Jump to content

ComputerWorks

ComputerWorks
  • Gesamte Inhalte

    60
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Alle erstellten Inhalte von ComputerWorks

  1. Mit dem Werkzeug "Marionette" steht Ihnen eine Benutzeroberfläche für grafisches Scripten zur Verfügung. Diese ermöglicht es unerfahrenen Anwendern in Vectorworks komplexe Scripts zu erzeugen, ohne die zugrunde liegende Programmiersprache „Python“ verstehen zu müssen. Bei diesem White Paper handelt es sich um ein 40-seitiges Tutorial, das eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung für Marionette anhand von zwei Beispielen enthält. Im ersten Beispiel wird ein Menübefehl erzeugt, mit dem man Klassen umbenennen kann, im zweiten Beispiel ein Marionette-Objekt (eine Rampe). Dabei wird auch der Sinn der einzelnen Nodes erklärt. VW_2018_White_Paper_Marionette.pdf
  2. ComputerWorks

    Türstile

    Ausgangssituation Wollen Sie in einem Modell eine größere Anzahl von Türen einsetzen, die dasselbe Aussehen und dieselbe Bauweise aufweisen, können Sie dafür einen Türstil definieren. Jede Tür, der dieser Stil zugewiesen wurde, weist dann diese Einstellungen auf, zusammen mit individuellen Werten für Maße oder Öffnungsrichtung. Arbeitsweise Türstil anlegen 1. Aktivieren Sie das Werkzeug Tür . Wie Sie sehen, ist zu diesem Zeitpunkt noch kein Stil gewählt. 2. Rufen Sie über die letzte Methode das Einstellungen-Dialogfenster auf. 3. Nehmen Sie die gewünschten Einstellungen vor und klicken Sie auf Tür speichern. Geben Sie im Dialogfenster „Stil anlegen“ den Namen für den Stil ein und wählen Sie optional einen Bibliotheksordner als Speicherort. 4. Schließen Sie das Einstellungen-Dialogfenster mit OK und setzen Sie die Tür in das Modell ein. Gehen Sie auf diese Weise vor, werden sämtliche Einstellungen der Tür durch den Stil bestimmt. Wollen Sie aber z. B. eine Tür spiegeln, müssen Sie mindestens die Öffnungsart vom Stil ausschließen. Türstil ändern 1. Aktivieren Sie eine Tür, die den Stil verwendet, und wählen Sie im Kontextmenü (rechte Maustaste) Stil bearbeiten oder wählen Sie in der Infopalette unter Stil „Bearbeiten“. 2. Das Dialogfenster „Tür bearbeiten“ öffnet sich. Zusätzlich zuden regulären Einstellungen für Türen können Sie hier mit Hilfe des Knopfs Stil bzw. Instanz festlegen, ob eine Einstellung über den Stil oder über das einzelne Türobjekt (die Instanz) definiert wird. Klicken Sie auf einen Knopf, um zwischen den beiden Einstellungen hin- und herzuschalten. Die Stil-Einstellungen gelten für jedes Objekt, das den Stil verwendet, und können daher nicht über die Infopalette oder das normale Bearbeiten-Dialogfenster geändert werden. Die Instanz-Einstellungen sind lediglich Vorgaben, die sich für jedes Objekt in der Zeichnung ändern lassen. Es ist z. B.sinnvoll die Öffnungsart der Tür als Instanz-Einstellung zu definieren,damit die Türen in der Zeichnung über die Infopalette gespiegelt werden können. Stil-Einstellungen sind in den Dialogfenstern zum Bearbeiten von Objekten und in der Infopalette grau. Türstil ersetzen 1. Aktivieren Sie eine Tür, die den Stil verwendet, und wählen wählen Sie in der Infopalette unter Stil „Ersetzen“. 2. Wählen Sie im Dialogfenster „Stil ersetzen“ den neuen Türstil. Türstil entfernen Sie können den Türstil wieder von einer einzelnen Tür entfernen, indem Sie in der Infopalette unter Stil „Stil von Objekt entfernen“ wählen. Türstil duplizieren Möchten Sie einen bestehenden Türstil duplizieren und bearbeiten, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Tür im Modell, die den gewünschten Türstil aufweist und wählen Sie im Kontextmenü Stil in Zubehör-Manager anzeigen. Der Türstil wird im Zubehör-Manager markiert. 2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Türstil und wählen Sie im Kontextmenü Duplizieren. 3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den duplizierten Türstil und wählen Sie im Kontextmenü Bearbeiten. Nehmen Sie dann im Einstellungen-Dialogfenster die gewünschten Änderungen vor. Tür mit Türstil einfügen Türen mit einem Türstil lassen sich auf zwei verschiedene Arten in das Modell einsetzen: • Doppelklicken Sie im Zubehörmanager auf den gewünschten Türstil. Das Türwerkzeug wird dadurch aktiviert und Sie können eine Tür mit dem gewählten Türstil im Modell platzieren. • Aktivieren Sie das Werkzeug Tür und wählen Sie in der Methodenzeile unter Objekt-Vorgabe den gewünschten Türstil. VW2018_Tipp099_Tuerstile.pdf
  3. Ausgangssituation Viele Bilder verwenden den sogenannten Alphakanal zur Definition transparenter Bereiche. Vectorworks unterstützt Alphakanäle sowohl beim Export als auch beim Import von Bildern. Auf diese Weise können Sie ein Modell mit transparentem Hintergrund exportieren, das sich dann in einem Bildbearbeitungs- programm in ein bestehendes Hintergrundfoto einfügen lässt, oder importierte Bilder von Personen oder P anzen in Ihrem Vectorworks-Modell freigestellt anzeigen. Arbeitsweise Bilder können beim Export mit einem Alphakanal versehen werden, so dass der Hintergrund transparent erscheint. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor: 1. Wählen Sie Datei > Export > Export Bild. 2. Nehmen Sie die gewünschten Einstellungen für Ausschnitt und Bildgröße vor. 3. Wählen Sie unter Dateiformat ein Format, das Alphakanä- le unterstützt (PNG, TIFF, JPEG 2000, Photoshop, TGA oder OpenEXR). 4. Wählen Sie den Farbmodus „Farbe“. 5. Aktivieren Sie die Option Alphakanal sichern. 6. Klicken Sie auf OK, um das Bild zu exportieren. Sie können jetzt das Bild in eine andere Bilddatei einfügen, die z. B. ein Foto der Modellumgebung enthält: Hinweis: Alphakanäle werden nur von bestimmten Bildformaten, wie z. B. PNG und TIFF, unterstützt. JPEGs können keine Alphakanäle enthalten. Tipp: Auch beim Import lassen sich Bilder mit Alphakanälen versehen. Wählen Sie dazu im Dialogfenster „Einstellungen Import Bild“ das Dateiformat PNG und aktivieren Sie Alphakanal importieren. Begrenzung.vwx
  4. In diesem White Paper erfahren Sie unter anderem: 1. Bestandteile von Geschossen 2. Häufig verwendete Referenzhöhen 3. Geschosse anlegen (Referenhöhen anlegen und bearbeiten) 4. Einstellungen für Wände und deren Schalen 5. Einstellungen für Türen, Fenster, Böden/Decken etc 6. Einstellungen für Symbole Einleitung: Geschosse sind in Vectorworks Architektur und Designer ein wichtiges Hilfsmittel bei der Planung von Gebäuden in 3D. Mit Geschossen kann ein Projekt sauber gegliedert werden. Zudem verlangt ein Datenaustausch über das IFC-Datenformat, das für BIM-Modelle benötigt wird, zwingend eine Geschossstruktur. Durch die Verwendung einer Geschossstruktur in Ihren Plänen nutzen Sie die Intelligenz von Bauteilen wie Wänden, Böden, Türen usw., vermeiden Fehler, da die Bauteile automatisch an den richtigen Höhen ausgerichtet werden, und ersparen sich viel Arbeit bei Änderungen. Das Arbeiten mit Geschossen hat folgende Vorteile: 1. Ändern Sie die Höhe eines Geschosses, passen sich die anderen Geschosse sowie sämtliche Konstruktionsebenen und Objekte darauf automatisch an die Änderungen an. 2. Setzen Sie Bauteile und Objekte neu auf Konstruktionsebenen in Geschosse ein, befinden sich diese automatisch auf der richtigen Höhe (z. B. die Ober- und Unterkante von Wänden, die Höhe von Böden, die Brüstung von Fenstern oder der Einfügepunkt von Symbolen). 3. Verändern Sie die Geschoss- oder Referenzhöhen, passen sich die Höhen der Bauteile automatisch an diese Änderungen an. 4. Wollen Sie mit BIM (Building Information Modeling) arbeiten, benötigen Sie Geschosse, da diese die Grundstruktur des IFC-Formats bestimmen. (Sie können stattdessen auch Konstruktionsebenen jedesmal beim IFC-Exort Stockwerken zuweisen, was aber wesentlich aufwändiger ist.) Download PDF (3D-Gebäudeplanung mit Geschossen)
