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  1. ComputerWorks

    Grafisches Skripten mit Marionette

    Mit dem Werkzeug "Marionette" steht Ihnen eine Benutzeroberfläche für grafisches Scripten zur Verfügung. Diese ermöglicht es unerfahrenen Anwendern in Vectorworks komplexe Scripts zu erzeugen, ohne die zugrunde liegende Programmiersprache „Python“ verstehen zu müssen. Bei diesem White Paper handelt es sich um ein 40-seitiges Tutorial, das eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung für Marionette anhand von zwei Beispielen enthält. Im ersten Beispiel wird ein Menübefehl erzeugt, mit dem man Klassen umbenennen kann, im zweiten Beispiel ein Marionette-Objekt (eine Rampe). Dabei wird auch der Sinn der einzelnen Nodes erklärt. VW_2018_White_Paper_Marionette.pdf
  2. ComputerWorks

    Türstile

    Ausgangssituation Wollen Sie in einem Modell eine größere Anzahl von Türen einsetzen, die dasselbe Aussehen und dieselbe Bauweise aufweisen, können Sie dafür einen Türstil definieren. Jede Tür, der dieser Stil zugewiesen wurde, weist dann diese Einstellungen auf, zusammen mit individuellen Werten für Maße oder Öffnungsrichtung. Arbeitsweise Türstil anlegen 1. Aktivieren Sie das Werkzeug Tür . Wie Sie sehen, ist zu diesem Zeitpunkt noch kein Stil gewählt. 2. Rufen Sie über die letzte Methode das Einstellungen-Dialogfenster auf. 3. Nehmen Sie die gewünschten Einstellungen vor und klicken Sie auf Tür speichern. Geben Sie im Dialogfenster „Stil anlegen“ den Namen für den Stil ein und wählen Sie optional einen Bibliotheksordner als Speicherort. 4. Schließen Sie das Einstellungen-Dialogfenster mit OK und setzen Sie die Tür in das Modell ein. Gehen Sie auf diese Weise vor, werden sämtliche Einstellungen der Tür durch den Stil bestimmt. Wollen Sie aber z. B. eine Tür spiegeln, müssen Sie mindestens die Öffnungsart vom Stil ausschließen. Türstil ändern 1. Aktivieren Sie eine Tür, die den Stil verwendet, und wählen Sie im Kontextmenü (rechte Maustaste) Stil bearbeiten oder wählen Sie in der Infopalette unter Stil „Bearbeiten“. 2. Das Dialogfenster „Tür bearbeiten“ öffnet sich. Zusätzlich zuden regulären Einstellungen für Türen können Sie hier mit Hilfe des Knopfs Stil bzw. Instanz festlegen, ob eine Einstellung über den Stil oder über das einzelne Türobjekt (die Instanz) definiert wird. Klicken Sie auf einen Knopf, um zwischen den beiden Einstellungen hin- und herzuschalten. Die Stil-Einstellungen gelten für jedes Objekt, das den Stil verwendet, und können daher nicht über die Infopalette oder das normale Bearbeiten-Dialogfenster geändert werden. Die Instanz-Einstellungen sind lediglich Vorgaben, die sich für jedes Objekt in der Zeichnung ändern lassen. Es ist z. B.sinnvoll die Öffnungsart der Tür als Instanz-Einstellung zu definieren,damit die Türen in der Zeichnung über die Infopalette gespiegelt werden können. Stil-Einstellungen sind in den Dialogfenstern zum Bearbeiten von Objekten und in der Infopalette grau. Türstil ersetzen 1. Aktivieren Sie eine Tür, die den Stil verwendet, und wählen wählen Sie in der Infopalette unter Stil „Ersetzen“. 2. Wählen Sie im Dialogfenster „Stil ersetzen“ den neuen Türstil. Türstil entfernen Sie können den Türstil wieder von einer einzelnen Tür entfernen, indem Sie in der Infopalette unter Stil „Stil von Objekt entfernen“ wählen. Türstil duplizieren Möchten Sie einen bestehenden Türstil duplizieren und bearbeiten, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Tür im Modell, die den gewünschten Türstil aufweist und wählen Sie im Kontextmenü Stil in Zubehör-Manager anzeigen. Der Türstil wird im Zubehör-Manager markiert. 2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Türstil und wählen Sie im Kontextmenü Duplizieren. 3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den duplizierten Türstil und wählen Sie im Kontextmenü Bearbeiten. Nehmen Sie dann im Einstellungen-Dialogfenster die gewünschten Änderungen vor. Tür mit Türstil einfügen Türen mit einem Türstil lassen sich auf zwei verschiedene Arten in das Modell einsetzen: • Doppelklicken Sie im Zubehörmanager auf den gewünschten Türstil. Das Türwerkzeug wird dadurch aktiviert und Sie können eine Tür mit dem gewählten Türstil im Modell platzieren. • Aktivieren Sie das Werkzeug Tür und wählen Sie in der Methodenzeile unter Objekt-Vorgabe den gewünschten Türstil. VW2018_Tipp099_Tuerstile.pdf
  3. ComputerWorks

