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dwg-Export: Geschosse


Empfohlene Beiträge

Liebes Forum,

 

üblicherweise zeichnen wir in VectorWorks die Geschosse auf einzelne Ebenen und erstellen daraus Layoutebenen, die wir zum drucken nutzen.

 

Jetzt wäre es interessant diese Layauts als dwg exportieren zu können, auch wenn mehrere Geschosse über einander gezeichnet sind.

 

Standardmäßig legt das Exporttool Symbolhüllen um die einzelnen Ebenen, womit aber noch keiner unserer Planungspartner umgehen konnte.

 

Interessant wäre es wenn es ein tool gäbe, welches jede Ebene als eigene dwg-Datei exportiert und diese als x-refs mit einander verbindet, so dass mann die Geschosse wieder unterscheiden kann.

 

Anderenfalls könnte ich mir auch vorstellen, dass VW vor jede Klasse die Ebene schreibt so dass die Objekte eindeutig den Ansichtsbereichen zugeordnet werden können.

 

Vielen Dank,

Euer Kletterpartner

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hallo kletterpartner,

 

ich hätte da einen lösungsvorschlag, ist zwar nicht das "gelbe vom ei" aber vielleicht hilft es dir ja weiter.

im exportfenster könntest du die layoutebene einzeln exportieren ('ebenen -> exportiere: ausgewählte layoutebenen'). du erhältst dann einzelne dwg-dateien nur mit den objekten der gewählten layoutebene. die anderen fachplaner können die einzelnen dateien dann selbst referenzieren.

okay, ich gebe zu wenn man ein gebäude mit z. b. 12 oder mehr geschossen hat macht die sache natürlich keinen spass mehr, aber bei kleineren gebäuden wäre es eine gute notlösung.

 

gruß

kim

Windows 7/10 Prof. (x64), VW 2016/2017 Landschaft

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Liebes Forum,

 

es gibt doch hier sicher auch andere, die größere Projekte mit mehreren Fachplanern zusammen bearbeiten.

 

Könnt Ihr mir schreiben, wie Ihr den Dateiaustausch handhabt, denn nachdem wir Layouts erstellen ist es für unsere Partner nicht nachvollziehbar dass wir diese nicht in den dwg's mitliefern.

 

Zumal die offizielle Aussage von Computerworks ist, dass Layouts bei VW problemlos und fehlerfrei exportiert werden können, was letztlich die Frage offen lässt, ob wir nicht zu dumm sind das Programm zu bedienen (schönen Gruß falls sich hier irgendein Computerworks Mitarbeiter befindet, wäre ich über eine Stellungnahme hierzu sehr dankbar)

 

Eurer Kletterpartner

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hallo kletterpartner,

 

Zumal die offizielle Aussage von Computerworks ist' date=' dass Layouts bei VW problemlos und fehlerfrei exportiert werden können, ...[/quote']

 

das ist auch so.

im dialogfenster 'einstellungen dxf dwg-export' kann man im bereich 'ebenen' die ebenen angeben, die exportiert werden sollen. entweder 'nur konstruktionsebenen', 'alle layoutebenen' oder 'ausgewählte layoutebenen'. der nachteil beim dwg-export ist, das autocad keine ebenenstruktur kennt. d. h. so wie in deinem fall werden mit der einstellung 'alle layoutebenen' zwar alle layouts exportiert, allerdings erscheinen die einzelnen ebenen in autocad als blockreferenzen. diese lassen sich ab der autocad-version 2006 und höher zwar bequem einzeln bearbeiten (blockreferenz editor), aber die zeichnung sieht eben wie ein "bunt gemischter salat" aus. man könnte natürlich die blöcke auf entsprechende layer legen, um die einzelnen "ebenen/ geschosse" auszuschalten, allerdings ist das bei sehr viel übereinanderliegenden objekten recht mühselig und gemäß deiner aussage scheinen die anderen fachplaner mit den blöcken nicht zurecht zukommen.

bei dem vorschlag den ich dir gemacht habe, wird nur die jeweils ausgewählte layoutebene mit exportiert. d. h. in autocad ist in der jeweiligen datei die exportierte ebene (modellbereich) inkl. layout (papierbereich). der eine nachteil ist, was ich bereits erwähnt hatte, und der andere, dass beim referenzieren in autocad nur der modellbereich referenziert wird. man kommt dann also nicht drumherum jede einzeldatei zu öffnen, um die layouts in die neue datei zu kopieren.

tja, des einen freud ist des anderen leid.

bei der fülle von cad-programmen die es auf dem markt gibt, wird es wohl nie eine perfekte schnittstelle geben. leider sind die anwender halt immer die dummen.

 

gruß

kim

Windows 7/10 Prof. (x64), VW 2016/2017 Landschaft

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Danke für deinen Rat,

 

ich habe gehofft, dass es eine einfachere Lösung geben könnte, die ich auch einen nicht perfekt eingearbeiteten Mitarbeiter machen lassen kann.