  5. In diesem White Paper erfahren Sie unter anderem: 1. Überblick (Was ist IFC? Warum ist IFC wichtig?) 2. IFC in Vectorworks verwenden 3. IFC-Objekttypen für Standardobjekte 4. IFC-Daten zuweisen und bearbeiten 5. Eigene IFC pSets 6. Austausch von IFC-Modellen Einleitung: BIM-fähige CAD-Software wie Vectorworks erlaubt es Ihnen dreidimensionale Modelle von Gebäuden zu erzeugen, die mit Bauteilinformationen angereichert sind. (Ein Fenster weiß z. B. wie breit die einzelnen Flügel sind, welche U-Werte es hat usw.) Diese Modelle können zusammen mit allen Bauteilinformationen aus Vectorworks exportiert und an andere Programme, wie z. B. Modelchecker, HLK-Programme, Energyanalyse- oder Facility-Management-Software, weitergegeben werden. Damit dies funktioniert, wurde ein Datenaustauschformat mit dem Namen „IFC“ entwickelt. Download PDF (Datenaustausch mit IFC)
  6. Ausgangssituation Mit dem Werkzeug BIMobject haben Sie in Vectorworks direk- ten Zugriff auf über 3 Millionen BIM-Objekte, die BIMobject zur Verfügung stellt. Dabei handelt es sich um echte Herstellerob- jekte, die neben der Geometrie alle BIM-relevanten Daten wie die Artikel-Nr. usw. enthalten und jederzeit auf Knopfdruck aktu- alisierbar sind. Dabei lassen sich nicht nur native Vectorworks- Objekte herunterladen, sondern Sie können auch Objekte im AutoCAD-, SketchUp- und 3DS-Format in Vectorworks-Objekte konvertieren, ohne dass dadurch Informationen verloren gehen. Da die Hersteller für das Bereitstellen der Daten bezahlen, ist die Verwendung der BIMobjects für Anwender kostenlos. Arbeitsweise BIMobject-Einstellungen Damit Sie die Funktionen von BIMobject in Vectorworks nutzen können, müssen Sie sich zuerst auf der Webseite von BIMob- ject registrieren. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor: 1. Rufen Sie die Webseite von BIMobject in Ihrem Browser auf (www.bimobject.com). 2. Klicken Sie auf Anmelden und folgen Sie den Anweisungen für das Anlegen eines Kontos. 3. Gehen Sie wieder auf die BIMobject-Webseite und rufen Sie Ihre Kontoeinstellungen auf. Dort finden Sie Ihren User Identification Key, den Sie in Vectorworks eingeben müssen, um BIMobjects herunterladen zu können. Objekte herunterladen 1. Aktivieren Sie das Werkzeug BIMobject  (Werkzeug- gruppe „Architektur“) und klicken Sie in der Methodenzeile auf Durchsuchen/Herunterladen. 2. Klicken Sie zum ersten Mal auf die Methode, öffnet sich ein Dialogfenster, in dem Sie Ihren User Identification Key eingeben müssen. 3. Ein BIMobject-Dialogfenster öffnet sich und zeigt die Bibliotheksinhalte auf der Webseite von BIMobjects an. 4. Suchen Sie nach Zubehör, indem Sie durch die Bibliotheken scrollen oder nach Suchbegriffen, Herstellern, Produktfamilie, Datum u.a. filtern. 5. Klicken Sie auf ein Objekt, um mehr Details dazu anzuzeigen. Die verfügbaren Funktionen und die Anzeige jedes Objekts hängt von der Produktart und vom Hersteller ab. 6. Klicken Sie auf Downloads und wählen Sie das gewünschte Dateiformat. Sie können folgende Formate wählen: Vector- works, AutoCAD, SketchUp oder 3ds. Tipp: Die besten Resultate erzielen Sie mit Vectorworks- Objekten, danach – in absteigender Reihenfolge – mit AutoCAD, SketchUp und schließlich 3ds. 7. Ist die Datei heruntergeladen, klicken Sie an die Stelle, an der das Objekt eingefügt werden soll. Das Objekt wird als Symboldefinition zur aktuellen Datei hinzugefügt. Die Daten des aktivierten BIMobjects werden in der Infopalette angezeigt.  Tipp: Über die Methode Benutzereinstellungen  können Sie festlegen, wohin die Objekte gespeichert und ob 3D-Objekte in Auto-Hybridobjekte umgewandelt werden sollen. Tipp: Über den Befehl Bearbeiten im Kontextmenü können Sie das heruntergeladen Objekt bearbeiten (z. B. Farben zuweisen oder zusätzliche Elemente zeichnen).
  7. Ausgangssituation Duplikate lassen sich in Vectoroworks auf viele verschiedene Arten erzeugen. Welche Methode die effizienteste ist, hängt von der jeweiligen Aufgabenstellung ab. Lesen Sie in den Tipps und Tricks Nr. 88 bis 91, wie Sie mit den Werkzeugen „Aktivieren“, „Verschieben“ und „Versetzen“ und mit dem Befehl „Duplizieren und Anordnen“ Duplikate erzeugen, um bestimmte Werte verschieben, an bestimmte Punkte setzen oder mehrere Duplikate gleichmäßig anordnen können. Der Befehl „Duplizieren und Anordnen“ eignet sich besonders, um Duplikate in Zeilen, Spalten oder kreisförmig anzuordnen. Arbeitsweise 1. Aktivieren Sie das Objekt, das dupliziert werden soll, und wählen Sie den Befehl „Duplizieren und Anordnen“ (Menü „Bearbeiten“). 2. Wählen Sie im Einblendmenü „Anordnung“ des Dialogfensters „Duplizieren und Anordnen“, ob das Duplikat linear (entlang einer Linie), rechteckig (in Spalten und Zeilen) oder kreisförmig angeordnet werden soll. Die Einstellungen im Dialogfenster passen sich entsprechend an. 3. Nehmen Sie die Einstellungen für die Anzahl der Duplikate, Abstandswerte, Winkel usw. ein. Die Duplikate werden erzeugt, sobald Sie das Dialogfenster schließen. ACHTUNG: Der Abstandswert bezieht sich nicht auf den Abstand zwischen den Außenkanten, sondern beinhaltet das Objektmaß plus den Abstand zwischen den einzelnen Duplikaten. Tipp: Sie können mit dem Befehl „Duplizieren und Anordnen“ auch Objekte in Wänden duplizieren. Im Dialogfenster können Sie dann die Richtung bestimmen, in die das Objekt dupliziert wird, sowie Anzahl und Abstand der Duplikate. Linear anordnen Wollen Sie die Duplikate linear anordnen, kann die Richtung der Duplikate durch Eingabe von Koordinaten oder mit dem nächsten Mausklick festgelegt werden: In Spalten anordnen Wollen Sie die Duplikate in Spalten anordnen, wählen Sie die Anordnung „Rechteckig“ und geben Sie die Anzahl der Spalten und Zeilen sowie den gewünschten Abstand ein. Kreisförmig anordnen Wählen Sie eine kreisförmige Anordnung, wird eine beliebige Anzahl von Duplikaten im Kreis um ein Rotationszentrum erzeugt. Bestimmen Sie das Rotationszentrum durch die Eingabe von Koordinaten oder den nächsten Mausklick und geben Sie ggf. einen Rotationswinkel ein.
