe Million Architekten und Designer grossartige Projekte mit Vectorworks!

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb Marc Wittwer:

Aus der Punktwolke kannst du direkt ein Geländemodell erzeugen

 

Gerade probiert.

Auf Grundlage der iPhone Punktwolke.

 

Und man kann bereits beim erstellen die Punktdichte reduzieren.

Ist aber ein try and error, ohne Vorschau.

 

Stimmt es das nach dem Erstellen des DTM die Punktwolke weg, nicht mehr zugreifbar ist ?

 

Auf der Punktwolke waren noch störende Gebäudeteile, Pflanzen und entferntere unsinnige Punkte.

Die wollte ich löschen oder wenigstens vor DTM Erstellung löschen.

Geht das in VW wirklich gar nicht ? Brauche ich dafür vorab eine andere App ?

 

EDIT :

OK, das war wohl zu viel für meinen 16 GB M1 Mini, musste VW abschiessen.

 

Ich hatte auf ca. 80.000 Punkte reduziert. Obwohl die Punktdichten von iOS Lidar Scans

sowieso weit unter professionellen Scans liegen.

Ich weiss nicht was ich beim 2. Versuch genau gecklickt hatte, wollte nur nochmals ein

DTM erstellen, hatte aber erst mal Stake Objects bekommen. Und auf die konnte ich

zugreifen und partiell löschen. Dann DTM aus der Essenz erstellt.

 

Wenn ich das Ergebnis (*) betrachte, muss ich immer noch denken dass das manuelle

ansnappen und Stake Objects zeichnen - zumindest für iOS Lidar Scans - doch

noch die sinnvollere Alternative ist, als ein DTM direkt von einer Punktwolke

erstellen zu lassen.

 

(Grundlage des Scans war eine Treppe im Gelände)

 

SCREENSHOT_2024-06-23_19_28_49.thumb.jpg.030c8c23861ec7729b03d74388e35565.jpg

 

Bearbeitet von zoom

💻 MacBook Pro M4 Max 128 GB  macOS 26 Tahoe

 

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Geschrieben

Hallo zoom

vor 11 Stunden schrieb zoom:

Stimmt es das nach dem Erstellen des DTM die Punktwolke weg, nicht mehr zugreifbar ist ?

Die Grundlage des DTM sind Punkte die aus der Punktwolke extrahiert werden. 

 

vor 11 Stunden schrieb zoom:

Auf der Punktwolke waren noch störende Gebäudeteile, Pflanzen und entferntere unsinnige Punkte.

Man kann sogenannte "Ausreisser" entfernen. Pflanzen und Gebäude sollten aber bei einer (professionellen) Punktwolke nicht vorhanden sein.

 

vor 11 Stunden schrieb zoom:

OK, das war wohl zu viel für meinen 16 GB M1 Mini, musste VW abschiessen.

 

Ich hatte auf ca. 80.000 Punkte reduziert. Obwohl die Punktdichten von iOS Lidar Scans

sowieso weit unter professionellen Scans liegen.

Ich habe bei meinem M1 Max 64GB Ram eingebaut, da gehen dann auch DTM mit 500'000 Punkten aus einer Punktwolke in weniger als 1Minute.

 

Gruss, Marc

 

 

Leiter BIM Consulting

Vectorworks Switzerland

________________________________________

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Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Marc Wittwer:

Die Grundlage des DTM sind Punkte die aus der Punktwolke extrahiert werden. 

 

Hoffentlich :))

Aber ich meinte dass das vorher importierte Punktwolkenobjekt nach dem

Erstellen des DTMs weg war.

Ich wollte da noch mal reinschauen weil ich erst am DTM erkennen konnte dass

da in 20 m Entfernung noch jede Menge unerwarteter (Reichweite Lidar 5m)

am Himmel waren.

Aber solange ich in VW Punktwolken nicht bearbeiten und ggf. Punkte manuell

raus löschen kann ist das nicht so wichtig wenn die Punktwolke beim DTM

erstellen verschwindet.

 

vor 3 Stunden schrieb Marc Wittwer:

Man kann sogenannte "Ausreisser" entfernen.