    Transparente Bilder mit Alphakanal

    Ausgangssituation Viele Bilder verwenden den sogenannten Alphakanal zur Definition transparenter Bereiche. Vectorworks unterstützt Alphakanäle sowohl beim Export als auch beim Import von Bildern. Auf diese Weise können Sie ein Modell mit transparentem Hintergrund exportieren, das sich dann in einem Bildbearbeitungs- programm in ein bestehendes Hintergrundfoto einfügen lässt, oder importierte Bilder von Personen oder P anzen in Ihrem Vectorworks-Modell freigestellt anzeigen. Arbeitsweise Bilder können beim Export mit einem Alphakanal versehen werden, so dass der Hintergrund transparent erscheint. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor: 1. Wählen Sie Datei > Export > Export Bild. 2. Nehmen Sie die gewünschten Einstellungen für Ausschnitt und Bildgröße vor. 3. Wählen Sie unter Dateiformat ein Format, das Alphakanä- le unterstützt (PNG, TIFF, JPEG 2000, Photoshop, TGA oder OpenEXR). 4. Wählen Sie den Farbmodus „Farbe“. 5. Aktivieren Sie die Option Alphakanal sichern. 6. Klicken Sie auf OK, um das Bild zu exportieren. Sie können jetzt das Bild in eine andere Bilddatei einfügen, die z. B. ein Foto der Modellumgebung enthält: Hinweis: Alphakanäle werden nur von bestimmten Bildformaten, wie z. B. PNG und TIFF, unterstützt. JPEGs können keine Alphakanäle enthalten. Tipp: Auch beim Import lassen sich Bilder mit Alphakanälen versehen. Wählen Sie dazu im Dialogfenster „Einstellungen Import Bild“ das Dateiformat PNG und aktivieren Sie Alphakanal importieren. Begrenzung.vwx
  4. ComputerWorks

    3D-Gebäudeplanung mit Geschossen

    In diesem White Paper erfahren Sie unter anderem: 1. Bestandteile von Geschossen 2. Häufig verwendete Referenzhöhen 3. Geschosse anlegen (Referenhöhen anlegen und bearbeiten) 4. Einstellungen für Wände und deren Schalen 5. Einstellungen für Türen, Fenster, Böden/Decken etc 6. Einstellungen für Symbole Einleitung: Geschosse sind in Vectorworks Architektur und Designer ein wichtiges Hilfsmittel bei der Planung von Gebäuden in 3D. Mit Geschossen kann ein Projekt sauber gegliedert werden. Zudem verlangt ein Datenaustausch über das IFC-Datenformat, das für BIM-Modelle benötigt wird, zwingend eine Geschossstruktur. Durch die Verwendung einer Geschossstruktur in Ihren Plänen nutzen Sie die Intelligenz von Bauteilen wie Wänden, Böden, Türen usw., vermeiden Fehler, da die Bauteile automatisch an den richtigen Höhen ausgerichtet werden, und ersparen sich viel Arbeit bei Änderungen. Das Arbeiten mit Geschossen hat folgende Vorteile: 1. Ändern Sie die Höhe eines Geschosses, passen sich die anderen Geschosse sowie sämtliche Konstruktionsebenen und Objekte darauf automatisch an die Änderungen an. 2. Setzen Sie Bauteile und Objekte neu auf Konstruktionsebenen in Geschosse ein, befinden sich diese automatisch auf der richtigen Höhe (z. B. die Ober- und Unterkante von Wänden, die Höhe von Böden, die Brüstung von Fenstern oder der Einfügepunkt von Symbolen). 3. Verändern Sie die Geschoss- oder Referenzhöhen, passen sich die Höhen der Bauteile automatisch an diese Änderungen an. 4. Wollen Sie mit BIM (Building Information Modeling) arbeiten, benötigen Sie Geschosse, da diese die Grundstruktur des IFC-Formats bestimmen. (Sie können stattdessen auch Konstruktionsebenen jedesmal beim IFC-Exort Stockwerken zuweisen, was aber wesentlich aufwändiger ist.) Download PDF (3D-Gebäudeplanung mit Geschossen)
  5. ComputerWorks