  8. Ausgangssituation Duplikate lassen sich in Vectoroworks auf viele verschiedene Arten erzeugen. Welche Methode die effizienteste ist, hängt von der jeweiligen Aufgabenstellung ab. Lesen Sie in den Tipps und Tricks Nr. 88 bis 91, wie Sie mit den Werkzeugen „Aktivieren“, „Verschieben“ und „Versetzen“ und mit dem Befehl „Duplizieren und Anordnen“ Duplikate erzeugen, um bestimmte Werte verschieben, an bestimmte Punkte setzen oder mehrere Duplikate gleichmäßig anordnen können. Das Werkzeug „Versetzen“ eignet sich besonders, wenn Sie viele Duplikate eines Objekts an bestimmten Stellen der Zeichnung einsetzen wollen, da mit jedem Klick ein Duplikat an der angeklickten Stelle eingesetzt wird. Arbeitsweise 1. Aktivieren Sie das Objekt, das dupliziert werden soll. 2. Aktivieren Sie das Werkzeug „Versetzen“ und bestimmen Sie im Dialogfenster „Punkt festlegen“ (Öffnen über letzte Methode ), welcher Punkt des Objekts an die angeklickte Stelle gesetzt werden soll. 3. Schalten Sie die zweite Methode „Duplikat versetzen“ ein, damit nicht das Originalobjekt, sondern ein Duplikat verschoben wird. TIPP: Ist die zweite Methode nicht eingeschaltet, können Sie auch einfach die Alt-Taste (Mac) bzw. Kontrolltaste (Windows) drücken, um ein Duplikat statt des Originals zu verschieben.
  9. Ausgangssituation Duplikate lassen sich in Vectoroworks auf viele verschiedene Arten erzeugen. Welche Methode die effizienteste ist, hängt von der jeweiligen Aufgabenstellung ab. Lesen Sie in den Tipps und Tricks Nr. 88 bis 91, wie Sie mit den Werkzeugen „Aktivieren“, „Verschieben“ und „Versetzen“ und mit dem Befehl „Duplizieren und Anordnen“ Duplikate erzeugen, um bestimmte Werte verschieben, an bestimmte Punkte setzen oder mehrere Duplikate gleichmäßig anordnen können. In diesem Tipp und Trick zeigen wir, wie Sie mit dem Verschieben-Werkzeug Duplikate erzeugen. Diese Methode eignet sich besonders dazu, ein oder sehr viele Duplikate um einen bestimmten Wert zu verschieben, der sich aus der Zeichnung ergibt. Arbeitsweise Duplizieren und versetzen Mit dem Werkzeug „Verschieben“ lassen sich nicht nur Objekte verschieben, sondern auch Duplikate erzeugen und um einen bestimmten Abstand vom Original einsetzen. 1. Aktivieren Sie erst das Objekt, das dupliziert werden soll, und dann das Verschieben-Werkzeug und dessen erste Methode. TIPP: Haben Sie das Werkzeug „Verschieben“ bereits aktiviert, bevor Sie ein Objekt aktiviert haben, können Sie das Objekt nachträglich mit gedrückter Befehlstaste (Mac) bzw. Alt-Taste (Windows) aktivieren. 2. Schalten Sie die vierte Methode „Original erhalten“ ein, damit nicht das Originalobjekt, sondern ein Duplikat verschoben wird. Geben Sie im Feld „Anzahl Duplikate“ mindestens den Wert „1“ ein. TIPP: Ist die vierte Methode nicht eingeschaltet, können Sie auch einfach die Alt-Taste (Mac) bzw. Kontrolltaste (Windows) drücken, um ein Duplikat statt des Originals zu verschieben. 3. Ziehen Sie eine Leitlinie, die die Länge und Richtung definiert, um die das Duplikat verschoben werden soll. Klicken Sie dazu auf den Anfangs- und den Endpunkt der Leitlinie. Diese muss dabei nicht auf den zu verschiebenden Objekten liegen. So können Sie z. B. Duplikate eines Stuhls um denselben Abstandswert verschieben, den bereits zwei andere Stühle zueinander aufweisen. 4. Wollen Sie mehr als ein Duplikat erzeugen, geben Sie in derMethodenzeile im Textfeld „Anzahl Duplikate“ den gewünschten Wert ein. Duplizieren und gleichmäßig verteilen Sie können mit dem Verschieben-Werkzeug auch Duplikate eines Objekts gleichmäßig entlang der Leitlinie verteilen. Das letzte Duplikat wird am Ende der Leitlinie platziert. 1. Aktivieren Sie das Objekt, das dupliziert werden soll, und die zweite Methode des Verschieben-Werkzeugs, „Duplikate verteilen“. 2. Geben Sie in der Methodenzeile die gewünschte Anzahl Duplikate ein. 3. Klicken Sie mit gedrückter Alt-Taste (Mac) bzw. Kontrolltaste (Windows) auf das Objekt und ziehen Sie eine Leitlinie in der gewünschten Länge. TIPP: Wollen Sie genaue Werte eingeben statt Ausrichtpunkte aus der Zeichnung abzugreifen, können Sie Abstand und Winkel des Duplikats vom Original in der Objektmaßanzeige eingeben. 4. Klicken Sie, um die Duplikate entlang der Leitlinie zu verteilen.