 

Kann man eine Punktwolke direkt in VW irgendwie doch zuschneiden und

Teile davon löschen ? (Mit dem Cutter Tool o.Ä.)

 

 

vor 3 Stunden schrieb Marc Wittwer:

Ich habe bei meinem M1 Max 64GB Ram eingebaut, da gehen dann auch DTM mit 500'000 Punkten aus einer Punktwolke in weniger als 1Minute.

 

Ich hätte ja auch gerne schon lange ein M3 Ultra Studio gekauft .....

(M1 Ultra hat nicht skaliert, M2 war endlich gut aber da wusste man schon dass

M3 Hardware Raytracing bekommt und nun ist der M3 gecanceled und man

muss auf den M4 Ultra warten der erst 2025 kommt !? Eigentlich versuche

ich ja schon seit mindestens 2012 einen vernünftigen Apple desktop zu kaufen)

 

Die Speicherknappheit auf Apple ARM besteht ja nur wenn eine einzige App mehr

als vorhandenen physischen Speicher benötigt. Ansonsten funktioniert das über

Auslagern auf die SSD ja prima.

Und VW wollte irgendwann mehr als 12 GB haben.

Meiner Meinung nach aber nur weil es den Speicher nicht mehr her gibt und

sich ständig mehr holt wenn man ein paar mal zwischen den Bearbeitungsmodi

des DTMs hin und her wechselt.

 

💻 MacBook Pro M4 Max 128 GB  macOS 26 Tahoe

 

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Geschrieben (bearbeitet)
Am 22.6.2024 um 12:18 schrieb zoom:

Ich nehme an die Punktwolken von Dronenscans entstehen in der Regel aus

Photogrammetrie, nicht per Lasermessung. Dann ist schon ein Mesh vorhanden (?)

Da hab ich noch keine Erfahrung weil ich bisher die Datenmenge gescheut habe.

Muss ich aber mal versuchen.

 

Das habe ich jetzt mal mit dem iPhone versucht.

 

Im Idealfall scheint mir das Mesh der Photogrammetrie sogar genauer und brauchbarer

als die Punktwolke. Komfortabler und übersichtlicher in VW zum snappen.

Unerwarteterweise ist die Photogrammetrie aus Nomad ebenfalls massstäblich !

Allerdings darf man wie in VW üblich das Mesh nicht bearbeiten,

sonst geht wieder das Material bzw. die Textur kaputt.

 

 

Trotzdem entstanden seltsamerweise an anderen Stellen unerwartete Ausbeulungen

in der Geometrie, z.B. innerhalb von grossen Wandflächen.

Da werden zusätzlich "gravity.txt" und "depth.TIFF" mit abgespeichert, da ist wohl

das Lidar mit beteiligt und daher ggf. die Reichweite auch auf 5 m beschränkt und

darüber hinaus gibt es Fehler (?)

 

Das manuelle knipsen der Bilder ist aber etwas nervig.

(Und mir ist noch nicht ganz klar in welcher Reihenfolge oder auf welchem Weg

man die Bilder am besten anfertigt, um auch die blinden Stellen hinter Büschen etc.

abzuscannen)

Die ältere Version der kontinuierlichen Photogrammetry per Video und wohl Lidar,

aus Apples API Vorstellung von 2022, wo das 3D Modell laufend ergänzt und erweitert

wird scheint es in VW Nomad nicht mehr zu geben.

 

Prinzipiell, mit dem iPhone,

wenn man beim Scan ein 2. mal vorbei kommt, kann es schon sein dass man

schon mal locker 40 cm versetzt ankommt.

Und das Rauschen, wie man im Screenshot oben sehen kann ist schon immens.

Wenn man eine iPhone Punkwolke in VW in die Ansicht von oben umschaltet,

und für eine Wandkante Punkte in einer Linienform erwarten würde, bekommt

man in normalen Innenräumen schon eher etwas 5-10 cm dickes Rauschen,

bei Aussenscans mit annähernd 5 m Abstand wird die "Linie" auch gerne mal

30 cm dick.

Im Mittel scheint es aber insgesamt gar nicht so ungenau zu sein.

Das hilft aber wenig bei der Übersicht, beim Ansnappen noch bei einer

automatischen Erkennung.

Bearbeitet von zoom

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