    Datenaustausch mit IFC - Eine Einführung

    In diesem White Paper erfahren Sie unter anderem: 1. Überblick (Was ist IFC? Warum ist IFC wichtig?) 2. IFC in Vectorworks verwenden 3. IFC-Objekttypen für Standardobjekte 4. IFC-Daten zuweisen und bearbeiten 5. Eigene IFC pSets 6. Austausch von IFC-Modellen Einleitung: BIM-fähige CAD-Software wie Vectorworks erlaubt es Ihnen dreidimensionale Modelle von Gebäuden zu erzeugen, die mit Bauteilinformationen angereichert sind. (Ein Fenster weiß z. B. wie breit die einzelnen Flügel sind, welche U-Werte es hat usw.) Diese Modelle können zusammen mit allen Bauteilinformationen aus Vectorworks exportiert und an andere Programme, wie z. B. Modelchecker, HLK-Programme, Energyanalyse- oder Facility-Management-Software, weitergegeben werden. Damit dies funktioniert, wurde ein Datenaustauschformat mit dem Namen „IFC“ entwickelt. Download PDF (Datenaustausch mit IFC)
  6. ComputerWorks

    BIMobject – Herstellerobjekte mit BIM-Daten

    Ausgangssituation Mit dem Werkzeug BIMobject haben Sie in Vectorworks direk- ten Zugriff auf über 3 Millionen BIM-Objekte, die BIMobject zur Verfügung stellt. Dabei handelt es sich um echte Herstellerob- jekte, die neben der Geometrie alle BIM-relevanten Daten wie die Artikel-Nr. usw. enthalten und jederzeit auf Knopfdruck aktu- alisierbar sind. Dabei lassen sich nicht nur native Vectorworks- Objekte herunterladen, sondern Sie können auch Objekte im AutoCAD-, SketchUp- und 3DS-Format in Vectorworks-Objekte konvertieren, ohne dass dadurch Informationen verloren gehen. Da die Hersteller für das Bereitstellen der Daten bezahlen, ist die Verwendung der BIMobjects für Anwender kostenlos. Arbeitsweise BIMobject-Einstellungen Damit Sie die Funktionen von BIMobject in Vectorworks nutzen können, müssen Sie sich zuerst auf der Webseite von BIMob- ject registrieren. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor: 1. Rufen Sie die Webseite von BIMobject in Ihrem Browser auf (www.bimobject.com). 2. Klicken Sie auf Anmelden und folgen Sie den Anweisungen für das Anlegen eines Kontos. 3. Gehen Sie wieder auf die BIMobject-Webseite und rufen Sie Ihre Kontoeinstellungen auf. Dort finden Sie Ihren User Identification Key, den Sie in Vectorworks eingeben müssen, um BIMobjects herunterladen zu können. Objekte herunterladen 1. Aktivieren Sie das Werkzeug BIMobject  (Werkzeug- gruppe „Architektur“) und klicken Sie in der Methodenzeile auf Durchsuchen/Herunterladen. 2. Klicken Sie zum ersten Mal auf die Methode, öffnet sich ein Dialogfenster, in dem Sie Ihren User Identification Key eingeben müssen. 3. Ein BIMobject-Dialogfenster öffnet sich und zeigt die Bibliotheksinhalte auf der Webseite von BIMobjects an. 4. Suchen Sie nach Zubehör, indem Sie durch die Bibliotheken scrollen oder nach Suchbegriffen, Herstellern, Produktfamilie, Datum u.a. filtern. 5. Klicken Sie auf ein Objekt, um mehr Details dazu anzuzeigen. Die verfügbaren Funktionen und die Anzeige jedes Objekts hängt von der Produktart und vom Hersteller ab. 6. Klicken Sie auf Downloads und wählen Sie das gewünschte Dateiformat. Sie können folgende Formate wählen: Vector- works, AutoCAD, SketchUp oder 3ds. Tipp: Die besten Resultate erzielen Sie mit Vectorworks- Objekten, danach – in absteigender Reihenfolge – mit AutoCAD, SketchUp und schließlich 3ds. 7. Ist die Datei heruntergeladen, klicken Sie an die Stelle, an der das Objekt eingefügt werden soll. Das Objekt wird als Symboldefinition zur aktuellen Datei hinzugefügt. Die Daten des aktivierten BIMobjects werden in der Infopalette angezeigt.  Tipp: Über die Methode Benutzereinstellungen  können Sie festlegen, wohin die Objekte gespeichert und ob 3D-Objekte in Auto-Hybridobjekte umgewandelt werden sollen. Tipp: Über den Befehl Bearbeiten im Kontextmenü können Sie das heruntergeladen Objekt bearbeiten (z. B. Farben zuweisen oder zusätzliche Elemente zeichnen).
  7. ComputerWorks