  10. Ausgangssituation Duplikate lassen sich in Vectoroworks auf viele verschiedene Arten erzeugen. Welche Methode die effizienteste ist, hängt von der jeweiligen Aufgabenstellung ab. Lesen Sie in den Tipps und Tricks Nr. 88 bis 91, wie Sie mit den Werkzeugen „Aktivieren“, „Verschieben“ und „Versetzen“ und mit dem Befehl „Duplizieren und Anordnen“ Duplikate erzeugen, um bestimmte Werte verschieben, an bestimmte Punkte setzen oder mehrere Duplikate gleichmäßig anordnen können. In diesem Tipp und Trick zeigen wir, wie man mit dem Aktivieren-Werkzeug ganz einfach und schnell Duplikate erstellt, ohne dass dafür ein eigenes Werkzeug oder ein Befehl benötigt wird. Dies ist vermutlich die schnellste Methode, um ein einzelnes oder einige wenige Duplikate zu erzeugen. Arbeitsweise 1. Stellen Sie sicher, dass in den Programmeinstellungen die Option „Duplikate verschieben“ eingeschaltet ist. Dadurch merkt sich Vectorworks, um welchen Wert und in welche Richtung das letzte Duplikat verschoben wurde, und verschiebt alle weiteren mit dem Duplizieren-Befehl erzeugten Duplikate um denselben Wert. 2. Klicken Sie mit gedrückter Alt-Taste (Mac) bzw. Kontrolltaste (Windows) auf das Objekt, das dupliziert werden soll, und verschieben Sie das Duplikat an die gewünschte Stelle. ACHTUNG: Sie können die Alt-Taste bzw. Kontrolltaste auch noch drücken, wenn Sie bereits begonnen haben, ein Objekt zu verschieben. Entscheidend ist, dass Sie die Alt-Taste bzw. Kontrolltaste in dem Moment drücken, in dem Sie die Maustaste wieder loslassen. 3. Weitere Duplikate können Sie jetzt mit der Tastenkombination D (Mac) / D (Windows) (Befehl „Duplizieren“) erzeugen. Diese werden immer um den gleichen Wert wie das erste Duplikat verschoben. Wollen Sie während des Duplizierens mit dem Mausrad zoomen oder den Bildschirm-Ausschnit verschieben, müssen Sie die Maustaste loslassen, was aber das Duplikat bereits in die Zeichnung einsetzt. Um das zu verhindern, gibt es einen Trick: 1. Klicken Sie mit gedrückter Alt-Taste (Mac) bzw. Kontrolltaste (Windows) auf das Objekt, das dupliziert werden soll, und beginnen Sie es zu verschieben. 2. Drücken Sie die Tabulatortaste. Jetzt können Sie die Maustaste loslassen und mit dem Mausrad zoomen, den Bildausschnitt verschieben und natürlich auch Werte in die Objektmaßanzeige eingeben. 3. Drücken Sie wieder die Alt-Taste (Mac) bzw. Kontrolltaste (Windows), verschieben Sie das Duplikat an die gewünschte Stelle und klicken Sie ein zweites Mal.Tipp: Schalten Sie in den Programmeinstellungen die Option „Duplizieren am Ort mit Wahltaste (Mac) / Kontrolltaste (Windows) zulassen“ aus. So verhindern Sie, dass Sie Duplikate am gleichen Ort erstellen, wenn Sie versehentlich bei gedrückter Wahltaste/Kontrolltaste auf ein Objekt klicken. Wollen Sie dann ein Duplikat an der gleichen Stelle erzeugen, verwenden Sie die Befehle „Kopieren“ und „Einfügen an Originalposition“. Hof Löpke.vwx
  11. Ausgangssituation Nach der Installation von Vectorworks können Sie umfangreiche Zubehör-Bibliotheken mit der Option „Bibliotheken herunterladen und installieren“ herunterladen. Mit dem Befehl „Download Bibliotheken“ können Sie Ihre Bibliotheken aber auch jederzeit nachträglich herunterladen oder ergänzen. Arbeitsweise Nach der Installation von Vectorworks werden Sie gefragt, ob Sie die Zubehör-Bibliotheken herunterladen wollen. Bestätigen Sie dies, öffnet sich der „Bibliotheken-Downloadmanager“. Wollen Sie die Bibliotheken nicht direkt nach der Installation, sondern erst später herunterladen, können Sie den Download-Manager jederzeit mit dem Befehl „Download Bibliotheken“ im Menü „Hilfe“ in Vectorworks öffnen oder das Programm „Bibliotheken-Downloadmanager“ im Vectorworks-Programmordner starten. Klicken Sie auf den Knopf „Alle installieren“ ganz oben rechts im Dialogfenster, werden sämtliche Zubehör-Bibliotheken heruntergeladen und in den Ordner „Bibliotheken“ im Vectorworks-Programmordner installiert. Die gesamten Bibliotheken haben eine Größe von ca. 5 GB. Aus diesem Grund kann es eine Weile dauern, bis alles heruntergeladen ist. Sie können aber auch nur die Bibliotheken bestimmter Kategorien (z. B. „Architektur und Innenausbau“, „Landschaft und Außenbereich“ oder „Renderworks“) installieren oder sogar nur einzelne Bibliotheken wie z. B. „Spielgeräte und Sportstätten“. Ist eine Bibliothek installiert, wird statt des Knopfs „Installieren“ der Status „Installiert“ angezeigt. Mit dem Programm „Bibliotheken-Downloadmanager“ können auch Aktualisierungen von Bibliotheken heruntergeladen werden. Sobald es eine neuere Fassung einer Bibliothek gibt, wird im Downloadmanager statt dem Status „Installiert“ wieder der Knopf „Installieren“ angezeigt. ACHTUNG: Wollen Sie Änderungen an Zubehör in den Bibliotheken vornehmen, sollten Sie zuerst die entsprechende Datei in Ihren Vectorworks-Benutzerordner kopieren und die Änderungen dort vornehmen. Sonst kann es sein, dass Ihre Fassung der Bibliothek bei einer Aktualisierung des Zubehörs überschrieben wird. Bibliotheken ohne Internetzugang installieren Haben Sie oder Ihre Mitarbeiter keinen Zugang zum Internet, können Sie auch Bibliothekspakete von Ihrer Festplatte, einer DVD oder einem USB-Stick installieren. Wählen Sie dazu im Bibliotheken-Downloadmanager im Menü „Benutzerdefinierte Installation“ den Befehl „Bibliothek von eigenem Datenträger installieren“ und navigieren Sie zum gewünschten Datenträger. Die Bibliothekspakete können von ComputerWorks angefordert werden. VW2015_Tipp086_Bibliotheken_herunterladen.pdf
  12. Professionelle CAD- & BIM-Anwendungen sollten immer den Hochleistungsprozessor zugewiesen bekommen. Moderne Notebooks sind oft mit zwei Grafikprozessoren ausgestattet. Professionelle CAD- & BIM- Anwendungen stellen besondere Ansprüche an die Grafikkarte und sollten daher immer den Hochleistungsprozessor zugewiesen bekommen. VW2015_Tipp084_Grafikkarte_2.pdf
  13. Aktualisieren Sie den Grafikkartentreiber regelmäßig und optimieren Sie damit die Leistung von Vectorworks. Professionelle CAD- und BIM-Anwendungen stellen besondere Ansprüche an die Grafikkarte des Computers. Veraltete Gerätetreiber können eine Vielzahl von Problemen (z. B. Stabilität) mit den installierten Programmen auslösen. Aktualisieren Sie daher den Grafikkartentreiber regelmäßig und optimieren Sie damit die Leistung von Vectorwork VW2015_Tipp083_Grafikkarte_1.pdf
