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melanies

Einführung in das große Thema BIM

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Hallo zusammen,

 

ich bin dabei das Thema BIM bei uns im Büro anzustoßen und einzuführen. Wie sind Eure Erfahrungen? In wie weit arbeitet Ihr schon mit BIM und sind die verschiedenen Schulungsangebote zu empfehlen oder setzt Ihr eher auf die Selbstlern-Methode? Wie habt Ihr das Thema im Büro umgesetzt, oder einen Anfang gefunden?

 

Freue mich auf einen Austausch und Eure Erfahrungen.


Beste Grüße aus München

Melanie Scheffke

 

Birgit von Moltke InnenArchitektur
Hirschgartenallee 27
D - 80639 München

melanie.scheffke@von-moltke.com
www.innenarchitektur-in-muenchen.de

Instagram: bvminnenarchitektur 

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Ich war in der gleichen Position wie du. Habe mir bis jetzt alles Autodidakt beigebracht. Da aber im Büro eine  *hust* begrenzte Begeisterung vorzufinden ist und ich der einzige bin der darauf Lust hat ist es manchmal etwas schwer. Zumahl viele der Fachplaner nicht in BIM arbeiten wodurch, die zusammenarbeit in BIM fehlt. Was ja Sinn und Zweck des ganzen ist :D

 

 


Windows 10

VW 2019 SP5.2 R1

NVIDIA Quadro P4000

Intel I5-8600

32GB RAM

 

Wunschliste:

  • besseres Fenster-Werkzeug
  • besseres Tür-Werkzeug
  • besseres Pfosten-Riegel Werkzeug
  • Multi-Klassen Bearbeitung
  • tbc...

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Hi,

 

was genau meinst du mit BIM? Geht es euch erst Mal um das Thema "little BIM", also intern mit dreidimensionalen Bauteilen zu arbeiten, die mit Informationen angreichert werden? Wie ist dein/euer allgemeiner Kenntnisstand zu BIM? Es geht ja erst Mal sehr stark um andere Prozesse und eine andere Art der Zusammenarbeit. Die Software ist da erst der zweite Schritt. Wie nutzt man die Software um diese Prozesse zu unterstützen, etc. Für den generellen Einstieg in das Thema empfehle ich den BIM-Leitfaden für den Mittelstand, der vor ein paar Monaten rausgekommen ist. Generell ist zu empfehlen sich damit auseinander zu setzen welche Informationsanforderungen bestehen, damit man seine Modelle entsprechend in Vectorworks aufsetzen kann.

 

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Ich bien auch in eure gleiche Position, aber ich habe das GROßE Vorteil das meiner Arbeitgeber GLAUBT das wir brauchen auf BIM einzusteigen und das mach alles VIEL EINFACHER.

Meine Erfahrung in "orthodoxes BIM" ist nicht echt lang, nur anderthalb Jahren, aber ich habe für über 10 Jahre mit parametrische Entwurf Werkzeuge gearbeitet und die I in BIM steht für Information=Parameter.
Derzeit schreibe ich meine Promotionarbeit. Thema "Nützung der Information auf die frühere Entwurfsphasen".
Ich bin auch für über 13 Jahren slebständiger Architekt gewesen auf mein eigenes kleines Büro, und diese zwei Erfahrungen habe ich gemischt um in die BIM Welt einzusteigen.

Meine Meinung, kurz erlautet und geltende nür für mittle-kleine Projekte- bzw. Büros:
- Ich "glaube nicht" in "BIG BIM". Wenn Fachplänner geben ihre aufgabe "Bleistift gezeichnet und gefaxt" hatt kein sinn über zusammenarbeiten auf einen digitales Umgebung zu reden.

- "Littel BIM" hat VIEL SINN. Auf jeden Fall, die Zeitsparung beim zeichnen macht es schon die Einsteig lohnswert. Egal für welche Projektgroße. ES LOHN SICH.

- Meine Motto: So viel Information wie Möglich. Das wiedersteht die Strategie auf die DEUBIM Leitfaden, aber so arbeite ich. Vielleicht ist diese Information zuweisen nicht direkt-sofort hilfreich, aber 90% Sicherheit später wir es genutzt.
- Kostenkontrolle ist "ein bisschen aufwändig" aber ist die zweite Stufe das sich lohnen wird. Bei VW: Tabellen zu erstellen als vorgaben, eine tiefe und koherent Bezeichnung der Elemente, usw.

Als BIMManager/Koordinator: Ich studiere die Vorgänge meiner Büro, und ich fuhre NICHT diese orthodoxe BIM Methode, sonder entwerfe ich Prozesse, Vorgänge und Vorlagen die geeignet für meiner Büro und meine Kollegen/inen sind.