    Duplizieren und Anordnen

    Ausgangssituation Duplikate lassen sich in Vectoroworks auf viele verschiedene Arten erzeugen. Welche Methode die effizienteste ist, hängt von der jeweiligen Aufgabenstellung ab. Lesen Sie in den Tipps und Tricks Nr. 88 bis 91, wie Sie mit den Werkzeugen „Aktivieren“, „Verschieben“ und „Versetzen“ und mit dem Befehl „Duplizieren und Anordnen“ Duplikate erzeugen, um bestimmte Werte verschieben, an bestimmte Punkte setzen oder mehrere Duplikate gleichmäßig anordnen können. Der Befehl „Duplizieren und Anordnen“ eignet sich besonders, um Duplikate in Zeilen, Spalten oder kreisförmig anzuordnen. Arbeitsweise 1. Aktivieren Sie das Objekt, das dupliziert werden soll, und wählen Sie den Befehl „Duplizieren und Anordnen“ (Menü „Bearbeiten“). 2. Wählen Sie im Einblendmenü „Anordnung“ des Dialogfensters „Duplizieren und Anordnen“, ob das Duplikat linear (entlang einer Linie), rechteckig (in Spalten und Zeilen) oder kreisförmig angeordnet werden soll. Die Einstellungen im Dialogfenster passen sich entsprechend an. 3. Nehmen Sie die Einstellungen für die Anzahl der Duplikate, Abstandswerte, Winkel usw. ein. Die Duplikate werden erzeugt, sobald Sie das Dialogfenster schließen. ACHTUNG: Der Abstandswert bezieht sich nicht auf den Abstand zwischen den Außenkanten, sondern beinhaltet das Objektmaß plus den Abstand zwischen den einzelnen Duplikaten. Tipp: Sie können mit dem Befehl „Duplizieren und Anordnen“ auch Objekte in Wänden duplizieren. Im Dialogfenster können Sie dann die Richtung bestimmen, in die das Objekt dupliziert wird, sowie Anzahl und Abstand der Duplikate. Linear anordnen Wollen Sie die Duplikate linear anordnen, kann die Richtung der Duplikate durch Eingabe von Koordinaten oder mit dem nächsten Mausklick festgelegt werden: In Spalten anordnen Wollen Sie die Duplikate in Spalten anordnen, wählen Sie die Anordnung „Rechteckig“ und geben Sie die Anzahl der Spalten und Zeilen sowie den gewünschten Abstand ein. Kreisförmig anordnen Wählen Sie eine kreisförmige Anordnung, wird eine beliebige Anzahl von Duplikaten im Kreis um ein Rotationszentrum erzeugt. Bestimmen Sie das Rotationszentrum durch die Eingabe von Koordinaten oder den nächsten Mausklick und geben Sie ggf. einen Rotationswinkel ein.
  8. ComputerWorks