  14. Ausgangssituation Wollen Sie eine Folie zeichnen (z. B. eine Sperrschicht oder Dampfsperre) eignet sich dafür am besten die Linienart „Folie“ aus der Attributpalette. Sie können diese Linienart beliebig an Ihre Bedürfnisse anpassen. Arbeitsweise Folien anlegen 1. Zeichnen Sie mit dem Werkzeug „Polygon“ oder „Gerade“ die gewünschte Form der Folie. 2. Wählen Sie in der Attributpalette im Einblendmenü „Stift“ den Eintrag „Linienart“. 3. Wählen Sie dann im Einblendmenü „Linienart“ die Linienart „Linie Folie“. Folie als „Klassenstil“ Sie können die Linienart „Folie“ auch als Klassenstil definieren. Auf diese Weise werden alle Objekte in dieser Klasse sofort mit dieser Linienart ausgestattet.. Folie bearbeiten Folien lassen sich einfach und schnell ändern: • Segmentlänge oder Attribute ändern: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Folien-Linienart in der Zubehörpalette und wählen Sie den Befehl „Bearbeiten“. Aktivieren Sie im Dialogfenster „Linienart bearbeiten“ die Option „Geometrie“. Vectorworks wechselt in den Bearbeitenmodus. Verlängern oder verkürzen Sie dort die Segmentlänge der Folie, ändern Sie die Füllfarbe usw. • Folien auf anderer Seite der Leitlinie zeichnen: Wollen Sie nur ein Objekt ändern, aktivieren Sie im Dialogfenster „Linienartzuweisung“ die Option „Vertikal spiegeln“. Wollen Sie die Linienart grundsätzlich bearbeiten, verschieben Sie im Bearbeiten-Modus die Segmente der Folie auf die andere Seite der Leitlinie. • Folien verbinden: Aktivieren Sie die gewünschten Folien und wählen Sie den Befehl „Verbinden“ (Menü „Ändern“). Tipp: Folien, die aus anderen Programmen, z. B. über den DXF-Import, als Polylinien importiert wurden, werden möglicherweise nicht korrekt dargestellt. Sie können diese mit dem Befehl „In Polygon umwandeln“ (Menü „Ändern“ → Untermenü „Objekte umwandeln“) in Polygone umwandeln. Tipp: Die Segmente einer Folie sollten nicht länger sein, als die kürzeste Strecke des Objekts, dem die Linienart zugewiesen wurde. VW2015_Tipp081_Linienart_Folie.pdf
  15. Suchtext: Ausgangssituation Objekte mit mehreren Segmenten (z. B. Polylinien, Wände, Räume, Böden, Pfadkörper, Objektfüllungen und alle anderen Pfadobjekte) lassen sich mit Hilfe der Taste „C“ bequem während des Zeichnens schließen. Arbeitsweise Beim Zeichnen von Polylinien, Wände und ähnlichen Objekten können Sie jederzeit die Taste „C“ drücken. Daraufhin werden sämtliche Pfadobjekte geschlossen, genauso, wie wenn Sie mit dem Mauszeiger auf den Anfangspunkt des Objekts klicken. Wie genau ein Objekt mit der Taste „C“ geschlossen wird, hängt davon ab, an welcher Stelle sich der Zeiger gerade befindet. Die Position des Zeigers kann nämlich zu unterschiedlichen Ergebnissen führen: Befindet sich der Zeiger beim Drücken der Taste „C“ auf dem zuletzt gesetzten Punkt, wird das Objekt direkt geschlossen. Auf diese Weise sparen Sie sich, mit dem Zeiger auf den Startpunkt des Objekts zu klicken. Haben Sie bereits begonnen, ein neues Segment zu zeichnen, wenn Sie die Taste „C“ drücken, wird dieses verlängert, wobei es seinen Winkel beibehält, und dann im rechten Winkel ein zusätzliches Segment gezeichnet, das auf dem Anfangspunkt des Objekts endet. Wollen Sie das zuletzt gezeichnete Segment eines Objekts direkt mit dem Startpunkt verbinden, müssen Sie darauf achten, dass sich der Zeiger genau auf dem letzten Eckpunkt befindet. Liegt der Zeiger nicht auf dem zuletzt gesetzten Punkt, wird nach dem Drücken der Taste „C“ der Winkel des letzten Segments beibehalten und es kann zu ungewollten Ergebnissen kommen, die manchmal erst sichtbar werden, wenn Sie die Ansicht vergrößern. Tipp: Das Tastenkürzel für das Schließen von Objekten können Sie im Dialogfenster „Arbeitsumgebung anpassen“ ändern (Menü „Extras → Befehl „Arbeitsumgebung anpassen“).
  16. Tastenkürzel-Übersicht Mit Tastenkürzeln können Sie Vectorworks schnell und komfortabel bedienen. Das spart Zeit und erhöht die Produktivität. In der Liste sind die wichtigsten Tastenkürzel für Werkzeuge, Befehle, uvw. in einer Übersicht zusammengefasst. VW2014_Tastenkuerzel.pdf
  17. Suchtext: Ausgangssituation Sie möchten mit Vectorworks eine Grafik freistellen bzw. beschneiden und z. B. auf eine Wand oder einen Layoutplan legen. Rasterbilder lassen sich ab Vectorworks 2014 sehr einfach mit dem Befehl „Begrenzung bearbeiten“ (Menü „Ändern“) mit Rechtecken, Kreisen usw. beschneiden. Rasterbild importieren Importieren Sie eine Grafik, indem Sie den Befehl „Import Rasterbild“ (Menü „Datei“ → „Import“) benutzen. Im Dialogfenster „Rasterbild importieren“ wählen Sie ein Bild aus. Im folgenden Dialogfenster „Einstellungen Import Rasterbilder“ definieren Sie die Kompressionsmethode (z. B. PNG für eine höhere Qualität). Rasterbild bearbeiten und freistellen Wenn Sie in der Attributpalette die Füllung „Leer“ wählen, wird im Rasterbild die Farbe „Weiß“ transparent. Bei vollflächigen, farbigen Pixelbildern genügt dieser Effekt oft, um sie freizustellen. Ist allerdings im Logo selbst Weiß vorhanden, wird es auch an dieser Stelle durchsichtig und der Hintergrund ist zu sehen. Sie müssen in solchen Fällen das Rasterbild beschneiden, um es sauber freizustellen. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor: 1. Aktivieren Sie das Rasterbild und wählen Sie den Befehl „Begrenzung bearbeiten“ (Menü „Ändern“ → „Gruppen“). Sie können stattdessen auch auf das Rasterbild doppelklicken. Vectorworks wechselt in den Bearbeitenmodus, erkennbar am orangefarbenen Rahmen. 2. Aktivieren Sie das Werkzeug, mit dem Sie die Form der Begrenzung zeichnen wollen (z. B. Radiusrechteck, Kreis, Polygon). Zeichnen Sie die einzelnen Umrisse des Rasterbildes nach. Aktivieren Sie alle Begrenzungen und erzeugen Sie mit dem Befehl „Flächen zusammenfügen“ (Menü „Ändern“) eine Polylinie. 3. Schließen Sie den Bearbeitenmodus mit einem Klick auf den Knopf „Rasterbild Begrenzung verlassen“ rechts oben im Zeichenfenster. Das Logo ist jetzt freigestellt. Fügen Sie mit einem Schatten noch einen plastischen Effekt hinzu. Wechseln Sie dazu in den Bearbeitenmodus und aktivieren Sie die begrenzende Polylinie. Kopieren Sie die Linie in die Zwischenablage und schließen Sie den Bearbeitenmodus. Fügen Sie jetzt die Polylinie ein, stellen Sie die Füllung auf „Solid“ und wählen Sie eine Farbe. Schieben Sie das Duplikat mit einigen Millimetern Versatz hinter das Logo. VW2014_Tipp073_Rasterbilder_freistellen.pdf