Viel Erfolg und über alles VIEL SPAß!

bearbeitet von arquitextonica

Vectorworks 2019.SP 4.0.1. Windows 10. Intel i9-7900X 3.30 GHz- 32GB RAM- NVIDIA Quadro PRO RTX 4000 😎

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Hallo mealnies,

 

wir arbeiten seit ein paar Jahren mit der BIM-Methode, in verschiedensten "Ausblühungen". Mal nur für uns als 3D-Projekt,  Mals als "Big-BIM" mit entsprechender Fachplaner-Beteiligung.

 

Ich bin bei uns im Haus für die CAD/BIM Leitung zuständig und habe vor ein paar Jahren, glaube ca. 2014/2015 das erste Pilot-Project als 3D-Planung bearbeitet. Aus diesen Erfahrungen haben wir sie nötigen Prozesse und Arbeitsweisen abgeleitet um alles Projekte als 3D-Planung zu bearbeiten (sofern das Sinn macht, bei einem mittelalterlichen Schloss bei dem es keinen einzigen rechten Winkel gibt planen wir immer noch in 2D). Stufenweise führen wir Werkzeug für Werkzeug auch den "I"-Teil von BIM - die Informationen ein. Je nachdem wo es für uns - intern als erstes - Sinn macht. Wir packen nicht so viel wie irgendwie geht in die Modelle, sondern orientieren uns in der Regel an den Inhalten, die auch in einer 1:50 Ausführungsplanung enthalten sind. 

 

3D und BIM soll nicht Selbstzweck sein!

 

Die Erfahrungen des CAD/BIM-Teams und von mir gründen sich auf ein paar anfänglichen Schulungen bei unserem Vertriebspartner (Um sich die Grundlagen anzueignen), mittlerweile kommen neue Erkenntnisse aber eher bei autodidaktischen "Ausflügen" oder beim Austausch mit Fachkollegen hier im Forum oder bei diversen Events, da es dann doch um sehr spezielle Themen geht. Die Mitarbeiter schulen wir mittlerweile selbst.

 

Schlussendlich kann ich sagen, dass es sich gelohnt hat auf 3D-Planung und BIM-Prozesse umzustellen. Ein internes "Little BIM" hat für uns viele Vorteile, bei "BIG BIM" sind die Erfahrungen noch nicht so zahlreich, da geeignete Fachingenieure und auch eine BIM-willige Bauherrschaft rar gesät ist.

 

Viele Grüße,

Burkard


VW19 SP5.3R1 - VW17 SP5 R1 - MacOS Mojave 10.14.6

iMac 2019, 3,6GHz i9, 32GB Speicher, Grafik Radeon Pro 580X 8GB

ARP-Stuttgart

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Hallo, auch ich hatte versucht, BIM in meinem vorigen kleinen Büro "anzustoßen und einzuführen". Auf sich selbst gestellt mit ein bißchen Unterstützung hier im Forum und gelegentlich von Computerworks ist das sehr ambitioniert. Kollegen und Chefs sind natürlich sehr skeptisch, das alles länger dauert und das tut es erst mal ja auch. Du mußt Enthusiasmus und Durchhaltevermögen haben. Problem ist, das BIM nicht rückwärts kompatibel ist, also in BIM erstellte Projekte können nicht einfach von noch Striche zeichnenden Kollegen weiter bearbeitet werden. Wenn du das Büro mal verläßt oder ein Projekt abgibst, gibt es also womöglich ein Problem. Mittlerweile bin ich in einem größeren Büro, wo BIM seit mehreren Jahren eingesetzt wird. Das Ganze wird von einem BIM Manager betreut, jedes Projekt hat einen BIM Verantwortlchen, alle Mitarbeiter werden geschult, Bibliotheken und Vorlagen werden entsprechend gepflegt. Trotzdem gibt es natürlich noch viele Probleme und es ist noch ein weiter Weg zu "big" BIM. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg.

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vor 13 Minuten schrieb josching:

Du mußt Enthusiasmus und Durchhaltevermögen haben. Problem ist, das BIM nicht rückwärts kompatibel ist, also in BIM erstellte Projekte können nicht einfach von noch Striche zeichnenden Kollegen weiter bearbeitet werden.

 

Doch, "Linien-Biegen" kann man immer drüberstülpen... alles 3D und das "I" aus BIM ist dann halt weg...


VW19 SP5.3R1 - VW17 SP5 R1 - MacOS Mojave 10.14.6

iMac 2019, 3,6GHz i9, 32GB Speicher, Grafik Radeon Pro 580X 8GB

ARP-Stuttgart

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Hallo,

 

ich habe auch auf eigene Faust begonnen meine kleinen Projekte mit den Bauteiltools von Vektorworks aufzubauen und mal mehr oder weniger die angehängten Informationen zu nutzen (Raum-, Fenster-, Tür- , Stahllisten). Vor einigen Monat habe ich eine Arbeit zum Thema BIM-gestützter Kostenplanung geschrieben. Ich habe mir alles selbst beigebracht und denke auch, dass learning by doing eine sehr gute Methode ist um zu Lernen. Da ich nie ein Seminar hatte, kann ich dazu nicht viel sagen, denke aber um Grundlagenwissen zu erlangen sind sie empfehlenswert. Viele Projekte hängen aber an diesen Kleinigkeiten oder Spezialfällen und diese werden in Seminaren halt kaum beleuchtet. Ohne dieses tolle Forum wäre ich schon oft aufgeschmissen gewesen.