    Duplizieren mit dem Versetzen-Werkzeug

    Ausgangssituation Duplikate lassen sich in Vectoroworks auf viele verschiedene Arten erzeugen. Welche Methode die effizienteste ist, hängt von der jeweiligen Aufgabenstellung ab. Lesen Sie in den Tipps und Tricks Nr. 88 bis 91, wie Sie mit den Werkzeugen „Aktivieren“, „Verschieben“ und „Versetzen“ und mit dem Befehl „Duplizieren und Anordnen“ Duplikate erzeugen, um bestimmte Werte verschieben, an bestimmte Punkte setzen oder mehrere Duplikate gleichmäßig anordnen können. Das Werkzeug „Versetzen“ eignet sich besonders, wenn Sie viele Duplikate eines Objekts an bestimmten Stellen der Zeichnung einsetzen wollen, da mit jedem Klick ein Duplikat an der angeklickten Stelle eingesetzt wird. Arbeitsweise 1. Aktivieren Sie das Objekt, das dupliziert werden soll. 2. Aktivieren Sie das Werkzeug „Versetzen“ und bestimmen Sie im Dialogfenster „Punkt festlegen“ (Öffnen über letzte Methode ), welcher Punkt des Objekts an die angeklickte Stelle gesetzt werden soll. 3. Schalten Sie die zweite Methode „Duplikat versetzen“ ein, damit nicht das Originalobjekt, sondern ein Duplikat verschoben wird. TIPP: Ist die zweite Methode nicht eingeschaltet, können Sie auch einfach die Alt-Taste (Mac) bzw. Kontrolltaste (Windows) drücken, um ein Duplikat statt des Originals zu verschieben.
  9. ComputerWorks

    Duplizieren mit dem Verschieben-Werkzeug

    Ausgangssituation Duplikate lassen sich in Vectoroworks auf viele verschiedene Arten erzeugen. Welche Methode die effizienteste ist, hängt von der jeweiligen Aufgabenstellung ab. Lesen Sie in den Tipps und Tricks Nr. 88 bis 91, wie Sie mit den Werkzeugen „Aktivieren“, „Verschieben“ und „Versetzen“ und mit dem Befehl „Duplizieren und Anordnen“ Duplikate erzeugen, um bestimmte Werte verschieben, an bestimmte Punkte setzen oder mehrere Duplikate gleichmäßig anordnen können. In diesem Tipp und Trick zeigen wir, wie Sie mit dem Verschieben-Werkzeug Duplikate erzeugen. Diese Methode eignet sich besonders dazu, ein oder sehr viele Duplikate um einen bestimmten Wert zu verschieben, der sich aus der Zeichnung ergibt. Arbeitsweise Duplizieren und versetzen Mit dem Werkzeug „Verschieben“ lassen sich nicht nur Objekte verschieben, sondern auch Duplikate erzeugen und um einen bestimmten Abstand vom Original einsetzen. 1. Aktivieren Sie erst das Objekt, das dupliziert werden soll, und dann das Verschieben-Werkzeug und dessen erste Methode. TIPP: Haben Sie das Werkzeug „Verschieben“ bereits aktiviert, bevor Sie ein Objekt aktiviert haben, können Sie das Objekt nachträglich mit gedrückter Befehlstaste (Mac) bzw. Alt-Taste (Windows) aktivieren. 2. Schalten Sie die vierte Methode „Original erhalten“ ein, damit nicht das Originalobjekt, sondern ein Duplikat verschoben wird. Geben Sie im Feld „Anzahl Duplikate“ mindestens den Wert „1“ ein. TIPP: Ist die vierte Methode nicht eingeschaltet, können Sie auch einfach die Alt-Taste (Mac) bzw. Kontrolltaste (Windows) drücken, um ein Duplikat statt des Originals zu verschieben. 3. Ziehen Sie eine Leitlinie, die die Länge und Richtung definiert, um die das Duplikat verschoben werden soll. Klicken Sie dazu auf den Anfangs- und den Endpunkt der Leitlinie. Diese muss dabei nicht auf den zu verschiebenden Objekten liegen. So können Sie z. B. Duplikate eines Stuhls um denselben Abstandswert verschieben, den bereits zwei andere Stühle zueinander aufweisen. 4. Wollen Sie mehr als ein Duplikat erzeugen, geben Sie in derMethodenzeile im Textfeld „Anzahl Duplikate“ den gewünschten Wert ein. Duplizieren und gleichmäßig verteilen Sie können mit dem Verschieben-Werkzeug auch Duplikate eines Objekts gleichmäßig entlang der Leitlinie verteilen. Das letzte Duplikat wird am Ende der Leitlinie platziert. 1. Aktivieren Sie das Objekt, das dupliziert werden soll, und die zweite Methode des Verschieben-Werkzeugs, „Duplikate verteilen“. 2. Geben Sie in der Methodenzeile die gewünschte Anzahl Duplikate ein. 3. Klicken Sie mit gedrückter Alt-Taste (Mac) bzw. Kontrolltaste (Windows) auf das Objekt und ziehen Sie eine Leitlinie in der gewünschten Länge. TIPP: Wollen Sie genaue Werte eingeben statt Ausrichtpunkte aus der Zeichnung abzugreifen, können Sie Abstand und Winkel des Duplikats vom Original in der Objektmaßanzeige eingeben. 4. Klicken Sie, um die Duplikate entlang der Leitlinie zu verteilen.
  10. ComputerWorks