  18. Suchtext: Ausgangssituation Sie möchten z. B. Ihren Grundriss oder Ihre Ansichtspläne attraktiver gestalten. Mit Hilfe von Verläufen lassen sich sehr einfach visuelle Effekte erzielen, wie z. B. Fensterglas, ein Hintergrundhimmel, Wasser im Gartenteich, runde Stahlkamine oder Tischbeine. Arbeitsweise Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie Sie mit Hilfe eines Verlaufs einen Himmel für den Hintergrund Ihrer Zeichnung erzeugen können. Doppelklicken Sie in der Zubehörpalette an eine leere Stelle in der Vorschau und wählen Sie im erscheinenden Dialogfenster die Option „Verlauf“. Klicken Sie im erscheinendenDialogfenster „Verlauf bearbeiten“ auf den rechten Regler (1) und ersetzen Sie die schwarze Farbe durch ein Blau. Geben Sie einen Namen ein (2) und schließen Sie das Dialogfenster. Der Verlauf wird erzeugt und in der Zubehörpalette angezeigt. Zeichnen Sie nun für den Hintergrundhimmel ein Rechteck in der gewünschten Größe. Aktivieren Sie das Rechteck und wählen Sie in der Attributpalette die Füllung „Verlauf“ sowie den Verlauf mit dem Namen „Hintergrundhimmel“. Jetzt muss noch die Richtung des Verlaufs geändert werden. Aktivieren Sie dazu das Werkzeug „Füllung und Material bearbeiten“ und rotieren Sie die rote Referenzlinie in eine senkrechte Position, so dass der Verlauf von oben nach unten verläuft. Stellen Sie das Rechteck in den Hintergrund Ihrer Zeichnung (Menü „Ändern“ → Untermenü „Anordnen“ → Befehl „In den Hintergrund“). VW2014_Tipp069_Visuelle_Effekte_mit_Verläufen.pdf
  19. Suchtext: Ausgangssituation Mit dem Befehl „Plan rotieren“ im Menü „Ansicht“ (oder mit dem gleichnamigen Knopf in der Darstellungszeile) können Sie die ganze Zeichnung so auf dem Bildschirm drehen, dass schräg stehende Objekte horizontal angezeigt werden. Bei einem Gebäude mit zwei Flügeln können Sie so abwechselnd den einen oder den anderen Gebäudeteil horizontal anzeigen und sich so das Zeichnen erleichtern. Dabei ist es von größter Wichtigkeit, dass Sie beim Hin- und Herwechseln zwischen verschiedenen Rotationsdarstellungen immer den absolut gleichen Rotationswinkel verwenden. Wenn Sie hier einen Fehler machen, kommt es zu Ungenauigkeiten, die gravierende Konsequenzen haben können. Arbeitsweise Mit diesen Tipps rotieren Sie die Zeichnung immer zuverlässig in die genau gleiche Lage. Der erste und wichtigste Tipp: Greifen Sie den Rotationswinkel höchstens einmal über bestehende Punkte der Zeichnung ab. Gehen Sie wie folgt vor: ● Geben Sie den Winkel für die Rotation des Plans in das Textfeld „Planrotation“ in der Darstellungszeile von Hand ein. ● Speichern Sie eine Planrotation als gesicherte Darstellung ab und rufen Sie diese bei Bedarf wieder auf. Mit dem Befehl „Darstellung sichern“ im Menü „Ansicht“ oder über das Einblendmenü in der Darstellungszeile kann man die Planrotation unter einem Namen sichern und dann immer wieder aufrufen. Wenn Sie über die gesicherte Darstellung nur eine Planrotation aufrufen wollen, schalten Sie im Dialogfenster „Darstellung sichern“ absolut alle Optionen außer der Checkbox „Ansicht sichern“ aus. ● Greifen Sie den Rotationswinkel nicht einfach mit dem Knopf „Plan rotieren“ und zwei Klicks auf beliebige Punkte in der Zeichnung ab. Zeichnen Sie stattdessen z. B. eine Hilfslinie, die neben der Zeichnung liegt und verwenden Sie deren Anfangs- und Endpunkt als Punkte für die Rotation. So greift jeder an der Zeichnung beteiligte Planer immer exakt die gleichen Winkelmaße ab und richtet auch nicht aus Versehen an ganz knapp daneben liegenden Fangpunkten aus. ● Und wollen Sie wider besseres Wissen und trotz unserer Empfehlungen den Rotationswinkel an bestehenden Punkten in der Zeichnung abgreifen, benutzen Sie dabei unbedingt die Lupenfunktion mit Taste „Y“. Damit vergrößern Sie einen Ausschnitt der Zeichnung und reduzieren so wenigstens das Risiko, aus Versehen einen falschen Fangpunkt zu erwischen. Tipp Erweitern Sie die Anzeige der Dezimalstellen von Winkeln für eine bessere Kontrolle der Winkelgenauigkeit auf vier oder mehr Nachkommastellen („Datei“ –› „Dokument Einstellungen“ –› „Einheiten“ –› „Winkel-Einheit“). VW2012_Tipp060_Planrotation.pdf
  20. Suchtext: In Vectorworks 2013 gibt es zwei Exportbefehle für CINEMA 4D (Menü „Datei“ → Untermenü „Export“). Der erste Befehl „Export CINEMA 4D (nur 3D)“ erzeugt eine Datei im .c4d-Format und speichert sie an einer gewünschten Stelle ab. So lassen sich alle 3D-Objekte einer Modellansicht oder alle 3D-Objekte der aktiven Ebene im CINEMA 4D-Format exportieren und dann in CINEMA 4D rendern oder weiter bearbeiten. Mit dem zweiten Befehl „Mit CINEMA 4D öffnen (nur 3D)“ können Sie den Inhalt einer Vectorworks-Datei auch in ein bestehendes CINEMA 4D-Dokument übertragen und dieses so aktualisieren. Dazu muss die zu aktualisierende CINEMA 4D-Datei lediglich in CINEMA 4D geöffnet sein. Was wird an CINEMA 4D übergeben? Sowohl die Vectorworks-Ebenen- als auch die Klassenstruktur werden verlustfrei an CINEMA 4D übergeben, daneben auch die in Vectorworks vergebenen Farben und Materialien, Lichtquellen, Umgebungen, Rendereinstellungen und HDRIInformationen. Selbst Objektstrukturen bleiben erhalten, also alle Gruppen und Symbole. Das Modell bzw. Rendering in CINEMA 4D sieht nahezu genauso aus wie in Vectorworks. Und da alle Ebenen, Klassen, Gruppen, Symbolinformationen etc. in CINEMA 4D zur Verfügung stehen, ist eine weitere Bearbeitung sehr effizient. Planstruktur Vectorworks-Ebenen werden als CINEMA 4D-Null-Objekte exportiert. Vectorworks-Klassen werden zu CINEMA 4DEbenen. Die Ebenen- und Objektnamen sowie Objekttypen werden beibehalten. Damit lassen sich auch in CINEMA 4D Planbestandteile sehr effizient ein- und ausblenden, wie z. B. einzelne Geschosse oder alle Möbel. Vectorworks-Symbole werden als Instanz-Objekte an CINEMA 4D übergeben, die in ihrer Funktion den Vectorworks-Symbolen entsprechen. Auch verschachtelte Gruppen und Symbole werden mit dem CINEMA 4D-Export perfekt übertragen. Materialien zuweisen Sie können in Vectorworks Materialien, Farben, Klassen oder ein anderes Strukturmittel verwenden, um Texturen für CINEMA 4D zu definieren. Es bietet sich aber an, direkt Renderworks-Materialien zu verwenden (sofern Sie Renderworks besitzen). Man kann aber auch problemlos einem Objekt eine Farbe zuweisen und erst in CINEMA 4D die Farbe mit einem Material ersetzen. Sie können ebenso allen Objekten einer Klasse in CINEMA 4D in einem Schritt ein Material zuweisen. Objekte können also auf verschiedenste Arten und sehr rationell auch nachträglich in CINEMA 4D materialisiert werden. Nachträgliche Änderungen Wenn ein Material in CINEMA 4D zugewiesen oder geändert wurde, bleibt dies auch erhalten, wenn in der Vectorworks-Datei Änderungen vorgenommen und in die CINEMA 4D-Datei übertragen wurden. Objekte können in Vectorworks verschoben, gelöscht oder ergänzt werden. Diese Änderungen werden beim Aktualisieren mit dem Befehl „Mit CINEMA 4D öffnen (nur 3D)“ in CINEMA 4D übernommen, ohne dass Änderungen an Materialien oder Lichtquellen aus CINEMA 4D verloren gehen. Das gilt auch für in CINEMA 4D neu hinzugefügte Objekte, wie z. B. Bäume, Möbel oder einen Himmel. VW2013_Tipp056_CINEMA-Schnittstelle.pdf