 

Die Vielzahl an CAD-Lösungen ist meiner Meinung nach keine Ausrede, denn Auto-CAD kann man als Standard in unserer Branche ansehen und jeder der mit einem anderen Programm arbeiten kann sich darauf einstellen.

 

Wenn ich perfekt zu AutoCAD exportieren könnte und unterstelle, dass mein Planungspartner ebenfalls eine perfekte Schnittstelle von AutoCAD zu seinem Programm hat, dann wäre der Austausch kein Problem.

 

Solange VectorWorks diese Schnittstelle zu AutoCAD nicht anständig im Griff hat können sie nicht behaupten der Export liefe reibungslos.

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  • 1 Monat später...

Ich kenne die Situation aus unserem Büro ebenfalls.

Da wir meist mit mehreren Mitarbeitern an einem Projekt bzw. Gebäude arbeiten, organisieren wir die Zeichnungen aber anders.

Jede Darstellung (Grundriss, Schnitt, Ansicht, etc.) wird in einer einzelnen Datei gehalten.

Also für jeden Grundriss etc. eine Datei. Die übrigen Darstellungen, die Planungseinflüsse haben, werden per Referenz in diese Datei auf eigene Ebenen verknüpft. Das gilt auch für Daten von Fachplanern, die wir in separate Vectorworksdateien importieren, sie putzen, die klassen mit Präfixen versehen und dann referentieren.

Das hat den Vorteil, dass wir mit 12 Mitarbeitern jeder an einer Darstellung arbeiten können, und dabei sehen (durch update), was der andere gerade gezeichnet hat.

Bei den Layoutebenen gehen wir dann so vor, dass wir für den jeweiligen Planungsstand die betreffenden Klassen im Viewport auf der Layoutebene ein- oder abschalten.

Für den Planversand exportieren wir dann DWGs von der Layoutebene mit dem zu versendenden Plandarstellung. Bei Export ist dann im Modelspace nur die eigentliche Ebene, die in dem Layout verlinkt ist bzw. dargestellt wird.

Es können auch mehrere Ebenen sein, die dann aber in der Summe immer nur ein Geschoss etc. darstellen, und die dürfen dann auch ruhig in AutoCAD alle über einander liegen.

Ich persönlich würde mir für diese Arbeitsweise allerdings machmal wünschen, dass man nur die Viewports der Layoutebenen der referenzierten Dateien, mit ihren eingestellten Klasseneinstellungen, referentieren könnte. Die Klasseneinstellungen als quasi eingefroren wären. Denn manchmal möchte ich bei einem Grundriss nur einigen wenige Klassen sehen, während ich in dem anderen in an ausgeschalteten Klassen zeichnen möchte.

 

Sonst haben wir selbst eher mit der Disziplin bei den Klassenbezeichnungen und deren Nutzung Probleme. Aber davon ist wohl niemand frei. Größere Probleme macht uns das bei den DWG-Importen, wenn man nach dem Referenzieren tausende neue Klassen der Fachplaner mitschleppen muss. Ich wünschte, die könnte man unterdrücken. (Ich weiß, dass man die in eine Klasse "mergen" kann.)

 

Dennoch kann ich das Problem bei Euch nachvollziehen, und würde Euch empfehlen, jemanden mit einem Vector-Skript zu beauftragen, um den Workflow an Eure Bedürfnisse anzupassen.

 

Persönlich denke ich übrigens, dass die Idee ein Gebäude in einer Datei zu zeichnen, noch aus den naiven Anfängen des CAD stammt. Bei Einfamilienhäuslebauern mag das auch noch funktionieren, aber im professionellen Architekturalltag ist das illusorisch.

Daher finde ich es auch gut dass VectorWorks Ebenen nicht Geschosse nennt, wenn gleich die Software-Programmierer - jedenfalls wirkt das so in der PR, noch an dieser naiven Vorstellung festhalten zu scheinen. Die sind ja auch keine Architekten, die damit arbeiten. Das AutoCAD als Quasi-Standard gilt, ist auch richtig, aber bedeutet nicht, dass es das ist, weil es für Architekten das optimale Programm wäre. Es verfügt lediglich über einen scheinbar riesigen Fundus an Erweiterungen und Anpassungen, die, wenn man sie sich als Büro machen lassen hat, AutoCAD sehr effizient machen. Ansonsten gilt less is more. Die geschilderten Kompatibilitätsprobleme rühren ja genau daher, dass Fähigkeiten und Möglichkeiten in VectorWorks genutzt wurden, die so nicht in AutoCAD übertragbar sind. Also muss man sich entweder in der eigenen Arbeitsweise darauf einstellen, oder das Programm anpassen lassen. So machen die großen Büros, die AutoCAD nutzen das auch.

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Vielen Dank für die guten Tips zum DWG-Export.

Es wäre allerdings sehr zeitsparend, wenn es beim DWG-Export die Möglichkeit gäbe, mehrere Layout-Ebenen gleichzeitig zu exportieren und dabei mehrere DWG-Dateien statt des erwähnten Symbolsalats zu erzeugen.

Meines Wissens ist diese Funktion noch nicht in VW 2008 eingebaut.

 

Gruß

Joachim

 

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