    Duplizieren mit dem Aktivieren-Werkzeug

    Ausgangssituation Duplikate lassen sich in Vectoroworks auf viele verschiedene Arten erzeugen. Welche Methode die effizienteste ist, hängt von der jeweiligen Aufgabenstellung ab. Lesen Sie in den Tipps und Tricks Nr. 88 bis 91, wie Sie mit den Werkzeugen „Aktivieren“, „Verschieben“ und „Versetzen“ und mit dem Befehl „Duplizieren und Anordnen“ Duplikate erzeugen, um bestimmte Werte verschieben, an bestimmte Punkte setzen oder mehrere Duplikate gleichmäßig anordnen können. In diesem Tipp und Trick zeigen wir, wie man mit dem Aktivieren-Werkzeug ganz einfach und schnell Duplikate erstellt, ohne dass dafür ein eigenes Werkzeug oder ein Befehl benötigt wird. Dies ist vermutlich die schnellste Methode, um ein einzelnes oder einige wenige Duplikate zu erzeugen. Arbeitsweise 1. Stellen Sie sicher, dass in den Programmeinstellungen die Option „Duplikate verschieben“ eingeschaltet ist. Dadurch merkt sich Vectorworks, um welchen Wert und in welche Richtung das letzte Duplikat verschoben wurde, und verschiebt alle weiteren mit dem Duplizieren-Befehl erzeugten Duplikate um denselben Wert. 2. Klicken Sie mit gedrückter Alt-Taste (Mac) bzw. Kontrolltaste (Windows) auf das Objekt, das dupliziert werden soll, und verschieben Sie das Duplikat an die gewünschte Stelle. ACHTUNG: Sie können die Alt-Taste bzw. Kontrolltaste auch noch drücken, wenn Sie bereits begonnen haben, ein Objekt zu verschieben. Entscheidend ist, dass Sie die Alt-Taste bzw. Kontrolltaste in dem Moment drücken, in dem Sie die Maustaste wieder loslassen. 3. Weitere Duplikate können Sie jetzt mit der Tastenkombination D (Mac) / D (Windows) (Befehl „Duplizieren“) erzeugen. Diese werden immer um den gleichen Wert wie das erste Duplikat verschoben. Wollen Sie während des Duplizierens mit dem Mausrad zoomen oder den Bildschirm-Ausschnit verschieben, müssen Sie die Maustaste loslassen, was aber das Duplikat bereits in die Zeichnung einsetzt. Um das zu verhindern, gibt es einen Trick: 1. Klicken Sie mit gedrückter Alt-Taste (Mac) bzw. Kontrolltaste (Windows) auf das Objekt, das dupliziert werden soll, und beginnen Sie es zu verschieben. 2. Drücken Sie die Tabulatortaste. Jetzt können Sie die Maustaste loslassen und mit dem Mausrad zoomen, den Bildausschnitt verschieben und natürlich auch Werte in die Objektmaßanzeige eingeben. 3. Drücken Sie wieder die Alt-Taste (Mac) bzw. Kontrolltaste (Windows), verschieben Sie das Duplikat an die gewünschte Stelle und klicken Sie ein zweites Mal.Tipp: Schalten Sie in den Programmeinstellungen die Option „Duplizieren am Ort mit Wahltaste (Mac) / Kontrolltaste (Windows) zulassen“ aus. So verhindern Sie, dass Sie Duplikate am gleichen Ort erstellen, wenn Sie versehentlich bei gedrückter Wahltaste/Kontrolltaste auf ein Objekt klicken. Wollen Sie dann ein Duplikat an der gleichen Stelle erzeugen, verwenden Sie die Befehle „Kopieren“ und „Einfügen an Originalposition“. Hof Löpke.vwx
  11. ComputerWorks