  21. Suchtext: Ausgangssituation Sie haben Ihr Vectorworks-Modell mit dem Befehl „Export CINEMA 4D (nur 3D)“ in CINEMA 4D exportiert und wollen die Objekte in CINEMA 4D mit hochwertigen Materialien aus der CINEMA-4D-Bibliothek versehen. Dabei gibt es verschiedene Vorgehensweisen, die jeweils unterschiedliche Vor- und Nachteile haben. Arbeitsweise Haben Sie in Vectorworks z. B. Ihren Außenwänden ein Material, eine Klasse oder eine Farbe namens „Grau“ zugewiesen, wird in CINEMA 4D ein Material mit dem gleichen Namen angelegt. In CINEMA 4D können Sie jetzt sehr einfach alle Objekte, die das Material „Grau“ haben, mit einer hochwertigen CINEMA-4D-Betontextur versehen. Dafür gibt es drei verschiedene Vorgehensweisen: Material ersetzen Sie ersetzen das Vectorworks-Material komplett durch ein CINEMA 4D-Material (z. B. „Beton“). Ziehen Sie dazu im Material Manager (üblicherweise unten im Programmfenster) mit gedrückter Alt-Taste das Material „Beton“ auf das Material „Grau“. Das Material „Grau“ wird durch das Material „Beton“ersetzt. Diese Vorgehensweise hat allerdings den folgenden Nachteil: Nehmen Sie nachträgliche Änderungen an der Vectorworks- Datei vor und aktualisieren das bereits in CINEMA 4D bearbeitete Modell mit dem Befehl „Mit CINEMA 4D öffnen“, behalten die in Vectorworks dazugezeichneten Objekte das Material „Grau“ und erhalten nicht automatisch das Material „Beton“. Material ändern Sie können Objekten mit dem Material „Grau“ auch ein CINEMA-4D-Material zuweisen, indem Sie im Material Manager mit gedrückter Alt-Taste und zusätzlich gedrückter Kontrolltaste das Material „Beton“ auf das Material „Grau“ ziehen. Das Material „Grau“ wird dann nicht ersetzt, sondern so geändert, dass es genau gleich aussieht wie das Material „Beton“. Sie erkennen dies daran, dass es die Eigenschaften des Materials „Beton“ erhält, aber seinen Namen beibehält. Auf die gleiche Weise wird ein Material übrigens geändert, wenn Sie das Material mit den gewünschten Eigenschaften aus dem Content Browser (üblicherweise rechts im Programmfenster) auf ein Material im Material Manager ziehen. Der Vorteil dieser Methode: Wenn Sie das Modell in Vectorworks nachbearbeiten und die Änderungen mit dem Befehl „Mit CINEMA 4D öffnen“ in CINEMA 4D übertragen, werden auch neue oder bearbeitete Objekte mit dem Material „Grau“ automatisch mit dem CINEMA-4D-Beton dargestellt. Material mit dem Befehl „Material Exchange“ austauschen Sie tauschen mit dem Befehl „Material Exchange“ (Menü „Funktion“ im Material Manager) auf einen Schlag alle Materialien in einer CINEMA-4D-Datei durch gleichnamige Materialien aus einer anderen Datei aus. Sie können zu diesem Zweck eine Vorgabematerial-Datei mit Ihren perfekten Materialien für Parkett, Beton, Glas usw. anlegen. Sie müssen nur darauf achten, dass die Vectorworks-Materialien/Farben/Klassen, die Ihren Objekten zugewiesen sind, dieselben Namen haben wie die „perfekten“ Materialien in der Vorgabedatei. Bei dieser Vorgehensweise werden die Materialien übrigens geändert und nicht ersetzt, was den Vorteil hat, dass neue Objekte aus Vectorworks automatisch mit dem richtigen CINEMA-4DMaterial dargestellt werden. In Vectorworks 2013 gibt es zwei Exportbefehle für CINEMA 4D (Menü „Datei“ → Untermenü „Export“). Weitere Informationen zur Funktionsweise der beiden Befehle finden Sie im Tipp und Trick Nr. 56. Wie in Vectorworks Materialien für den CINEMA-4D-Export definiert werden, wird in Tipp und Trick Nr. 66 ausführlich erläutert. VW2013_Tipp066_CINEMA-Material uebergeben.pdf
  22. Suchtext: Material an CINEMA 4D übergeben Sie wollen ein Modell aus Vectorworks in CINEMA 4D exportieren und dort die Qualität spezieller CINEMA 4D-Materialien für hochwertige 3D-Renderings nutzen. Es gibt verschiedene Varianten, wie Sie bereits in Vectorworks definieren können, welchen Objekten später in CINEMA 4D welche Materialien zugewiesen werden: Sie können einem Objekt dazu entweder ein Renderworks-Material zuweisen, es mit einer Farbe versehen oder es in einer speziellen Klasse ablegen. Materialübergabe mit Renderworks Besitzen Sie Renderworks, werden die Materialien, die Sie Objekten zugewiesen haben, verlustfrei nach CINEMA 4D exportiert. Haben Sie z. B. einer Wand ein Renderworks-Material namens „Backstein“ zugewiesen, wird in CINEMA 4D ein Material mit dem gleichen Namen und den gleichen Eigenschaften angelegt. Dieses Material kann dann in CINEMA 4D problemlos weiter bearbeitet oder ersetzt werden. Materialübergabe mit Farbnamen Haben Sie kein Renderworks-Material zugewiesen, können Sie die Materialdefinition auch über die Farbnamen von Objekten steuern. Wurde in Vectorworks einem Objekt eine Farbe mit Namen zugewiesen, dann wird in CINEMA 4D ein Material mit der gleichen Farbe und dem gleichen Farbnamen angelegt. Für eine Wand, die eine rote Farbe mit dem Namen „Rot“ hat, wird z. B. ein Material in der gleichen Farbe erzeugt, das Nummer 66 ebenfalls den Namen „Rot“ hat. Die einfarbigen Materialien können dann in CINEMA 4D durch hochwertige Materialien ersetzt werden. Materialübergabe mit Klassennamen Haben Sie den Objekten in Vectorworks weder ein Material noch eine Farbe mit einem Namen zugewiesen, kann der Klassenname für die Materialdefinition verwendet werden. Dazu müssen Sie für die verwendeten Klassen im Dialogfenster „Klasse bearbeiten“ im Bereich „Graphische Attribute“ die Option „Automatisch zuweisen“ einschalten. Beim Export wird in diesem Fall ein Material mit dem Namen der Klasse angelegt. So erhält eine Wand, die in der Klasse „Wand-Backstein“ abgelegt ist, in CINEMA 4D ein Material mit dem Namen „Klasse Wand-Backstein“. Auf diese Weise kann man allen Objekten einer Vectorworks-Klasse in CINEMA 4D in einem Schritt das gleiche Material zuweisen. Materialübergabe mit Farbnummer Wurde einem Objekt weder ein Material, noch eine Farbe mit Namen und auch keine Klasse mit automatischer Attributzuweisung zugewiesen, wird in CINEMA 4D ein Material mit der gleichen Farbe angelegt, dessen Name die RGB-Werte der Farbe enthält. Für eine Wand, die eine rote Farbe hat, wird z. B. ein Material in der gleichen Farbe mit dem Namen „Farbe (214, 29, 33)“ erzeugt. Wie Sie eine Farbe mit Namen anlegen, ist in der Vectorworks-Hilfe im Kapitel „Attribute“, Abschnitt „Farben“ beschrieben. In Vectorworks 2013 gibt es zwei Exportbefehle für CINEMA 4D (Menü „Datei“ → Untermenü „Export“). Allgemeine Informationen zur Funktionsweise dieser Befehle finden Sie im Tipp und Trick Nr. 56. Wie Sie Materialien in CINEMA 4D nach dem Export am besten ändern oder ersetzen, wird in Tipp und Trick Nr. 67 ausführlich erläutert. VW2013_Tipp066_CINEMA-Material uebergeben.pdf