Arbeit: Vektorworks 2019, Architektur, immer aktuell | macOS High Sierra 10.13.4 | 2,6 GHz Intel Core I5, 8GB, Intel Iris 1536 MB

Privat: Vektorworks 2019, Architektur, immer aktuell | Windows 7 64 Bit | Intel Xeon 4x 3,3 GHz | RAM 8 GB | Palit GTX 750 TI (2013 war das up to date ;))

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vor 22 Stunden schrieb josching:

Hallo, auch ich hatte versucht, BIM in meinem vorigen kleinen Büro "anzustoßen und einzuführen". Auf sich selbst gestellt mit ein bißchen Unterstützung hier im Forum und gelegentlich von Computerworks ist das sehr ambitioniert. Kollegen und Chefs sind natürlich sehr skeptisch, das alles länger dauert und das tut es erst mal ja auch. Du mußt Enthusiasmus und Durchhaltevermögen haben. Problem ist, das BIM nicht rückwärts kompatibel ist, also in BIM erstellte Projekte können nicht einfach von noch Striche zeichnenden Kollegen weiter bearbeitet werden. Wenn du das Büro mal verläßt oder ein Projekt abgibst, gibt es also womöglich ein Problem. Mittlerweile bin ich in einem größeren Büro, wo BIM seit mehreren Jahren eingesetzt wird. Das Ganze wird von einem BIM Manager betreut, jedes Projekt hat einen BIM Verantwortlchen, alle Mitarbeiter werden geschult, Bibliotheken und Vorlagen werden entsprechend gepflegt. Trotzdem gibt es natürlich noch viele Probleme und es ist noch ein weiter Weg zu "big" BIM. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg.

 

Da sind wir in unserem Büro uns alle einig, dass wir mit der Zeit gehen werden. Ich werde mich nun informieren müssen, wie wir das Ganze im Büro vorantreiben, wer welche Funktion übernehmen kann, dass solche Probleme eben nicht auftreten werden.

Ich habe vor, mit einem kleinen Pilot-Projekt intern zu starten. Learning by doing, aber durchaus auch das ein oder andere Seminar zu besuchen.

 

So wie ich das verstanden habe, bedeutet "little" BIM eine interne Erstellung eines BIM-Projektes, wo wir nur intern unsere Informationen entnehmen?!

Und "big" BIM eben in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Fachplanern?!

 

Ich bin dankbar für jede Erfahrung und Hilfe hier im Forum! 🙂


Beste Grüße aus München

Melanie Scheffke

 

Birgit von Moltke InnenArchitektur
Hirschgartenallee 27
D - 80639 München

melanie.scheffke@von-moltke.com
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vor 4 Minuten schrieb melanies:

So wie ich das verstanden habe, bedeutet "little" BIM eine interne Erstellung eines BIM-Projektes, wo wir nur intern unsere Informationen entnehmen?!

Und "big" BIM eben in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Fachplanern?!

 

Im Prinzip ja. Es gibt dann noch jeweils die Ergänzungen mit open / closed BIM, dass heißt Verwendung von nur einer Software und deren Dateiformat oder eben vielen verschiedenen Programmen und der anerkannten IFC-Schnittstelle. 

 

In den letzten Jahren hat sich immer mehr gezeigt, dass nur der Open BIM Weg eine Zukunft hat. (Auch wenn manch anderer Softwarehersteller oder auch der eine oder andere Baukonzern das gerne ander sieht oder anders hätte).  Für die vielen Aufgaben, die in den ganzen BIM-Prozessen anfallen gibt es meiner Meinung nach kein einziges Programm, dass alles abdeckt.

 

vor 8 Minuten schrieb melanies:

Ich habe vor, mit einem kleinen Pilot-Projekt intern zu starten. Learning by doing, aber durchaus auch das ein oder andere Seminar zu besuchen.

 

Das ist doch ein guter Weg. Ruhig am Anfang ein paar Seminare machen, die sind gut für die Grundlagen. Ich würde darauf achten, dass mindestens zwei Personen die Seminare machen, für viele Prozesse gibt es verschiedene Möglichkeiten / Sichtweisen. Wenn mehrere Personen beteiligt sind verringert sich die Gefahr zu verrennen oder etwas zu übersehen. Schöner Nebeneffekt: Mitarbeiter fühlen sich Ernst- und Mitgenommen.

 

Und bei Fragen: Einfach hier melden!

 

Gruß,

Burkard

 


VW19 SP5.3R1 - VW17 SP5 R1 - MacOS Mojave 10.14.6

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