    Zubehör-Bibliotheken herunterladen

    Ausgangssituation Nach der Installation von Vectorworks können Sie umfangreiche Zubehör-Bibliotheken mit der Option „Bibliotheken herunterladen und installieren“ herunterladen. Mit dem Befehl „Download Bibliotheken“ können Sie Ihre Bibliotheken aber auch jederzeit nachträglich herunterladen oder ergänzen. Arbeitsweise Nach der Installation von Vectorworks werden Sie gefragt, ob Sie die Zubehör-Bibliotheken herunterladen wollen. Bestätigen Sie dies, öffnet sich der „Bibliotheken-Downloadmanager“. Wollen Sie die Bibliotheken nicht direkt nach der Installation, sondern erst später herunterladen, können Sie den Download-Manager jederzeit mit dem Befehl „Download Bibliotheken“ im Menü „Hilfe“ in Vectorworks öffnen oder das Programm „Bibliotheken-Downloadmanager“ im Vectorworks-Programmordner starten. Klicken Sie auf den Knopf „Alle installieren“ ganz oben rechts im Dialogfenster, werden sämtliche Zubehör-Bibliotheken heruntergeladen und in den Ordner „Bibliotheken“ im Vectorworks-Programmordner installiert. Die gesamten Bibliotheken haben eine Größe von ca. 5 GB. Aus diesem Grund kann es eine Weile dauern, bis alles heruntergeladen ist. Sie können aber auch nur die Bibliotheken bestimmter Kategorien (z. B. „Architektur und Innenausbau“, „Landschaft und Außenbereich“ oder „Renderworks“) installieren oder sogar nur einzelne Bibliotheken wie z. B. „Spielgeräte und Sportstätten“. Ist eine Bibliothek installiert, wird statt des Knopfs „Installieren“ der Status „Installiert“ angezeigt. Mit dem Programm „Bibliotheken-Downloadmanager“ können auch Aktualisierungen von Bibliotheken heruntergeladen werden. Sobald es eine neuere Fassung einer Bibliothek gibt, wird im Downloadmanager statt dem Status „Installiert“ wieder der Knopf „Installieren“ angezeigt. ACHTUNG: Wollen Sie Änderungen an Zubehör in den Bibliotheken vornehmen, sollten Sie zuerst die entsprechende Datei in Ihren Vectorworks-Benutzerordner kopieren und die Änderungen dort vornehmen. Sonst kann es sein, dass Ihre Fassung der Bibliothek bei einer Aktualisierung des Zubehörs überschrieben wird. Bibliotheken ohne Internetzugang installieren Haben Sie oder Ihre Mitarbeiter keinen Zugang zum Internet, können Sie auch Bibliothekspakete von Ihrer Festplatte, einer DVD oder einem USB-Stick installieren. Wählen Sie dazu im Bibliotheken-Downloadmanager im Menü „Benutzerdefinierte Installation“ den Befehl „Bibliothek von eigenem Datenträger installieren“ und navigieren Sie zum gewünschten Datenträger. Die Bibliothekspakete können von ComputerWorks angefordert werden. VW2015_Tipp086_Bibliotheken_herunterladen.pdf
  12. ComputerWorks

    Einstellungen der Grafikkarte bei Notebooks

    Professionelle CAD- & BIM-Anwendungen sollten immer den Hochleistungsprozessor zugewiesen bekommen. Moderne Notebooks sind oft mit zwei Grafikprozessoren ausgestattet. Professionelle CAD- & BIM- Anwendungen stellen besondere Ansprüche an die Grafikkarte und sollten daher immer den Hochleistungsprozessor zugewiesen bekommen. VW2015_Tipp084_Grafikkarte_2.pdf
  13. ComputerWorks

    Grafikkartentreiber aktualisieren

    Aktualisieren Sie den Grafikkartentreiber regelmäßig und optimieren Sie damit die Leistung von Vectorworks. Professionelle CAD- und BIM-Anwendungen stellen besondere Ansprüche an die Grafikkarte des Computers. Veraltete Gerätetreiber können eine Vielzahl von Problemen (z. B. Stabilität) mit den installierten Programmen auslösen. Aktualisieren Sie daher den Grafikkartentreiber regelmäßig und optimieren Sie damit die Leistung von Vectorwork VW2015_Tipp083_Grafikkarte_1.pdf
  14. ComputerWorks

    Linienart „Folie"