  23. ComputerWorks

    Vorgabedokument

    Suchtext: Vorgabedokument Ausgangssituation Häufig verwendet man immer wieder dieselben Einstellungen für bestimmte Planarten. Wenn Sie Grundeinstellungen wie Maßstab, Einheiten, Plangröße, Standardklassen etc. beim Start einer neuen Datei nicht immer wieder neu festlegen möchten, legen Sie am besten ein Vorgabedokument mit Einstellungen an, die Sie häufig brauchen. Arbeitsweise Öffnen Sie ein neues Vectorworks-Dokument und wählen bzw. importieren Sie die gewünschten Ebenen, Klassen, Maßstäbe, Standardschraffuren, Farben, Einheiten, aber auch Planelemente wie Planköpfe, Symbole usw. Benennen und speichern Sie das Dokument mit dem Befehl „Als Vorgabe sichern“ im Menü „Datei“. Wir empfehlen Ihnen, Ihr Vorgabedokument im Ordner „Vorgabedokumente“ abzulegen, dann steht es Ihnen beim Anlegen eines neuen Dokuments im Dialogfenster „Neues Dokument“ unter „Kopie von Vorgabe öffnen“ zur Verfügung. Hinweis Sie können auch bestimmen, mit welchen Grundeinstellungen ein neues Dokument geöffnet wird, wenn Sie das Programm Vectorworks starten. Erstellen Sie dazu ein Vorgabedokument wie oben beschrieben und geben Sie ihm den Namen „Vectorworks Vorgabe.sta“. Diese Vorgabedatei wird immer beim Doppelklick auf das Programmsymbol verwendet. VW2013_Tipp064_Vorgabedokument.pdf
  24. . [align=center]Erfahren Sie in einem kurzen Lehrfilm, warum es sehr wichtig ist, dass Sie die Nullpunkte in ihren Projektdateien richtig verwenden.[/align][align=center][video=youtube] [/align] Gr_1.pdfNullpunkt und große Koordinaten Ausgangssitutaion[/b] Der Nullpunkt, auch Ursprung oder Koordinatenursprung genannt, ist der Punkt in einem Koordinatensystem, an dem alle Koordinaten den Wert Null haben. Der Nullpunkt wird für die Anzeige von Koordinaten am Bildschirm (Lineal, Infopalette, Dialogfenster etc.) verwendet. In Vectorworks gibt es drei verschiedene Arten von Nullpunkten: den programminternen Vectorworks-Nullpunkt, den frei definierbaren Benutzernullpunkt und temporäre Nullpunkte. Dieses White Paper soll vor allem eine Anleitung dafür sein, wann und wie Sie einen Benutzer-Nullpunkt definieren müssen. Jedes CAD-Programm benutzt einen feststehenden Nullpunkt für alle gemessenen oder berechneten Werte. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Anwender ihre Objekte in einem Bereich um den programminternen Nullpunkt zeichnen. Trotzdem kommt es in vielen Projekten vor, dass Objekte große Koordinatenwerte aufweisen und dann der Nullpunkt verschoben werden muss – z. B. in der Architektur bei Situationsplänen, in der Stadt- oder Landschaftsplanung oder wenn Sie beispielsweise Dateien als DWG erhalten, deren Objekte große Koordinaten aufweisen. Wichtigste Regeln Die wichtigsten Regeln für Nullpunkte und große Koordinaten sind: 1. Zeichnen Sie Objekte immer im Bereich um den internen Vectorworks-Nullpunkt. 2. Sollen die Objekte in Ihrem Projekt große Koordinaten aufweisen, dann müssen Sie einen Benutzernullpunkt definieren. 3. Liegt eine Zeichnung weit entfernt vom Zeichenblatt (interner Vectorworks-Nullpunkt), dann verschieben Sie immer die Zeichnung auf das Blatt und nie das Zeichenblatt zur Zeichnung. Oder verwenden Sie den Korrekturbefehl „Zeichnung zum Vectorworks-Nullpunkt verschieben“ wie in Abschnitt 2.3 beschrieben. 4. Beachten Sie die Nullpunkte beim Importieren, Kopieren und Referenzieren. Whitepaper Nullpunkte.pdf VW2015_Tipp062_Nullpunkt.pdf
  25. ComputerWorks

    Arbeitsebene

    Suchtext: [align=justify][align=right][align=justify]Zeichnen im 3D-Raum mit der Arbeitsebene Ausgangssituation Dieser Tipp+Trick zeigt Ihnen, wie Sie die Arbeitsebene beliebig in den Raum legen können. Wenn Sie ein Objekt zeichnen, wird dieses auf der Arbeitsebene gezeichnet, und wenn Sie es verschieben, wird es parallel zur Arbeitsebene verschoben. Arbeitsweise Prinzipiell kann man mit der Arbeitsebene auf zwei Arten arbeiten. Die Arbeitsebene kann temporär automatisch an einer Objektfläche ausgerichtet oder über den Befehl „Arbeitsebene festlegen“ von Hand auf einen fest bestimmten Platz gelegt werden. Arbeitsebene automatisch setzen Ist der Ausrichtungsmodus „Automatische Arbeitsebene“ eingeschaltet, springt die Arbeitsebene immer auf die Fläche eines Objekts, die sich unter dem Mauszeiger befindet. Wählen Sie dazu in der Darstellungszeile im Einblendmenü „Aktuelle Objektausrichtung“ den Eintrag „Automatisch“. ACHTUNG: Dies ist nur möglich, wenn die Zeichnung in einer 3D-Ansicht, z. B. „Rechts vorne oben“, angezeigt wird und ein Zeichnenwerkzeug aktiv ist. Dann wird die Fläche eines Objektes unter dem Mauszeiger automatisch zur Arbeitsebene, was an der rosa Farbfüllung zu erkennen ist. Sie können dann auf dieser Fläche direkt zeichnen. Festsetzen einer Arbeitsebene Wenn man Objekte irgendwo schräg in den Raum zeichnen will, verwendet man das Werkzeug „Arbeitsebene festlegen“ (Werkzeuggruppe „Konstruktion“). Sie können die Arbeitsebene mit einem Klick auf eine bestehende Fläche legen. Auf dem Bildschirm wird die Arbeitsebene durch eine rosafarbene Fläche dargestellt. Alternativ können Sie mit dem Aktivieren-Werkzeug auf eine der Achsen der Arbeitsebene klicken und dann mit den roten, blauen und grünen Rotationspunkten die Arbeitsebene drehen, kippen oder an eine andere Stelle verschieben. Alternativ können Sie die Arbeitsebene mit dem Werkzeug „Arbeitsebene festlegen“ fest auf eine beliebige Fläche legen. Eine rosa Farbfüllung in der Objektfläche zeigt, dass die „Automatische Arbeitsebene“ temporär auf der Fläche liegt, über der sich die Maus befindet. Hinweis Der Ausrichtungsmodus „Automatisch“ kann mit Hilfe des Tastenkürzels „A“ jederzeit ein- und ausgeschaltet werden.[/align][/align][/align] VW2012_Tipp059_Arbeitsebene_Forum.pdf
×
×
  • Neu erstellen...