    Ausgangssituation Wollen Sie eine Folie zeichnen (z. B. eine Sperrschicht oder Dampfsperre) eignet sich dafür am besten die Linienart „Folie“ aus der Attributpalette. Sie können diese Linienart beliebig an Ihre Bedürfnisse anpassen. Arbeitsweise Folien anlegen 1. Zeichnen Sie mit dem Werkzeug „Polygon“ oder „Gerade“ die gewünschte Form der Folie. 2. Wählen Sie in der Attributpalette im Einblendmenü „Stift“ den Eintrag „Linienart“. 3. Wählen Sie dann im Einblendmenü „Linienart“ die Linienart „Linie Folie“. Folie als „Klassenstil“ Sie können die Linienart „Folie“ auch als Klassenstil definieren. Auf diese Weise werden alle Objekte in dieser Klasse sofort mit dieser Linienart ausgestattet.. Folie bearbeiten Folien lassen sich einfach und schnell ändern: • Segmentlänge oder Attribute ändern: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Folien-Linienart in der Zubehörpalette und wählen Sie den Befehl „Bearbeiten“. Aktivieren Sie im Dialogfenster „Linienart bearbeiten“ die Option „Geometrie“. Vectorworks wechselt in den Bearbeitenmodus. Verlängern oder verkürzen Sie dort die Segmentlänge der Folie, ändern Sie die Füllfarbe usw. • Folien auf anderer Seite der Leitlinie zeichnen: Wollen Sie nur ein Objekt ändern, aktivieren Sie im Dialogfenster „Linienartzuweisung“ die Option „Vertikal spiegeln“. Wollen Sie die Linienart grundsätzlich bearbeiten, verschieben Sie im Bearbeiten-Modus die Segmente der Folie auf die andere Seite der Leitlinie. • Folien verbinden: Aktivieren Sie die gewünschten Folien und wählen Sie den Befehl „Verbinden“ (Menü „Ändern“). Tipp: Folien, die aus anderen Programmen, z. B. über den DXF-Import, als Polylinien importiert wurden, werden möglicherweise nicht korrekt dargestellt. Sie können diese mit dem Befehl „In Polygon umwandeln“ (Menü „Ändern“ → Untermenü „Objekte umwandeln“) in Polygone umwandeln. Tipp: Die Segmente einer Folie sollten nicht länger sein, als die kürzeste Strecke des Objekts, dem die Linienart zugewiesen wurde. VW2015_Tipp081_Linienart_Folie.pdf
  15. ComputerWorks

    Objekte schließen mit Taste „C“

    Suchtext: Ausgangssituation Objekte mit mehreren Segmenten (z. B. Polylinien, Wände, Räume, Böden, Pfadkörper, Objektfüllungen und alle anderen Pfadobjekte) lassen sich mit Hilfe der Taste „C“ bequem während des Zeichnens schließen. Arbeitsweise Beim Zeichnen von Polylinien, Wände und ähnlichen Objekten können Sie jederzeit die Taste „C“ drücken. Daraufhin werden sämtliche Pfadobjekte geschlossen, genauso, wie wenn Sie mit dem Mauszeiger auf den Anfangspunkt des Objekts klicken. Wie genau ein Objekt mit der Taste „C“ geschlossen wird, hängt davon ab, an welcher Stelle sich der Zeiger gerade befindet. Die Position des Zeigers kann nämlich zu unterschiedlichen Ergebnissen führen: Befindet sich der Zeiger beim Drücken der Taste „C“ auf dem zuletzt gesetzten Punkt, wird das Objekt direkt geschlossen. Auf diese Weise sparen Sie sich, mit dem Zeiger auf den Startpunkt des Objekts zu klicken. Haben Sie bereits begonnen, ein neues Segment zu zeichnen, wenn Sie die Taste „C“ drücken, wird dieses verlängert, wobei es seinen Winkel beibehält, und dann im rechten Winkel ein zusätzliches Segment gezeichnet, das auf dem Anfangspunkt des Objekts endet. Wollen Sie das zuletzt gezeichnete Segment eines Objekts direkt mit dem Startpunkt verbinden, müssen Sie darauf achten, dass sich der Zeiger genau auf dem letzten Eckpunkt befindet. Liegt der Zeiger nicht auf dem zuletzt gesetzten Punkt, wird nach dem Drücken der Taste „C“ der Winkel des letzten Segments beibehalten und es kann zu ungewollten Ergebnissen kommen, die manchmal erst sichtbar werden, wenn Sie die Ansicht vergrößern. Tipp: Das Tastenkürzel für das Schließen von Objekten können Sie im Dialogfenster „Arbeitsumgebung anpassen“ ändern (Menü „Extras → Befehl „Arbeitsumgebung anpassen“).
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